wahre Geschichten von unseren Heldinnen und Helden:

Es war einmal…

Für viele gelten sie als Normalos: Für uns sind sie aber echte Heldinnen und Helden. Denn sie haben alles daran gesetzt, ihre Berufung voll auszuleben. Das auf ganz unterschiedliche Weise. Lass dich anstecken von dem Heldenmut unserer IGW Alumnis.

Kapitel: Gott ist immer für eine Überraschung gut! 🙂

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ie vier Jahre bei IGW waren für mich inspirierend, herausfordernd und lehrreich in jedem Bereich meines Lebens. IGW hat mich zu einer besseren Leiterin, leidenschaftlicheren Nachfolgerin und einer lernbereiten Theologin gemacht. Das Wichtigste, das ich bei IGW gelernt habe, ist jedoch, dass ein Leben im vollzeitlichen Dienst bedeutet, lebenslang mehr darüber zu lernen, wer und wie Gott ist, was Leiterschaft bedeutet und was es bedeutet, Kirche zu sein. Das Beste ist, IGW hat es geschafft, mir das nicht nur beizubringen, sondern mir wirklich einen Hunger nach mehr weiterzugeben.

Meine Vision

Das Leben mit Gott in den letzten Jahren hat mich gelehrt, dass es meist anders kommt, als ich gedacht oder geplant habe. Derzeit kann ich keine detaillierte Vision für mein Leben liefern. Aber eine, die mich mit Sicherheit auf Trab hält und Abenteuer verspricht: Mehr als alles andere wünsche ich mir, dass ich täglich in den kleinen, wie in den grossen Dingen Gottes Willen tue. Egal wo mich das hinführt, egal was es kostet, egal welche Art von Leben und Arbeit dies für mich bedeutet. Im Moment prüfe ich konkret, ob ich eine Berufung zur anglikanischen Priesterin in England habe. Wer weiss, Gott ist immer für eine Überraschung gut! 🙂

Meine Vita

Ich absolviere derzeit ein Vollzeitpraktikum bei Hope Church Islington, eine anglikanische Kirche mitten in London. Nebst der Mitarbeit in der Kirche darf ich montags Vorlesungen bei St. Mellitus besuchen und am Donnerstagmorgen erhalten wir als Praktikanten eher praktisches Training für den Dienst in einem anglikanischen “Parish” (ein geografisches Einzugsgebiet für jede Kirche).

Manuela Schmucki, 2016 Bachelor of Arts

Kapitel: Ich war baff

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GW] war die Möglichkeit Gemeinde und Studium zu verbinden. Es entspricht mir in grosser Eigenverantwortung zu studieren und zu planen

IGW: Sind Teile von deiner Vision, mit Jesus zu leben und immer näher an sein Herz kommen und staunen, wie er mit dem kleinen von mir grossartige Dinge tut, schon wahr geworden?

Michael Dufner: Ja ganz viele – immer wieder erlebe ich in meinem Versagen – z.B. als Vater oder Ehemann, wie Jesus einfach gutes Gelingen lässt. Dazu diese kleine Geschichte…

Ich habe einen Monstertag hinter mir. Ich bin seit 5 Uhr am Morgen unterwegs und meine Sitzungen waren nicht sehr motivierend, Eher frustrierend. Ich habe jetzt das Bedürfnis einfach in die Arme genommen zu werden, ein feines Glas Wein mit meiner Frau zu trinken, einen guten Film zu schauen und einfach zu vergessen. Stattdessen sagt Jesus: „Michi, geh mit deinem Sohn Joggen“. WORG, genau das will ich nicht. Also entschliess ich mich meinen Sohn zu fragen – natürlich im passenden Ton und mit der richtigen Fragestellung: „Joshua, du weisst, ich hatte einen strengen Tag, du sicher auch, meinst du, sollen wir noch Joggen oder willst du lieber…“ bevor ich aussprechen konnte, sagte mir Joshua: „Papi das ist ja krass grad heute Morgen habe ich gebetet, Jesus es wäre super, wenn Papi wieder einmal mit mir etwas machen würde – JA ICH WILL JOGGEN gehen.“

Super, also musste ich Joggen. Wir waren unterwegs und innerlich nervte ich mich noch über den verpassten Wein, den Film, den ich aufgeben musste. Wir machten einen Vitaparcour und als wir so Rückenübungen machten – wir knieten auf dem Boden mussten die Hände auf der Brust zusammenschlagen und mit der Nase vom Boden in den Himmel auf und ab bewegen. Da meinte mein Sohn: „Papi, das ist ja wie beten – komm wir beten.“ So hatte ich Gebetsgemeinschaft mit meinem Sohn im Wald. Ich war paff – und genau das meine ich. Ich liebe es, Jesus in meinen Schwachheiten zu erleben und erlebe es immer und immer wieder. Das zeigt mir, dass ich am richtigen Ort bin.

Michael Dufner, 2008 Bachelor of Arts

Kapitel: Die Herrlichkeit Gottes

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ch habe sehr viel in den Bereichen Persönlichkeit, Theologie und Gemeindearbeit gelernt! Besonders gut gefallen hat mir die gegenseitige Bereicherung von Theorie und Praxis während des gesamten Studiums.

Meine Vision

Für dich, dein Leben, deine Arbeit Ich möchte gerne verkünden, dass Jesus eines Tages wiederkommen wird! Vor allem die Hoffnung und die Liebe Gottes für diese Welt kommt darin für mich zum Ausdruck! Mein Wunsch ist es daher zusammen mit meiner Frau Gemeinde mitzugestalten, die Hoffnung, die Liebe Gottes für diese Welt und die Herrlichkeit Gottes dort zum Ausdruck zu bringen, wo sie längst vergessen ist!

Meine Vita

Derzeit bin ich als Jugendreferent in der Braunschweiger Friedenskirche tätig.

Johannes Knittel, 2016 Bachelor of Arts

Kapitel: Mein Beitrag fängt bei mir selber an!

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as Studium bei IGW hat meine Liebe für Gott und für die Menschen verstärkt und mich motiviert mich in der Gemeinde einzusetzen. Ich habe viel gelernt von den Dozenten, aber vor allem auch in den Pausengesprächen von meinen Mitstudenten. Für die Gemeindearbeit habe ich viele Impulse bekommen und viele neue Gedankenanstösse, wie Gemeinde aussehen könnte.

IGW: Du arbeitest bei der Minoritätsgemeinde Aarau (Mino) als Teenie Pastorin. Was gefällt dir bei diesen Aufgaben besonders?

Andrea Meier: Es ist ein grosses Privileg mit Menschen in Richtung Gott unterwegs zu sein und sie in ihrem Potential zu fördern und auf dem Weg zu begleiten.

IGW: Was hat dir dein Studium für deine Arbeit gebracht?

Andrea Meier: Offenheit für andere Gemeinden, neue Ideen und Inspirationen, Tiefgang und das Handwerk, nach Antworten zu suchen, Motivation in die Gemeinde zu investieren.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Andrea Meier: Verschiedene Leiter. Mit 12 hat mich mein Jungschihauptleiter stark gefördert. Mit 16 der Teeniehauptleiter. Sie haben mir Dinge zugetraut, die ich mir selber nicht zugetraut hätte.

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes? Wie siehst du deinen Beitrag darin?

Andrea Meier: Dass wir den Himmel auf die Erde holen und immer mehr verstehen, wer wir sind in Gott! Dass wir Christen unsere neue Identität leben und so Menschen dazukommen. Mein Beitrag fängt bei mir selber an!

Andrea Meier, 2013 Bachelor of Arts

Kapitel: Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen Hoffnung zu machen

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as Studium bei IGW) war für mich genau richtig. Nach dem Studium an der Uni Zürich wollte ich nicht schon wieder Vollzeit studieren. Zudem war ich in der Jugendarbeit unserer Kirche sehr engagiert und wollte da nicht raus. Bei IGW konnte ich beides machen. Einerseits weiter mich in meiner Kirche engagieren und andererseits ein vollwertiges theologisches Studium absolvieren.

IGW: Was hast du für Ausbildungen (vor, während und nach IGW) gemacht?

Benjamin Leuenberger: Nach der Kantonschule habe ich drei Jahre an der Uni Zürich Erziehungswissenschaften, Ethnologie und Islamwissenschaft studiert und mit einem Bachelor abgeschlossen.

IGW: Was sind deine Hauptaufgaben? / Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Benjamin Leuenberger: Bei mir gibt es fast kein ‚typischer’ Arbeitstag. Jeder Tag sieht irgendwie anders aus. Meine Hauptaufgaben sind das Predigen, die visionäre/strategische Leitung, die Kommunikation und auch die Planung von Anlässen. In alledem ist mir aber wichtig, dass ich möglichst viele dieser Aufgaben mit anderen Menschen zusammen mache. Ich versuche möglichst oft in Teams zu arbeiten. Das heisst es gibt viel zu besprechen und Mails zu schreiben. Ich habe viele Sitzungen und versuche Menschen zu fördern und ihnen immer mehr Verantwortung zu übergeben.

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes? Wie siehst du deinen Beitrag darin?

Benjamin Leuenberger: Ich träume davon, dass die Christen und die Kirche ein lebendiges Beispiel und damit Botschafter von Versöhnung, Vergebung, Heilung, Hoffnung, Frieden und Liebe sind in dieser Welt. Ich träume davon, dass wir ein guter Duft oder eine gute Atmosphäre verbreiten in unseren Nachbarschaften, Dörfern und Städten. Ich träume von versöhnten Familien, von Menschen die entspannt sind und Zeit haben und von Menschen, die aus ihrer Einsamkeit rauskommen. Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen Hoffnung zu machen und sie zu ermutigen und als Leiter und Kommunikator voranzugehen und Visionen für unsere Kirche umzusetzen.

Benjamin Leuenberger, 2013 Bachelor of Theology

Kapitel: das Leben teilen und Menschen zu Jesus führen

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ie Zeit im IGW hat mir geholfen, meinen Charakter im Blick auf die Missionsarbeit zu bilden und einen guten und praktischen Zugang zu Gottes Wort zu erhalten.

IGW: Du arbeitest in Belgrad (Serbien) als Studenten-Betreuerin. Was sind deine Hauptaufgaben? / Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Sonja Nussbaumer: Betreuung der Studenten (Mentoring) in der Bibelschule “Hrišćansko udruženje Beograd” (Christian Trust Belgrade) und Pionierarbeit im nahegelegenen Dorf (Evangelisation durch die Eröffnung eines Coffeeshops und die dort stattfindenden Aktivitäten. Musikalische Leitung (Worshipteam), Fahrdienst, Kellnerin im Café, Organisation der dortigen Aktivitäten: Music-Nights, Kreativ-Workshops, Deutsch-Konversations-Kurs, Filmabende.

IGW: Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Sonja Nussbaumer: Der Kontakt mit den Menschen, sowohl den Studenten und den Dorfbewohnern, das Arbeiten mit Gottes Wort (Bibelstudium mit den Schülern und Evangelisation), das Leben in einem anderen Land, in einer anderen Kultur, Spontanität der Leute.

IGW: Warum hast du dich für ein Studium bei IGW entschieden?

Sonja Nussbaumer: Weil ich mir einen praktischeren Zugang zur Bibel wünschte und mich für die Missionsarbeit ausbilden lassen wollte.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Sonja Nussbaumer: Im Hinblick auf die Förderung meiner Persönlichkeit und einer stabilen Beziehung zu Gott, haben mir meine Eltern, Freunde, meine Mentorin und mein Pastor viel geholfen. Im Hinblick auf meine Arbeit in Serbien haben mir Reisen in östliche Länder und Freunde aus dem Balkan am meisten geholfen, weil ich durch sie meine Leidenschaft und den Wunsch, nach Serbien zu ziehen, gestärkt haben. Dies alles hat Gott zu einem wunderbaren Plan zusammengefügt.

Sonja Nussbaumer, 2014 Master of Arts

Kapitel: Gottes krasse und gute Verheissungen als Lebensstandard 

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m IGW lernte ich vieles was mir heute nützlich ist. Zum Beispiel das Lesen. Ich konnte zwar schon lesen, doch tat ich es nicht wirklich gerne. Jetzt liebe ich es zu lesen und entdecke alle die Schätze die in so vielen Büchern verborgen sind. Ausserdem lernte ich Disziplin und ich bekam das Werkzeug, welches ich für meine Berufung brauche. Damit meine ich Dinge wie Griechisch, Exegese, Gebet usw.

IGW: Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Daniel Eichenberger: Bei mir ist kein Tag wie der Andere, genau das ist das Schöne! Ich liebe die Abwechslung, die Selbstständigkeit und den Gemeindebau. Meine Hauptaufgaben sind es, den Himmel aus mir raus zu lassen, die Menschen zu lieben und sie anzuleiten zu leben als Kinder Gottes. Dies tue ich auf vielseitige Art und Weise, es geht aber nichts ohne eine tiefe Freundschaft mit dem himmlischen Daddy zu haben und ohne ein Verständnis davon zu haben, wer ich bin in Gott.

IGW: Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Daniel Eichenberger: Mir gefällt es „Unternehmer“ zu sein. Pastoren bauen eine Kultur auf, dafür braucht es ein unternehmerisches Denke, Innovation und Mut. Pastoren sind Unternehmer im Königreich Gottes. Sie wollen die Grenzen des Königreichs erweitern und Menschen hineinführen in dieses Leben der Freude und Freiheit, ganz gemäss unserem Urauftrag in Gen. 1. Das liebe ich!

IGW: Engagierst du dich in einem Verein oder bist du ehrenamtlich tätig?

Daniel Eichenberger: Neben der Gemeindearbeit spiele ich in einer Band mit Freunden. Ich fände es auch erstrebenswert in einem Verein zu sein, für den Gemeindebau in einer ländlichen Gegend ist das enorm gut. Allerdings habe ich es bis jetzt zeitlich nicht geschafft.

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes? Wie siehst du deinen Beitrag darin?

Daniel Eichenberger: Das Reich Gottes ist ein Reich der Liebe, der Freiheit und dort herrscht unvergleichliche Freude. Diese Reich soll sich ausbreiten und alle Menschen erreiche. Egal ob rot, gelb, schwarz oder weiss. Mein Beitrag ist es, als Bürger des Himmels und als Ebenbild Gottes dieses Reich in mein Umfeld zu bringen. Ich bin ein Original, wie jeder andere Mensch auch, deshalb kann Gott mich am besten gebrauchen, wenn ich echt bin, keine Kopie eines inspirierten Gottesmannes, sondern die beste Version von Daniel Eichenberger.

DANIEL EICHENBERGER, 2014 Bachelor of Arts

Kapitel: Wahrheit – meine größte leidenschaft!

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as Studium bei IGW hat mich sowohl breit und ausgewogen ausgebildet, als auch freigesetzt, dieses Wissen in praktischen Erfahrungen zu testen. Ich konnte tun, was ich zu hören bekam und habe nicht nur gehört, was ich tun sollte.

IGW: Du bist Hauptpastor der FEG Riehen. Was sind deine Hauptaufgaben? Und wie sieht so ein typischer Tag von dir aus?

Simon Kaldewey: Die Schwerpunkte bestehen aus Leiten und Verkündigen. Regelmässige Predigten und die damit verbundene Aneignung von einem vollen, der eigenen Überzeugung entsprechenden theologischen Vorrat – der gleichzeitig mit dem übereinstimmt, was die Gemeinde denkt nimmt einige Zeit in Anspruch. Dazu kommen viele Gespräche mit den Pastoren, der Gemeindeleitung und anderen wichtigen Schlüsselpersonen, um die entwickelte Vision in der gelebten Strategie zu realisieren.

IGW: Was von deinem Studium kommt in deiner Arbeit immer wieder zum Tragen?

Simon Kaldewey: Dazu zählt sicher die erlernte Selbstständigkeit und die Wichtigkeit einer klaren, visionsorientierten Leitung.

IGW: Was hat dir dein Studium für deine Arbeit gebracht?

Simon Kaldewey: Es hat mir den notwendigen Grundstock an sozialen, kommunikativen und theologischen Werkzeugen mitgegeben.

IGW: Engagierst du dich in einem Verein oder bist du ehrenamtlich tätig?

Simon Kaldewey: Ich bin Mitglied in einem Hobbyfussballverein und einem lokalen Tennisclub. Eine aussergemeindliche ehrenamtliche Tätigkeit bin ich zur Zeit konkret am Suchen.

IGW: Bist du verheiratet? Habt ihr Kinder?

Simon Kaldewey: Ja, wir haben vier Kinder.

IGW: Was war als Kind dein Traumberuf?

Simon Kaldewey: Millionär.

IGW: Was ist dein Traum heute?

Simon Kaldewey: Milliardär 😉 Mmmmh, das liebe Geld – ja, manchmal wünsche ich mir schon, alle meine Zukunftsfragen unabhängig vom Geld beantworten zu können.

SIMON KALDEWEY, 2004 MDiv, 2005 Master of Theology

Kapitel: näher an den dreieinigen gott

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eine Zeit beim IGW hat mich auf geistlich, theologisch und praktisch auf meinen Gemeindedienst vorbereitet. Darüber hinaus habe ich in dieser Zeit mich selbst mit meinen Stärken, Schwächen und meiner Persönlichkeit besser kennen, verstehen und einschätzen gelernt. Das IGW hat mich auf dem Weg dorthin, wo ich heute bin, begleitet. Für mich war die Kombination aus Theorie und Praxis entscheidend. Die kontinuierliche Mitarbeit in einer Gemeinde hat einen guten Einblick in die alltägliche Gemeindearbeit gegeben. Außerdem kommen die Dozenten aus der Praxis und damit wird die Theorie gut in der Praxis verortet.

IGW: Was von deinem Studium kommt in deiner Arbeit immer wieder zum Tragen?

CHRISTIAN DUMKE: Im Studium musste ich meine Zeit eigenverantwortlich einteilen und meine Aufgaben im Studium und im Praktikum erledigen. Das gelernte Zeitmanagement hilft mir heute, wenn ich meine Aufgaben und Arbeitszeiten selbst planen und einteilen muss. Außerdem brauche ich natürlich regelmäßig Fachwissen aus den verschiedenen Kursen.

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes?

CHRISTIAN DUMKE: Mein Traum für das Reich Gottes ist, dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen und ihm nachfolgen, mit allem, was sie sind und haben.

IGW: Wie siehst du deinen Beitrag darin?

CHRISTIAN DUMKE: Mein Beitrag ist, dass ich selbst so lebe und mit anderen Menschen diesen Weg bzw. Teile davon gehe.

CHRISTIAN DUMKE, Bachelor of Arts

Kapitel: Fragen stellen und Antworten suchen.

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ch wollte eigentlich nur etwas für mich tun. Zeit für mich mit Gott nehmen. Aber es ist nicht dabei geblieben, wie könnte es auch. Was das Herz voll ist …

IGW: Du engagierst dich nach deiner Pension weiter ehrenamtlich in der Gemeinde. Was sind deine Hauptaufgaben?

Erika Urech: Meine Hauptaufgabe ist der sozial-diakonische Dienst in unserer Gemeinde. Bei mir gibt es keinen typischen Arbeitstag. Meine Fixpunkte sind der Unterricht am Montag- und am Freitagmorgen, und Übersetzung im Gottesdienst. Alles andere hat sehr viel Spontanes.

IGW: Was war als Kind dein Traumberuf?

Erika Urech: Traumberufe gab es zu unserer Zeit nicht. Ich liebte es einfach, Neues anzufangen, Leute zu organisieren und wollte immer weit fort gehen.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Erika Urech: Es gab verschiedene Menschen, zu verschiedenen Zeiten, die mich geprägt haben aber mein Mann hat mit wohl am stärksten gefördert und ermutigt einen vielleicht ungewöhnlichen Weg zu gehen.

IGW: Was von deinem Studium kommt in deiner Arbeit immer wieder zum Tragen?

Erika Urech: Lernen, näher hinzuschauen und besser hinzuhören. Die verschiedenen Kulturen sprechen nicht nur verschiedene Sprachen mit Worten, sondern die Bedeutung ist oft ganz anders.

ERIKA URECH, 2005 Master of Arts

Kapitel: das umfassende Reich Gottes

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ch will jede Gelegenheit nutzen, das Evangelium zu verkündigen und dazu beitragen, dass Christen einander näherkommen.

IGW: Warum hast du dich für ein Studium bei IGW entschieden?

Alfred Schweiger: Teils, weil IGW mir ein Fernstudium anbot (ein Wohnortwechsel wäre aus beruflichen und privaten Gründen für mich nicht möglich gewesen), teils, weil IGW bereit war, meine Vorstudien anzurechnen und durch die notwendigen Ergänzungen die Möglichkeit zu einem Abschluss anbot.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Alfred Schweiger: Einer der Gründer der Kurzbibelschule der Freien Christengemeinde in Österreich (Albert Betschel) hat mich mehr und mehr in den Bibellehrdienst hineingenommen und mir vor seinem Heimgang schließlich alle seine Fächer anvertraut.

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes? Wie siehst du deinen Beitrag darin?

Alfred Schweiger: Ich wünsche mir, dass die verschiedenen Konfessionen und Denominationen mehr und mehr entdecken, dass vieles, was in der Geschichte trennend wirkte, nicht immer so bleiben muss. Dass man auch in gegenteiligen Positionen die geistlichen Grundwerte erkennt.
Als Beitrag für das umfassende Reich Gottes bemühe ich mich um die Aufarbeitung von Lehrsystemen und das Verständlich-Machen der jeweiligen Anliegen mit dem Ziel, die positiven Grundwerte vor einem weiteren Horizont allgemein fruchtbar zu machen. Sozusagen durch eine Zusammenschau das biblische Anliegen in den Vordergrund zu rücken.

ALFRED SCHWEIGER,  Master of Arts

Kapitel: für mich der Idealfall!

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ie Ausbildung bei IGW hat nicht nur mein geistliches Leben beflügelt und geprägt, sondern enorm stark auch die Liebe zur Gemeinde Jesu gefördert. Diese Liebe ist im Laufe der Jahre noch gewachsen. Mitschuld an dieser Liebe war sicher auch das duale Ausbildungsmodell, bei dem ich nebst dem Theologiestudium auch in einer 50%-igen Anstellung in der Gemeinde mitdienen durfte – für mich der Idealfall! IGW hat mich sowohl theologisch wie auch charakterlich optimal auf ein Pastorenamt vorbereitet, in welchem ich heute noch in vielfältiger Art und Weise tätig sein darf.

Meine Arbeit

100 % Pastor Evangelisches Gemeinschaftswerk Hasle-Rüegsau

Meine Vision

Seit mehr als 25 Jahren ist der Psalm 1,1-3 mein Lebensmotto und -Vision: Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl. Ich strebe mit meinem Leben und Dienst nach diesem Versprechen Gottes.

ANDREAS BLASER, Master of Arts

Kapitel: ein Stück Himmel auf Erden

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enialer Mix von Ausbildung und Praxis

IGW: Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Andreas Wolf: Es ist ein Vorrecht mit Menschen unterwegs sein zu dürfen.

IGW: Welche Hobbys hast du?

Andreas Wolf: Outdoor aktivitäte! An vielen Orten habe ich mein Hobby zum Beruft gemacht, das ist das Beste.

IGW: Was ist dein Traum heute?

Andreas Wolf: Erweckung in unserem Land zu sehen.

IGW: Sind Teile davon schon wahr geworden?

Andreas Wolf: Kleine Aufbrüche, in Lagern die nachhaltig eine Genration der Kirche prägte.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Andreas Wolf: Ein Teensleiter, der an mich Glaubte und Beziehung mit mir prägte.

 

Meine Vision:

Ich möchte ein Stück Himmel auf Erden sehen, alle Menschen, die kommen werden Geheilt an Körper, Seele und Geist und Gott gebraucht mich in diesen Werk.

Meine Arbeit:

Pastor 70% + 15% Männerbewegung

ANDREAS WOLF, Bachelor in Praktischer Theologie

Kapitel: für Gott ein brauchbares Werkzeug sein

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achdem Gott mich gefunden hatte, war mir bald klar, dass ich in den vollzeitlichen Dienst möchte. Damit ich für Gott ein brauchbares Werkzeug sein konnte, brauchte ich einen Ort, der mir das nötige Rüstzeug gibt, und das fand ich mit IGW. Auch die Vielfalt bei IGW mit Menschen und Lehrern aus den verschiedensten Denominationen und Hintergründen vervollständigen runden meine Zurüstung ab.

Wohnort

Zug 

Meine Arbeit

80% Pastor Bewegungplus Zug

Abschluss

Bäcker-Konditor, Bachelor of Arts (IGW), Begleitender Seelsorger ICL, DISC-Trainer, Bürofachdiplom, Caregiver und Peers Psychologische Nothilfe

Meine Vision

Als Gotteswerkzeug mithelfen, dass mehr Himmel auf Erden spür und sichtbar wird.

DANIEL BISHOP, Bachelor of Arts

Kapitel: Das hilft mir bis heute

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m Studium wurde eigenständiges, differenziertes theologisches Arbeiten erwartet. Das hilft mir bis heute. Die Art und Weise, wie unser Studienleiter (Fritz Peyer) uns begleitet hat, hat mein Leiten geprägt. Leiten nicht als Funktion, sondern als persönlicher Begleiter, vielleicht sogar als eine Art Vater und Lehrmeister.

Wohnort

Herzogenbuchsee

Arbeit

80% Pastor im Evangelischen Gemeinschaftswerk Herzogenbuchsee

Abschluss

1994 Landwirt mit Meisterdiplom, 2000 Bachelor of Arts (IGW)

Meine Vision:

Selber Gott immer wieder nahekommen. Und so anderen Menschen begegnen und sie wo möglich begleiten.

 

DANIEL FREIBURGHAUS, Bachelor of Arts

Kapitel: Was geschieht, wenn die Gemeinde baut

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GW bot die beste Möglichkeit für ein Fernstudium. Da ich bereits vor dem Start meiner Ausbildung zu 50 % als Pastor angestellt wurde und unsere drei Kinder gerade erst in der Unterstufe waren, suchte ich nach einer Ausbildung, die ich flexibel gestalten und weitgehend im Fernstudium absolvieren konnte.

IGW: Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Daniel Gloor: Dass ich meine grösste Leidenschaft, Menschen Gott näher zu bringen und den Gemeindebau, beruflich ausleben kann. Dass dies gemeinsam mit meiner Frau möglich ist, und wir uns mit unseren Gaben so gut ergänzen.

IGW: Was von deinem Studium kommt in deiner Arbeit immer wieder zum Tragen?

Daniel Gloor: Dass ich viele Informations-Quellen kennenlernte, die mir helfen, selbständig Infos zusammen zu tragen, v.a. beim Predigtschreiben. Natürlich auch das Grundlagenwissen, auf welchem ich auch weiterhin aufbauen kann.

Schon während des Studiums konnte ich gleich einiges vom Gelernten in der Praxis anwenden und ausprobieren. Auch meine Masterarbeit „Was geschieht, wenn die Gemeinde baut“ war mir beim Erweiterungsbau unserer Gemeinde eine Hilfe. So ging Studium und Arbeit oft Hand in Hand.

Meine Vision

Dass wir in unseren Gemeinden noch mehr vom angebrochenen Reich Gottes sehen. Dass wir als Christen selbstbewusst und mit grosser Vollmacht auftreten und in unserem Umfeld so noch viele Menschen zu einer Beziehung zum lebendigen Gott finden. Gerne leiste ich dazu einen Beitrag, in dem ich andere ermutige, sich selber und Gott immer noch Grösseres zuzutrauen und ihren Glauben zu stärken.

DANIEL GLOOR, 2014 Master of Arts

Kapitel: eine der prägendsten Zeiten meines Lebens

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ei IGW habe ich gelernt, theologisch/akademisch zu arbeiten und denken, und das dann praktisch ins Leben zu nehmen. Persönlich, beruflich, gemeindlich. Es war eine der prägendsten Zeiten meines Lebens, zumindest was das geistliche Leben und meine Persönlichkeitsentwicklung anbelangt.

IGW: Was ist dein Traum heute?

David Ruprecht: Menschen näher zu Jesus zu führen, egal wo sie sich befinden.

IGW: Sind Teile davon schon wahr geworden?

David Ruprecht: ja, immer wieder (Gott sei Dank!)
IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?
David Ruprecht: Ganz viele! Bspw. ein Chef, der mir in Sachen Gerechtigkeit immer ein Vorbild war und der mir viel zugetraut hat, was mir Selbstbewusstsein gab. Oder mein Coach Rolf Lindenmann, der mich seit vielen Jahren begleitet und mir hilft, meine Denk- und Verhaltensweisen zu spiegeln. Meine Eltern, viele Freunde und immer wieder Menschen denen ich punktuell begegnete, wie bspw. IGW-Dozenten wie Peter Davids, Jens Kaldewey, Andreas Walker und viele mehr. 

IGW: Was ist dein Traum für das Reich Gottes? Wie siehst du deinen Beitrag darin?

David Ruprecht: Dass dieses Reich noch sichtbarer und erlebbarer wird für viele, welche noch nicht Bürger darin sind. Und dass die, welche es sind, noch mehr leuchten. Mein Beitrag ist anzuzünden, zu fördern und hinzubegleiten.

DAVID RUPRECHT, 2007 Master of Arts

Kapitel: für jedermann an jedem Ort!

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ch durfte mit den Pionieren Heinz Strupler und Fritz Peyer-Müller 2001 in der Studienleitung zusammenarbeiten und IGW kennenlernen. Den Abschluss des Masterstudiengangs in Praktische Theologie an der UNISA verdanke ich u.a. Fritz Peyer-Müller!

Arbeit

100% als Theologe und Sprecher bei bibletunes Gastdozent bei St. Chrischona und am ISTL Zürich

Wohnort

Eimeldingen (D)

Abschluss

1990 Werkzeugmechaniker, 1995 BTh Wiedenest, 2002 AcF Diplom, 2009 MTh Unisa über IGW

Meine Vision

Die Bibel lesen und verstehen – für jedermann an jedem Ort!

DANIEL GLOOR, 2014 Master of Arts

Kapitel: alles hat seine Zeit

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GW ist am Puls der Zeit und bietet ein individuelles Programm für den Studierenden an. Bei IGW wird das eigenverantwortliche Lehren diszipliniert, wie auch das Auseinandersetzen mit dem eigenen Gottesbild gefördert.

IGW: Was von deinem Studium kommt in deiner Arbeit immer wieder zum Tragen?

Guido Langenegger: Geduld zu haben alles hat seine Zeit. Flexibel sein und Barmherzigkeit gegenüber seinem Umfeld. Träumen können und Visionen entwickeln.

IGW: Was hat dir dein Studium für deine Arbeit gebracht?

Guido Langenegger: Ausdauer und Menschen Kenntnisse. Gott hat zu jedem meiner Gedanken etwas zu sagen, wo darf er mitentscheiden. Menschenbild, Ethik und Moral – ist entgegengesetzt zur Gesellschaft.

IGW: Du arbeitest heute als selbständiger Coach und Supervisor. Was sind deine Hauptaufgaben und wie sieht ein typischer Tag von dir aus?

Guido Langenegger: Ich coache Menschen und Teams (IV -Eingliederung wie auch Arbeitsplatz erhalt), mache Supvervision von Teams und begleite Team-Entwicklungsprozesse. Ich versuche Menschen in ihre Potentiale zu bringen und neue Perspektiven entwickeln. Zudem bin ich Co-Leiter des Forschungsprojekts „Jugendcoaching“.

Mein typischer Tag gibt es nicht. Ich arbeite an 4 Tagen die Woche 8 – 10 Stunden pro Tag.

Habe Sitzungen, coache 5 – 6 Personen pro Tag, mache Admin und reflektiere über mich selber.

IGW: Hattest du eine Person, die dich stark gefördert hat? Wie hat sie dir geholfen?

Guido Langenegger: Ja, mein damaliger IGW-Studienleiter Fritz Peyer, er hat mir Disziplin und Durchhaltewille wie auch Demut gelernt, während der Studiums Zeit. Andrea Xandry, mein geistlicher Vater, führt mich immer wieder zum Herz Gottes.

Meine Vision

Dass Gott der Schöpfer Menschen wieder herstellt und sie in Ihrer Berufung zurüsten kann, für den Dienst den er für die Menschen vorgesehen hat.

GUIDO LANGENEGGER, 1999 Diplomstudium

Kapitel: Nicht nur Theorie, sondern auch Herz

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at mir das Handwerkszeug für meinen Dienst und eine grosse Vision von dem, was passieren kann gegeben. Eine super Ausbildung. Nicht nur Theorie, sondern auch Herz.

Arbeit

100% Pastor Chrischona Zürich

Wohnort

Zürich

Abschluss

1998 Kaufmännischer Angestellter, 2005 Master of Arts (IGW)

Meine Vision

Leidenschaftlich mit Gott unterwegs sein.

CHRISTIAN DEFILA, 2005 Master of Arts