Alumni-Porträt mit Sebastian Hüttl
Sebastian Hüttl wollte sich ein Jahr lang bewusst Zeit für Gott und seine Beziehung zu ihm nehmen. Im Bibelschuljahr am IGW begegnete ihm weit mehr als theologische Literatur: vertraute Überzeugungen wurden hinterfragt, sein Blick auf das Reich Gottes wurde weiter und eine neue Aufgabe mit jungen Menschen entstand.
„Gott hat mir gezeigt, welch ein Reichtum darin liegt, gemeinsam Reich Gottes zu bauen.“
Mehr als theologische Literatur
Was hat dich während deines Studiums am IGW besonders geprägt?
Ich wollte mich ein Jahr lang vertieft mit Gott und meiner Beziehung zu ihm beschäftigen. Neben meinem Beruf hatte ich dafür zu wenig Zeit. Diese Zeit wollte ich mir nun bewusst nehmen.
Schon bald stellte ich fest, dass das Bibelschuljahr am IGW viel mehr war, als theologische Literatur zu lesen. Durch die Theologie sowie die Vielfalt der Dozenten und Mitstudierenden wurden einige meiner festgefahrenen Vorstellungen von Gott und der Bibel korrigiert.
Ich konnte mir viel Wissen aneignen. Noch stärker hat Gott mir jedoch gezeigt, welch ein Reichtum darin liegt, gemeinsam Reich Gottes zu bauen – unabhängig davon, welcher Kirche wir angehören. Die unterschiedlichen Hintergründe und Perspektiven haben meinen Horizont erweitert.
Das wissenschaftliche Schreiben war für mich zu Beginn eine große Herausforderung, weil ich es nicht gewohnt war. Gerade darin lag aber auch ein Teil des unerwarteten Tiefgangs dieses Jahres.
Von jungen Menschen lernen
Wofür schlägt dein Herz heute?
Mein Herz schlägt dafür, meinen Glauben mit jungen Menschen zu teilen. Ich möchte sie früh mit Jesus bekannt machen, damit sie seine Hilfe und Liebe bereits in jungen Jahren erfahren können.
Die Arbeit mit jungen Menschen hält auch meinen eigenen Glauben frisch. Ihre Fragen bereichern mich immer wieder. Ich wünsche mir, dass deutlicher gesehen wird, mit welcher Entschlossenheit junge Menschen ihren Glauben leben und wie viel wir von ihnen lernen können.
Technik, Berge und ein zweites Zuhause
Wo und wie setzt du das heute um?
Beruflich arbeite ich im Maschinenbau und betreue Kunden im Service. Technik hat mich schon als Kind fasziniert, und in dieser Arbeit kann ich diese Begeisterung ausleben.
Während meines Studiums lernte ich die Getawaydays kennen. Heute arbeite ich dort in Österreich mit. Die Verbindung von Erlebnispädagogik, Abenteuer und Leidenschaft für Jesus hat mich sofort fasziniert. Ich liebe die Berge und alles, was sie bieten. Es ist großartig zu sehen, wie junge Menschen innerhalb einer Woche verändert nach Hause gehen.
Zusätzlich arbeite ich in unserer Kirche im Team für junge Erwachsene mit. Dort möchte ich vor Ort Kirche bauen und jungen Erwachsenen ein zweites Zuhause bieten: einen Ort der Geborgenheit, an dem sie Erfahrungen im Glauben machen und befähigt werden, ihr Umfeld zu verändern.
Sebastian Hüttl
Studium | Jahresbibelschule |
Abschlussjahr | 2024 |
Beruf | Kundenbetreuung im Service eines Maschinenbauunternehmens |
Engagement | Getawaydays in Österreich und Team für junge Erwachsene in seiner Kirche |
Ein Jahr für Gott und deinen Glauben
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