Michael Bendorf Leiten in der kraft des Geistes

Michael Bendorf — Leiten in der Kraft des Geistes — #editiontscigw

Kompetenzen für eine dienende Gemeindeführung!

Wie führen wir Gemeinden in eine lebendige und hoffnungsvolle Zukunft?

Michael Bendorf zeigt Zukunftslinien für die Entwicklung von Ortsgemeinden auf und entfaltet die Kompetenzen, die geistliche Leiterinnen und Leiter heute brauchen. Dabei wird deutlich: Geistliche Leitungskompetenz reift dort, wo sich Führungspersonen in ihrer persönlichen Entwicklung für das Wirken des Heiligen Geistes öffnen und sich von ihm leiten lassen.

Anhand einer praxisnahen Matrix aus den drei Kernfeldern Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz sowie den drei Lernzieldimensionen Kopf, Herz und Hand beschreibt Bendorf neun Lernfelder geistlicher Leitung aus einer Reich-Gottes-Perspektive und illustriert sie lebendig durch zahlreiche Praxisbeispiele. So entsteht ein ganzheitliches Bild, das Denken, Fühlen und Handeln in Einklang bringt.

Ein Buch, das inspiriert, leitet und begleitet – für alle, die Verantwortung übernehmen und ihre Leitungsaufgabe geistlich vertiefen möchten, zur persönlichen Reflexion ebenso wie als Grundlage für die Ausbildung und Weiterentwicklung von Leiterinnen und Leitern in Kirche und Gemeinde.

 

BESTELLE JETZT:

Leiten in der Kraft des Geistes

Abschlussarbeit von Tina Simson

Abschlussarbeit Tina Simson: „… und das hier ist nicht alles.“

This qualitative-empirical study gives a voice to Christian women with complex post-traumatic stress disorder (cPTSD) and/or dissociative identity disorder (DID). Nine semi-structured interviews reveal how those affected live their faith and what role their image of God, prayer, and biblical narrative play in their daily lives. The study identifies central themes of faith and life, such as security through belief in an involved God, the role of biblical salvation history, variations in faith within the dissociative system, and the particular challenges of church life. The findings demonstrate the depth and resilience of these women’s faith and offer suggestions for trauma-informed church practices that foster inclusion, sensitivity, and genuine encounters.

 

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Abschlussarbeit André Martens „Eine Gemeinde – eine Lehre?“

Abschlussarbeit André Martens: Eine Gemeinde! Eine Lehre?

Diese Arbeit untersucht, wie Gemeinden Jesu Gebot der Liebe und sein Gebet um Einheit leben können – selbst bei stark unterschiedlichen theologischen Positionen. Am Beispiel der soteriologischen Debatte zwischen Rob Bell (Allversöhnung) und Francis Chan/Preston Sprinkle (doppelter Ausgang) analysiert der Autor zentrale Lehrunterschiede und deren Konfliktpotenzial für das innergemeindliche Miteinander. Aufbauend auf theologischen, ökumenischen und kommunikationstheoretischen Ansätzen entwickelt die Arbeit eine „Theologie der Bedürftigkeit“, die Beziehung und Bindung als Schlüssel zur Überwindung von Lehrkonflikten versteht. In sieben Thesen zeigt die Studie auf, wie Gemeinden trotz divergierender Auffassungen ein gemeinsames geistliches Leben in Liebe, Dialogfähigkeit und Einheit gestalten können.

 

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Wie lange dauert ein Theologie Studium? Flexibel Theologie studieren bei IGW

Du denkst darüber nach, Theologie zu studieren und fragst dich, wie lange brauche ich dafür? Hier findest du alle Infos!

Bei IGW bestimmst du selbst das Tempo deiner Ausbildungsphase. Ob du ein intensives Studium in Vollzeit oder das Theologiestudium in Teilzeit neben deinem Beruf flexibel gestalten möchtest – wir bieten dir die Möglichkeiten, die in deine Welt passen. Wir bieten dir persönliche Beratung an, um dir alle Informationen zu geben und Laufbahn Pastor oder Pastorin einzuschlagen. Zusätzlich unterstützen wir dich bei deiner Bewerbung und begleiten dich durch den gesamten Zulassungsprozess.

Theologie studieren mit Flexibilität

Das Theologie Studium eröffnet dir die Möglichkeit, dich intensiv mit den großen Fragen des Lebens und des Glaubens auseinanderzusetzen. Es geht nicht darum, Religion zu studieren sondern Gott selbst. In Deutschland, Schweiz und Österreich bieten nicht viele Universitäten und Hochschulen ein Theologie Studium an, das sich flexibel an deine Lebensumstände anpassen lässt. Ob du dich für ein klassisches Vollzeitstudium, ein Teilzeitmodell oder ein Fernstudium entscheidest – die Möglichkeiten sind begrenzt. Besonders die praktische Theologie ist in vielen Studiengängen nicht sonderlich praktisch. Doch gerade sie soll es dir ermöglichen, sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Kompetenzen zu erwerben. Bei uns kannst du dein Studium individuell gestalten und auf deine persönlichen Fragen und Interessen eingehen, während du dich auf eine Tätigkeit im kirchlichen oder gesellschaftlichen Kontext vorbereitest.

Voraussetzungen für das Theologie Studium

Um ein Theologie Studium an einer Universität oder Hochschule aufnehmen zu können, benötigst du in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung, wie das Abitur oder eine vergleichbare Qualifikation. Einige Universitäten setzen zusätzlich eine Aufnahmeprüfung oder ein Eignungsgespräch voraus, um die Eignung für das Theologie Studium zu prüfen. Bei IGW legen wir großen Wert darauf jedem, der eine Berufung hat, eine Chance zu geben, sich zu qualifizieren. Wenn du also nicht die spezifischen Voraussetzungen des gewünschten Studiengangs und der jeweiligen Hochschule erfüllst kannst du auch ohne Abitur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung dein Theologie Studium beginnen.

Neben den formalen Voraussetzungen spielen auch persönliche Eigenschaften eine wichtige Rolle: Der persönliche Glaube an Gott. Die Offenheit für neue Perspektiven, die Bereitschaft zur Reflexion, Empathie und ein ausgeprägtes Interesse an theologischen und gesellschaftlichen Fragen sind wertvolle Voraussetzungen, um im Theologie Studium erfolgreich zu sein.

Aufgeschlagene Bibel auf einem Tisch neben Kaffeetasse und digitaler Uhr – Symbol für Zeit und Fokus im Theologiestudium

Theologie studieren auf Bachelor-Level: Flexible Dauer je nach Lebenssituation

Das Bachelor-Studium der Theologie erstreckt sich in der Regel über sechs bis acht Semester, also drei bis vier Jahre. Je nach Lebenssituation und gewähltem Studienmodell kann die Studiendauer jedoch variieren.

IGW bietet auch Teilzeit- oder berufsbegleitende Studiengänge an, die es ermöglichen, das Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder familiären Verpflichtungen zu kombinieren. Dadurch verlängert sich die Studiendauer, aber du erhältst die Möglichkeit, Studium und Alltag optimal zu verbinden. Das Theologie Studium bietet dir somit die Möglichkeit, deinen eigenen Weg zu gestalten und dich gezielt auf deinen Wunschberuf vorzubereiten.

Theologie studieren auf Bachelor-Level: Flexible Dauer je nach Lebenssituation

Zunächst ein paar grundlegende Informationen zum Umfang des Studiums

Der Studiengang praktische Theologie umfasst 180 Credits. Das entspricht dem selben Umfang einer kirchlichen Hochschule oder staatlichen Universität. Ein Bachelor hat immer 180 Credits. (1 Credit steht für 25-30h akademische Arbeit)

Bei IGW verteilen sich die 180 Credits auf 140 Theorie Credits und 40 Praxis Credits. Letztere werden meist in einer Kirche im Rahmen eines Praktikums oder eine Anstellung erworben. Praxiszeit in einer Gemeinde sind während des Studiums verpflichtend und ermöglichen es den Studierenden, praktische Erfahrungen in verschiedenen kirchlichen oder sozialen Einrichtungen zu sammeln.

Um das Studium in Theologie abzuschließen müssen jew. diese Credits erreicht werden. Das Theologie Studium läßt sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit absolvieren. Das verändert aber nicht den Umfang des Studiums. Im Folgenden geht es die Frage der Studiendauer. Diese läßt sich dynamisch anpassen. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Credits, die pro Semester abgeschlossen werden. Anders gesagt, wer mehr Zeit investiert wird schneller fertig.

4 Jahre – Die klassische Laufbahn

Das Theologie Studium auf Bachelor-Level dauert in der Regel vier Jahre (Regelstudienzeit). Diese Dauer basiert auf einem Modell, bei dem du etwa drei Tage pro Woche in die Theorie investierst und zwei Tage in die Praxis (Kirche). Dies ist ein ausgewogenes Tempo, das dir erlaubt, tief in die theologischen Studien einzutauchen und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Praxis (In der Regel das Praktikum) ist also fester Bestandteil im Studienverlauf.

Während des Studiums kannst du verschiedene Schwerpunkte setzen. Dafür steht dir ein breites Spektrum an Wahlkursen bei IGW und unseren Partner TSC zur Verfügung. Egal ob Gemeindebau, Leiterschaft oder Systematische Theologie. Du kannst dich nach deinen Interessen entfalten.

Person in Sportkleidung schaut auf ihre Armbanduhr – Symbol für Zeitplanung und Tempo im Theologiestudium

3 Jahre – Für die Schnellstarter

Wenn du die Möglichkeit hast, vier Tage pro Woche in die Theorie zu investieren, kannst du den Studiengang auf BA Level in der Regel auch in drei Jahren abschließen. Dies erfordert ein höheres Engagement, bietet dir jedoch die Chance, schneller vollzeitlich in deinen pastoralen oder kirchlichen Tätigkeit einzusteigen.

5 Jahre – Für die Gemütlichen

Vielleicht bist du bereits in einer Gemeinde 50% angestellt oder hast andere Verpflichtungen, die deine Zeit beanspruchen. Kein Problem! Bei IGW kannst du das Studium auf Bachelor-Level auch in fünf Jahren absolvieren, indem du etwa zwei Tage pro Woche in die Theorie investierst. Dies gibt dir die Flexibilität, deine Ausbildung mit den aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in deinem Leben zu vereinbaren.

 

Inhalte und Fächer des Theologie Studiums

Das Theologie Studium ist breit gefächert und vermittelt dir fundierte Kenntnisse über Glaubensfragen und deren Bedeutung für die Gemeinde und Gesellschaft. Zu den klassischen Studienfächern gehören Bibelwissenschaften, Kirchengeschichte, systematische Theologie, praktische Theologie und Ethik. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dich in Wahlfächern und Spezialisierungen weiterzubilden und eigene Schwerpunkte zu setzen. Im Verlauf des Studiums lernst du, theologische Texte kritisch zu analysieren, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, eigene Standpunkte zu entwickeln und das Gelernte in die Praxis zu übertragen. Die Inhalte des Theologie Studiums fördern nicht nur dein Wissen über Gott und die Welt, sondern auch deine analytischen Fähigkeiten und deine Kompetenz, theologische Fragestellungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zu reflektieren und anzuwenden.

Teilzeitstudium: Flexibilität für deinen Alltag

Du kannst das Theologiestudium bei IGW auch in Teilzeit absolvieren, egal ob im Fernstudium Theologie oder im Präsenzstudium. Hier studierst du in halber Geschwindigkeit, was etwa 10-12 Stunden pro Woche bedeutet. Du belegst dann nur die Hälfte der Kurse pro Jahr (16 Credits) und hast entsprechend nur die Hälfte der Studiengebühren.

Beachte aber, dass sich die Studiendauer entsprechend verlängert, da der Umfang des Theologie Studiums gleich bleibt – du wirst dann doppelt so lange studieren.

Theologie studieren in Teilzeit ist besonders beliebt bei Menschen, die bereits im Dienst sind und keinen schnellen Abschluss benötigen. Oftmals sind sie bereits in einer Tätigkeit als Pastor oder Pastorin im Beruf und das Studium ist damit als kontinuierliche Weiterbildung fester Bestandteil und Voraussetzung ihrer Arbeit. Wir haben viele Beispiele von Kirchen, die diese Art des Studiums schätzen.

Wenn du mehr Antworten über die finanziellen Aspekte eines Teilzeitstudiums erfahren möchtest, lies unseren Artikel Theologie studieren ohne finanzielle Sorgen.

Flexibilität während des Studiums

Ein weiterer Vorteil des Theologiestudiums bei IGW ist die Flexibilität, zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudium zu wechseln. Deine Lebensumstände können sich ändern, und wir bieten dir die Möglichkeit, dein Studium daran anzupassen. Du kannst jederzeit dein Tempo anpassen und sicherstellen, dass dein Studium mit deinem Leben harmoniert.

Studium auf Master-Level: Vertiefung und Spezialisierung

Master of Advanced Studies (MAS)

Der MAS ist eine perfekte Möglichkeit, wenn du dein theologisches Wissen vertiefen und spezialisieren möchtest. Dieser Studiengang besteht aus 60 Credits und dauert in der Regel zwei Jahre, wenn du es nebenberuflich absolvierst. Aber auch hier bestimmst du das Tempo: Du kannst dir mehr Zeit nehmen, wenn es für dich besser passt.

Aufbau des MAS

Der Master of Advanced Studies besteht aus vier CAS (Certificate of Advanced Studies) und einer Masterarbeit. Jedes CAS umfasst vier Kurse zu je vier Credits, also insgesamt 12 Credits pro CAS. Dies Struktur ermöglicht es dir, dich Schritt für Schritt in spezifischen Bereichen der Theologie zu vertiefen und am Ende eine umfassende und spezialisierte Ausbildung zu erlangen.

Berufsaussichten

Mit einem Abschluss bei IGW in praktischer Theologie eröffnen sich dir vielfältige Möglichkeiten und Berufsaussichten. Viele Theologen und Theologinnen arbeiten als Pastor oder Pastorin in einer Freikirche und leisten dort einen wichtigen Beitrag zum Gemeindeleben. Auch in der Seelsorge, der Diakonie oder in der Bildungsarbeit sind Absolventen des Theologie Studiums gefragt. Darüber hinaus stehen dir weitere Berufsfelder offen, zum Beispiel als Jugendpastor oder in Missionswerken, oder sozialen Einrichtungen.

Warum IGW? Die wichtigsten Argumente

Luftaufnahme eines geschwungenen Holzwegs durch den Wald – Sinnbild für individuelle Wege und flexible Studiendauer im Theologiestudium

Dual: Mitten in der Praxis

Egal, wie lange du für dein Theologiestudium benötigst, die Inhalte bleiben immer gleich: Bei IGW lernst du nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Unser duales Studium Theologie ermöglicht es dir, deine Berufung bereits während des Studiums zu leben. Du bist in Gemeinden und christlichen Werken aktiv und sammelst wertvolle Berufserfahrung.

So hast du nach Abschluss deines Studiums nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch praktische Kompetenzen und Erfahrungen, die dich für deinen geistlichen Dienst qualifizieren. Wissenschaft und Praxis gehören für uns zusammen. Jedes Studienfach soll ein Beitrag leisten für die Tätigkeit in einer Kirche. Das ist die Herausforderung die ein Studium praktische Theologie mitbringt. Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie für einen kirchlichen Beruf vorzubereiten ist unsere Leidenschaft.

Mehr über die Vorteile des dualen Studiums erfährst du in unserem Artikel Duales Studium Theologie: Warum die Kombination aus Theorie und Praxis deine beste Wahl ist.

Kompetenzorientiert

Wir bei IGW legen großen Wert darauf, dass du nicht nur Wissen ansammelst, sondern auch Kompetenzen entwickelst, die dich im Reich Gottes voranbringen. Dein Abschluss ist mehr als ein Stück Papier – er steht für deine Berufung, deinen Charakter, deine Spiritualität und deine Kompetenz.

Besonders im Bereich der praktischen Theologie ist dieser kompetenzorientierte Ansatz von unschätzbarem Wert. Du lernst nicht nur theoretische Konzepte, sondern wie du sie im Gemeindealltag anwenden kannst.

Neben unserem Schwerpunkt praktische Theologie beinhaltet unser Studiengang selbstverständlich auch andere Theologische Disziplinen. Z.B.

  • Systematische Theologie
  • Historische Theologie
  • Biblische Theologie

Fundiertes Wissen in jedem dieser Disziplinen der Theologie sind selbstverständlich eine Voraussetzung für jeden Theologen bzw. jeder Theologin. Das Theologie Studium von IGW ist bewusst nicht nach diesen Disziplinen der Theologie sortiert sondern nach den Kompetenzen, die es in der Praxis braucht. Jeder Studiengang folgt der Frage: Was muss ein Theologie oder eine Theologin können und nicht nur was muss er wissen. Auf diese Frage geben unsere Studienfächer eine Antwort.

Persönliche Begleitung

Während deines gesamten Theologiestudiums wirst du von erfahrenen Dozenten und Mentoren begleitet. Diese persönliche Unterstützung hilft dir in deiner Entwicklung. Persönliche Beratung ist ein Schlüssel um deine Ziele zu erreichen, deine Fragen zu klären und dich sowohl akademisch als auch persönlich weiterzuentwickeln. Lernbereitschaft ist daher eine wichtige Voraussetzung, wenn du Theologie studieren möchtest.

Akkreditiert und anerkannt

Unsere Studiengänge sind ECTE-akkreditiert und werden in jeder Freikirche geschätzt. Dies bedeutet, dass dein Abschluss national und international in der evangelikalen Welt anerkannt wird (allerdings nicht in einer staatlichen Kirche wie z.B. die evangelische Landeskirche).

Wenn du den Weg ins Pfarramt der evangelischen Landeskirche einschlagen möchtest solltest du Mit deiner Kirche Rücksprache halten. Hier kann ein Studium der evangelischen Theologie an eine staatlichen Hochschule oder an einer Universität Voraussetzung sein. Die Studiengänge evangelische Theologie der Universitäten bieten jedoch einige Nachteile für Theologen die für die Welt der Praxis ausgebildet werden möchten. Wir bieten dir eine persönliche Beratung an, um diese Fragen zu klären. Gerade im Umfeld der evangelischen Landeskirche gibt es Tätigkeiten im kirchlichen Kontext, die mehr Studienfächer aus dem Bereich der Religionspädagogik gefordert sind. Wer z.B. Religionslehrer werden möchte, wählt daher von den Weg über eine Universität.

Zudem sind unser Studiengang auf Bachelor Level in NRW Bafög-berechtigt, was dir finanzielle Unterstützung während deines Studiums ermöglicht. Hierbei ist der Studienort zu beachten. Studiernde in Deutschland, die in der Schweiz Theologie studieren möchten, können Auslands-BAföG erhalten.Gruppe junger Menschen wandert mit Rucksäcken durch eine sonnige Landschaft – Symbol für gemeinsames Aufbrechen im Theologiestudium bei IGW

Über 30 Jahre Erfahrung

Mit über 30 Jahren Erfahrung in der theologischen Ausbildung weiß IGW, was es braucht, um Menschen auf ihrem Weg in den geistlichen Dienst zu begleiten. Diese Erfahrung fließt in unsere Studiengänge ein und macht uns zu einem verlässlichen Partner auf deinem Bildungsweg der Theologie. Als Alternative zu staatlichen Hochschulen oder Universitäten konzentrieren wir uns seit 30 Jahren darauf, ein Studium der praktischen Theologie zu konzipieren, dass den Anforderungen der Praxis standhält.

Dein Weg beginnt hier

Ob du ein Theologiestudium auf Bachelor-Level anstrebst, dich auf Master-Level weiterbilden möchtest oder als Quereinsteiger in den geistlichen Dienst wechseln willst – IGW bietet dir die Flexibilität, die du brauchst, und die Unterstützung, die du verdienst.

Wenn du mehr über die verschiedenen Studienoptionen bei IGW erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel Theologie studieren: Hochschule oder Bibelschule?.

Also, worauf wartest du noch? Mach den ersten Schritt und finde heraus, was IGW für dich bedeuten kann. Dein Abenteuer Theologie beginnt hier!

Erfahre mehr auf www.IGW.edu und melde dich noch heute für ein kostenloses Beratungsgespräch an! Gute Beratung ist ein Schlüssel zum Erfolg. Wir stehen dir gerne zu Seite.


 

Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen 10 überzeugende Gründe, warum du bei IGW Theologie studieren solltest und Pastor werden: Der komplette Karriereweg mit IGW.

 

 

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Praktische Theologie: Was sie bedeutet und wie sie deinen Dienst verändert

Vielleicht hast du schon oft den Begriff praktische Theologie gehört, aber was bedeutet er eigentlich genau? Praktische Theologie spielt in allem, was das Gemeindeleben und die Umsetzung des Glaubens betrifft, eine zentrale Rolle. Sie nimmt neben anderen theologischen Fächern wie der Systematischen Theologie, der Biblischen Theologie und der Kirchengeschichte eine besondere Stellung ein. Hier erfährst du, was praktische Theologie ausmacht, wie sie sich von anderen theologischen Disziplinen unterscheidet und warum sie bei IGW einen zentralen Stellenwert in unserem Theologiestudium einnimmt.

Was ist praktische Theologie?

Praktische Theologie ist der Zweig der theologischen Wissenschaft, der sich mit der Anwendung theologischer Erkenntnisse im konkreten Gemeindeleben und im pastoralen Dienst beschäftigt. Anders als die systematische oder historische Theologie, die sich primär mit theoretischen Konzepten und historischen Entwicklungen befassen, konzentriert sich die praktische Theologie auf die Umsetzung des Glaubens im Alltag. Die Aufgabe der praktischen Theologie besteht darin, als Vermittlerin zwischen theologischer Theorie und praktischen Handlungen in Kirche und Gesellschaft zu wirken und theologische Erkenntnisse erfahrungsnah sowie handlungsrelevant zu machen.

Sie bildet die Brücke zwischen Wissenschaft und gelebter Praxis und umfasst Bereiche wie:

  • Homiletik (Predigtlehre)
  • Seelsorge und Beratung
  • Gemeindepädagogik
  • Liturgik (Gottesdienstgestaltung)
  • Gemeindebau und -entwicklung
  • Missionarische Praxis
  • Leiterschaft und Management in der Kirche

Dabei kommen verschiedene Methoden wie empirische, hermeneutische und sozialwissenschaftliche Ansätze zum Einsatz, um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die praktische Theologie zeigt sich in unterschiedlichen Formen der Umsetzung, etwa in der Liturgie, der Seelsorge oder der Gemeindearbeit.

Bei IGW verstehen wir praktische Theologie als das Herzstück eines lebendigen Glaubens, der nicht nur gedacht, sondern auch gelebt wird.

Nahaufnahme einer Bibelstelle in der Apostelgeschichte mit einer Hand im Vordergrund – Symbol für gelebten Glauben und praktische Theologie

Warum praktische Theologie so wichtig ist

1. Sie macht Theologie relevant

Theologie ohne Praxisbezug in Kirche und Gesellschaft läuft Gefahr, zu einem abstrakten Gedankengebäude zu werden, das wenig Berührungspunkte mit der Lebenswelt der Menschen hat. Gegenstand der Praktische Theologie ist stets die Frage: “Was bedeutet diese theologische Erkenntnis für die Gesellschaft, das Leben der Kirche und der einzelnen Gläubigen?”

Um theologische Erkenntnisse in der Praxis wirksam werden zu lassen, sind bestimmte Voraussetzungen wie fachliche Kenntnisse, persönliche Erfahrungen und die Bereitschaft zur Reflexion notwendig.

Sie hilft dir, die großen Fragen des Glaubens mit den alltäglichen Herausforderungen deiner Gemeinde zu verbinden. So wird Theologie lebendig und relevant in der Gegenwart.

2. Sie fördert ganzheitliches Lernen

Menschen lernen am besten, wenn sie Wissen nicht nur aufnehmen, sondern auch anwenden können. Der duale Studiengang von IGW, bei dem Theologie studieren und praktische Anwendung Hand in Hand gehen, basiert auf dieser Erkenntnis.

Durch die Verbindung von Theorie und Praxis verinnerlichst du theologische Konzepte tiefer und entwickelst ein umfassenderes Verständnis für ihre Bedeutung. Du lernst nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen und den Händen. Die Psychologie als wissenschaftliche Disziplin liefert dabei wichtige Impulse für das Verständnis von Lernprozessen und menschlichem Verhalten in der praktischen Theologie. Erwachsenenbildung, die den aktuellen Aufgaben und Themen des Christentums gerecht wird, sollte in Form und Methode wissenschaftlich und praktisch sein.

3. Sie bereitet auf reale Herausforderungen vor

Als Pastor oder Pastorin wirst du mit vielfältigen Situationen konfrontiert sein, die nicht immer in den Lehrbüchern der Schulen beschrieben werden. Die praktische Theologie bereitet dich auf diese realen Herausforderungen vor, indem sie dir nicht nur Wissen, sondern auch Kompetenzen vermittelt. Das Band zwischen theologischer Theorie und praktischer Anwendung bildet dabei ein zentrales Element der praktischen Theologie.

Du lernst, theologische Prinzipien auf neue und unerwartete Situationen anzuwenden, ethische Entscheidungen zu treffen, kontroverse Fragen zu durchdenken und Menschen in verschiedenen Lebensphasen ihrer Geschichte zu begleiten.

Mann balanciert gesichert auf Slackline über Felsen – Symbol für Herausforderungen und Balance im geistlichen Dienst

Praktische Theologie im Studium bei IGW

Duales Studienkonzept: Theorie und Praxis vereint

Bei IGW steht die praktische Theologie im Zentrum unseres Bildungsansatzes. Unser duales Studium Theologie ermöglicht es dir, das Gelernte direkt in der Praxis anzuwenden und zu reflektieren. Während du an einigen Tagen der Woche theoretische Grundlagen erwirbst, arbeitest du an anderen Tagen in einer Kirche oder einem christlichen Werk.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Begleitung durch erfahrene Lehrende, die als akademische Fachkräfte unterrichten und die Verbindung von Theorie und Praxis aktiv gestalten.

Diese Verzahnung ist kein Zufall, sondern ein bewusstes pädagogisches Konzept. Wir sind überzeugt, dass echtes Lernen durch die Reflexion praktischer Erfahrungen im Licht theologischer Erkenntnisse geschieht.

Mehr über die Vorteile dieses Ansatzes erfährst du in unserem Artikel DUALES STUDIUM THEOLOGIE: WARUM DIE KOMBINATION AUS THEORIE UND PRAXIS DEINE BESTE WAHL IST.

Kompetenzorientierte Ausbildung

Statt uns an klassischen theologischen Disziplinen zu orientieren, strukturieren wir unsere Lehrveranstaltungen nach einer Reihe von Kernkompetenzen, die für Führungsaufgaben im Gemeindekontext notwendig sind:

  • Selbstkompetenz: sich selbst leiten, Beziehungen ausgewogen pflegen
  • Spiritualität: Jüngerschaft leben, spirituelle Praxis pflegen
  • Wahrnehmen: recherchieren, Bibel auslegen, den eigenen Kontext analysieren
  • Theologisieren: theologische Konzepte verstehen und anwenden
  • Kommunizieren: predigen, lehren, Gespräche führen
  • Leiten: Teams führen, Prozesse gestalten, Veränderungen begleiten
  • Handeln: Projekte planen und umsetzen

Gerade in der engen Verbindung von praktischer Theologie und Pastoraltheologie zeigt sich, wie wissenschaftliche Reflexion und kirchliche Praxis zusammenwirken, um die Herausforderungen im Gemeindedienst kompetent zu bewältigen.

Diese Kompetenzen bilden das Fundament für einen wirksamen Dienst in der Kirche und befähigen dich, theologische Erkenntnisse praktisch umzusetzen.

Berufsfelder und Möglichkeiten in der praktischen Theologie

Die praktische Theologie eröffnet dir ein breites Spektrum an Berufsfeldern, die weit über die klassische Gemeindearbeit hinausgehen. Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis bist du nach deinem Studium bestens darauf vorbereitet, in unterschiedlichen Bereichen Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu begleiten.

Ob in der Seelsorge, der Homiletik, der Religionspädagogik oder in der Diakonie – überall dort, wo Glaube und Leben aufeinandertreffen, ist die praktische Theologie gefragt. Sie vermittelt dir das nötige Handwerkszeug, um theologische Erkenntnisse in konkrete Handlungen zu übersetzen und so einen echten Unterschied im Leben von Menschen zu machen.

Als Absolvent oder Absolventin eines Studiums der praktischen Theologie kannst du zum Beispiel in der Gemeindearbeit tätig werden, Gottesdienste gestalten, Menschen in seelsorgerlichen Gesprächen begleiten oder Bildungsangebote für verschiedene Altersgruppen entwickeln. Auch in der Sozialarbeit, etwa in diakonischen Einrichtungen, bist du mit deinem Wissen und deiner Erfahrung aus der praktischen Theologie gefragt. Hier kannst du Brücken bauen zwischen Kirche, Gesellschaft und den individuellen Lebenswelten der Menschen.

Die praktische Theologie ist damit nicht nur ein wissenschaftliches Fach, sondern eine Disziplin, die dich befähigt, Theologie handlungsrelevant zu leben – und so Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Vielfältige Berufsaussichten: Von der Gemeinde bis zur Mission

Mit einem Abschluss in praktischer Theologie stehen dir zahlreiche Berufsmöglichkeiten offen. In der Gemeindearbeit kannst du als Gemeindereferent, Jugendpastorin oder Pastor Verantwortung übernehmen, egal ob in der Seelsorge, beim predigen oder in Führungsaufgaben. Du gestaltest Gottesdienste, begleitest Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und entwickelst innovative Projekte für die Gemeinde.

Nicht zuletzt eröffnet dir die praktische Theologie auch Wege in die Mission oder in die Leitung von christlichen Einrichtungen, in denen du mit deinem theologischen und praktischen Know-how einen wichtigen Beitrag für Kirche und Gesellschaft leisten kannst. So bist du bestens gerüstet, um in unterschiedlichen Bereichen Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Kirche aktiv mitzugestalten.

Obdachloser Mann mit Schild ‚Seeking Human Kindness‘ in U-Bahn-Station – Symbol für soziale Not und diakonischen Auftrag

Weiterführende Studien: Master-Programme und Spezialisierungen

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Studiums in praktischer Theologie stehen dir zahlreiche Möglichkeiten offen, deine Kenntnisse und Fähigkeiten gezielt zu vertiefen. Weiterführende Master-Programme und Spezialisierungen bieten dir die Chance, dich in bestimmten Bereichen der Theologie weiterzubilden und neue Horizonte zu erschließen.

Ob du dich für eine wissenschaftliche Laufbahn interessierst, deine Kompetenzen für die Arbeit in der Gemeinde ausbauen möchtest oder dich auf einen bestimmten Bereich wie Seelsorge, Religionspädagogik oder Diakonie spezialisieren willst – ein Studium auf Master Level bei IGW eröffnet dir vielfältige Perspektiven und neue berufliche Chancen.

Wie praktische Theologie deinen Dienst verändert

1. Sie macht dich zu einem reflektierenden Praktiker

Gegenstand der Praktischen Theologie ist nicht nur, was zu tun ist, sondern auch, wie du über dein Handeln nachdenken kannst. Du wirst zu einem „reflektierenden Praktiker“, der seine Arbeit kontinuierlich evaluiert und verbessert.

Diese Fähigkeit zur Reflexion ist entscheidend für deine persönliche und berufliche Entwicklung. Sie hilft dir, aus jedem Bereich deines Lebens zu lernen und deinen Dienst stetig zu verbessern.

2. Sie befähigt dich zu kontextuellem Denken

Jede Gemeinde ist einzigartig und hat ihre eigenen Herausforderungen und Chancen. Die praktische Theologie lehrt dich, theologische Prinzipien auf deinen spezifischen Kontext anzuwenden.

Gerade in Freikirchen spielt die praktische Theologie eine wichtige Rolle, um Glaubensinhalte in den Alltag und die Gemeindearbeit zu integrieren.

Du lernst, die Bedürfnisse und Möglichkeiten deiner Gemeinde zu erkennen und theologisch reflektierte Antworten zu entwickeln, die zu eurem Kontext passen.

3. Sie fördert deine Authentizität

Ein Studium, das die Praxis integriert, hilft dir, eine authentische Identität als geistlicher Leiter zu entwickeln. Du musst nicht zwischen deinem “theologischen Selbst” und deinem “praktischen Selbst” unterscheiden, sondern kannst eine integrierte Persönlichkeit entwickeln.

Gerade im geistlichen Dienst ist Präsenz – also die bewusste körperliche und geistige Anwesenheit – entscheidend, um echte Beziehungen zu anderen aufzubauen und eine tiefe Verbindung im Gottesdienst zu ermöglichen.

Diese Authentizität wird von Menschen wahrgenommen und geschätzt. Sie ist eine wichtige Grundlage für eine Kultur der vertrauensvollen Beziehungen.

Praktische Theologie in verschiedenen Diensten

Junge Frau predigt auf Bühne mit Headset vor Publikum – Bild für Verkündigung, Predigtdienst und theologische LehrePredigt und Lehre

Die praktische Theologie hilft dir, Predigten zu entwickeln, die nicht nur theologisch fundiert, sondern auch lebensnah und relevant sind (Homiletik). Du lernst, biblische Texte so auszulegen, dass sie das Leben deiner Zuhörer berühren und verändern.

Statt abstrakte Konzepte zu präsentieren, wirst du in der Lage sein, theologische Wahrheiten mit konkreten Lebenssituationen zu verbinden und praktische Anwendungen aufzuzeigen.

Seelsorge und BeratungZwei Frauen beten und weinen gemeinsam auf einem Sofa – Symbol für Seelsorge, Trost und geistliche Begleitung

In der Seelsorge ist die Verbindung von theologischem Verständnis und praktischer Kompetenz besonders wichtig. Die praktische Theologie vermittelt dir nicht nur theoretisches Wissen über Seelsorge, sondern auch die Fähigkeiten, die du brauchst, um Menschen in Krisen zu begleiten.

Du lernst, theologische Ressourcen für die Bewältigung von Lebenskrisen zu nutzen und Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Gemeindebau und -entwicklung

Die Entwicklung einer Gemeinde erfordert sowohl theologische Vision als auch praktische Umsetzungskompetenz. Die praktische Theologie verbindet diese beiden Aspekte und hilft dir, eine Gemeinde zu bauen, die sowohl theologisch fundiert als auch lebendig und relevant ist.

Du lernst, theologische Prinzipien in konkrete Strukturen und Prozesse zu übersetzen, die das Wachstum und die Gesundheit deiner Gemeinde fördern.

Fazit: Praktische Theologie als Schlüssel zu einem wirksamen Dienst

Die praktische Theologie ist mehr als nur ein Teilbereich der Theologie – sie ist eine Haltung und ein Ansatz, der dein gesamtes theologisches Denken und Handeln prägt. Sie hilft dir, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überwinden und einen Dienst zu entwickeln, der sowohl theologisch fundiert als auch praktisch wirksam ist.

Bei IGW steht die praktische Theologie im Zentrum unseres Bildungsansatzes. Unser duales Studium Theologie bereitet dich optimal auf die Herausforderungen des pastoralen Dienstes vor, indem es dir nicht nur Wissen, sondern auch Kompetenzen vermittelt.

Wenn du mehr über unser Studienangebot erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel 10 ÜBERZEUGENDE GRÜNDE, WARUM DU BEI IGW THEOLOGIE STUDIEREN SOLLTEST.

Bist du bereit, Theologie zu studieren, die nicht nur deinen Kopf, sondern auch dein Herz und deine Hände erreicht? Dann ist der Studiengang von IGW der richtige Ort für dich!

Kontaktiere uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch und entdecke, wie ein Studium der praktischen Theologie deinen Dienst verändern kann.


Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen Theologie studieren: Hochschule oder Bibelschule? und Wie lange dauert ein Theologiestudium?.

 

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10 gute Gründe, warum du bei IGW Theologie studieren solltest

Wenn du darüber nachdenkst Theologie zu studieren oder eine Weiterbildung suchst, dann ist IGW genau der richtige Ort für dich. In diesem Artikel erfährst du, warum Theologie studieren bei uns so besonders ist und welche Vorteile dich erwarten.

Zunächst ein paar Informationen zu IGW als Grundlage

Wir sind ein Institut, dass seinen Fokus auf Praktische Theologie legt. Wie bieten Studiengänge innerhalb der evangelischen Theologie auf Bachelor und Master Level an.

Anders als staatliche Hochschulen oder Universitäten bieten wir keine staatlichen Abschlüsse in evangelischer Theologie. Wir bilden zum großen Teil für die Freikirchen oder christlichen Organisationen aus. Wer z.B. Religionslehrer werden möchte oder klassische Religionswissenschaft studieren möchte wird eher an einer der staatlichen Universitäten oder Hochschulen fündig.

Wir haben 6 Standorte in Deutschland und der Schweiz. Unsere Studierenden kommen daher primär aus dem deutschen Sprachraum (Deutschland, Österreich Schweiz)

1. Duales Studium: Theorie und Praxis perfekt kombiniert

Bei IGW ist Theorie und Praxis ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Anstatt jahrelang nur in Hörsälen zu sitzen und Glaubensinhalte nur theoretisch zu durchdenken, wirst du bei uns von Anfang an in Gemeinden und christlichen Werken tätig sein. So sammelst du bereits während deines Theologiestudiums vier Jahre wertvolle Berufserfahrung. Echte Fragen der Gegenwart bestimmen die Inhalte unser Theologie.

Konkret bedeutet das, dass du 3 Tage pro Woche Zeit hast zum Theologie studieren und 2 Tage pro Woche in einer Kirche mitarbeitest. Damit bist du in der praktischen Theologie zu Hause.

So lernst du nicht nur aus Büchern, sondern direkt in der Welt der Praxis, was es heißt, ein geistlicher Leiter oder Leiterin zu sein. Diese praktische Kirchen-Erfahrung ist unbezahlbar und bereitet dich optimal auf deine zukünftige Herausforderungen vor.

Deine Ideen und Fragen kommen dann aus der Praxis und nicht nur aus aktuellen Studienfach. Das ist die Philosophie unser Ausbildung. Studierende am IGW interessieren sich nicht nur für die Auslegung einer Religionslehre sondern für die praktische Fragen, die ihnen in ihren Kirchen begegnen.

Mehr Infos über die Vorteile des dualen Studiums erfährst du in unserem Artikel Duales Studium Theologie: Warum die Kombination aus Theorie und Praxis deine beste Wahl ist.

2. Kompetenzorientiert: Wir bilden Menschen aus, die etwas bewegen

Bei IGW geht es nicht nur darum, Wissen zu erwerben, sondern auch darum, dieses Wissen praktisch anzuwenden. Wir legen großen Wert darauf, dass du nicht nur ein Diplom auf Bachelor oder Master Level erhältst, sondern wirklich etwas bewegen kannst.

Unsere Institut fokussiert sich auf deine Berufung, deinen Charakter, deine Spiritualität und deine Kompetenz. Denn bei der Arbeit im Reich Gottes zählt nicht nur, was du weißt, sondern mehr noch was du kannst und vor allem wer du bist.

Deshalb beinhalten alle IGW Studiengänge immer die drei Lernfelder Theorie, Praxis und Persönlichkeit. Die Prüfung auf die es ankommt ist nicht der Magister einer der Hochschulen sondern die Welt da draussen. Darauf bereiten wir unsere Studierenden mit allen Disziplinen der Theologie vor.

Besonders im Bereich der praktischen Theologie ist dieser kompetenzorientierte Ansatz von unschätzbarem Wert. Du studierst nicht nur Texte der Theologie sondern Kompetenzen der Praxis.

Das beinhaltet neben den klassischen Kompetenzen einer Religionslehre z.B. auch Kommunikationskompetenzen, Führungskompetenzen, Sozialkompetenzen oder die Welt der Spiritualität.

Junger Mann spielt Gitarre vor Zelt und Lagerfeuer – Symbol für verschiedene Kompetenzen im Studium

3. Flexible Studiendauer: Ein Studium, das zu deinem Leben passt

Unsere Studiengänge passen sich deinen Bedürfnissen an. Du kannst zwischen Präsenz- und Fernstudium wechseln, von Vollzeit auf Teilzeit umstellen oder zwischen verschiedenen Studiencentern wechseln. Diese Flexibilität ermöglicht es dir, dein Studium der Theologie optimal in deinen Lebens- und Arbeitsalltag zu integrieren. Hochschulen oder Universitäten mit dem Studienfach evangelische Theologie haben diese Flexibilität meist nicht.

Je nach deinen persönlichen Umständen kannst du dein Studium in 3, 4 oder 5 Jahren absolvieren. Mehr Infos zur Studiendauer findest du in unserem Artikel Wie lange dauert ein Theologiestudium? Flexible Studiendauer bei IGW. Oder schick uns einfach eine e-mail (hallo@igw.edu)

4. Persönliche Begleitung: Förderung, die ankommt

Während deines Studium der Theologie wirst du von erfahrenen Studienleitenden persönlich begleitet. Diese individuelle Unterstützung hilft dir, deine Ziele zu erreichen und dich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Bei IGW bist du keine Nummer die Theologie studieren, sondern ein wertvolles Individuum mit einer einzigartigen Berufung. Unsere Mission ist es, dich für die Prüfung der Praxis vorzubereiten.

5. Quereinsteiger willkommen: Dein neuer Weg in den geistlichen Dienst

Du hast bisher in einem ganz anderen Bereich gearbeitet und möchtest nun Pastor oder Pastorin werden? Bei IGW bieten wir dir einen Weg, diese Berufung wahr werden zu lassen. Wir bieten ein Studium der Theologie auf Master Level an, speziell für Quereinsteiger, die bereits in einem anderen Beruf Erfahrung mitbringen.

Hast du also ein Diplom, einen Magister Abschluss oder einen fachfremden Bachelor steht deinem Weg in die Theologie nichts im Weg. Bringst du jahrelange Berufs- und Gemeindeerfahrung mit aber keinen Abschluss auf Bachelor Level kannst du durch eine Prüfung für unseren Studiengang für Quereinsteiger zugelassen werden.

Kompass in der Hand vor weiter Landschaft – Symbol für Quereinstieg und neue berufliche Ausrichtung

6. Der Bibel verpflichtet: Evangelische Theologie als Fundament

Unsere Studium Theologie ist tief in der Bibel verwurzelt. Wir sind fest davon überzeugt, dass das Wort Gottes immer wieder neu für das Heute entdeckt werden muss. Du kannst im Studium deinen eigenen Überzeugungen anhand der Bibel auf die Probe stellen.

Unsere missionale Theologie hilft dir, die Bibel in deinem Alltag und in deiner Arbeit lebendig werden zu lassen. Du lernst, die Bibel tiefgründig zu verstehen, und ihre Botschaft relevant in die heutige Zeit zu übersetzen.

Wir stürzen uns auf die Glaubensbasis der evangelischen Allianz uns sind damit in der evangelischen Theologie zu hause.

Mehr Informationen zur Missionaren Theologie findest du hier: Missionale Theologie

7. Die besten Dozenten aus der Praxis

Unsere Dozenten kommen alle aus der Praxis und bringen ihre wertvollen Erfahrungen direkt in den Unterricht ein. Du kannst deine Fragen direkt mit Experten der Theologie und der Praxis diskutieren. Sie wissen, wovon sie sprechen, und können dir wertvolle Einblicke und Ratschläge geben, die du in deinem Dienst anwenden kannst.

Diese Verbindung von akademischer Exzellenz und praktischer Erfahrung macht unser Theologiestudium besonders wertvoll und relevant für deinen zukünftigen Dienst. Die wichtigste Prüfung für Theologie studierende ist das bestehen in der Praxis. Deshalb machen wir hier keine Kompromisse.

8. Persönlichkeitsentwicklung durch individuelle Begleitung

Bei IGW legen wir großen Wert auf deine persönliche Entwicklung. Es geht nicht um Religion sondern um einen Glauben gegründet in fundierter Theologie und einer lebendigen Spiritualität.

Evangelische Theologie bei IGW ist mehr als nur akademische Bildung – es ist ein ganzheitlicher Prozess, der dich als Person und als geistlichen Leiter oder Leiterin wachsen lässt. Die Welt braucht nicht mehr Religion sondern überzeugender, sprachfähiger Glaube. Das ist Theologie, die begeistert.

9. Akkreditiert und anerkannt: Qualität, die überzeugt

Unser Studiengänge sind ECTE-akkreditiert und wird in jeder Freikirche geschätzt. Du kannst sicher sein, dass dein Abschluss sowohl national als auch international anerkannt wird.

Zudem sind unsere Studiengänge Bafög-berechtigt (in NRW oder als Auslandsbafög für ein Studium in der Schweiz), was dir finanzielle Unterstützung während deines Studiums ermöglicht.

Wenn du mehr über die Finanzierungsmöglichkeiten erfahren möchtest, lies unseren Artikel Theologie studieren ohne finanzielle Sorgen.

10. Über 30 Jahre Erfahrung in der theologischen Ausbildung

IGW blickt auf über 30 Jahre Erfahrung in der theologischen Ausbildung zurück. Wir wissen, was es braucht, um Menschen auf ihrem Weg in den geistlichen Dienst zu begleiten und zu unterstützen. Diese Erfahrung fließt in unser Studienprogramm ein und macht uns zu einem verlässlichen Partner auf deinem Bildungsweg.

Über 1.000 Alumni haben bereits bei IGW studiert und sind heute in verschiedenen Bereichen des geistlichen Dienstes tätig. Du profitierst von diesem reichen Erfahrungsschatz und einem starken Netzwerk.

Sorgfältig sortierte Outdoor-Ausrüstung auf Holzuntergrund – Symbol für Erfahrung, Vorbereitung und Ausdauer

Dein Weg beginnt hier: Starte dein Theologiestudium bei IGW

Wenn du noch unsicher bist, welche Art von Studium am besten zu dir passt, empfehlen wir dir ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren: Beratungsgespräch vereinbaren

Also, worauf wartest du noch? Mach den ersten Schritt und finde heraus, was IGW für dich bedeuten kann. Dein Abenteuer Theologie studieren beginnt hier!

Erfahre mehr auf www.IGW.edu und melde dich noch heute für ein kostenloses Beratungsgespräch an!



Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen Praktische Theologie und Pastor werden: Der komplette Karriereweg mit IGW.

 

 

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Theologie Studium ohne finanzielle Sorgen: 6 bewährte Finanzierungswege für dein Studium

Du möchtest gerne Theologie studieren, aber dein Kontostand schüttelt nur den Kopf? Du bist nicht allein! Viele angehende Theologiestudierende stehen vor derselben Herausforderung: Wie finanziere ich ein Theologiestudium? Keine Sorge, es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deinen Traum verwirklichen kannst, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. In diesem Artikel stellen wir dir sechs bewährte Wege vor, die dir helfen können, dein Studium der Theologie zu finanzieren.

Das Theologiestudium wird an verschiedenen theologischen Fakultäten an Universitäten und Hochschulen angeboten, die jeweils unterschiedliche Studiengänge mit eigenen Schwerpunkten und Inhalten bereithalten. Neben der evangelischen Theologie gibt es auch die katholische Theologie, die eigene spezifische Inhalte und Berufsperspektiven, etwa im Bereich der katholischen Kirche, bietet. Zu den möglichen Abschlüssen zählt neben Bachelor und Master auch der Magister Theologie, der nach einem längeren Studium erworben werden kann. Ein wichtiger Bestandteil vieler Studiengänge ist der Erwerb alter Sprachen wie Hebräisch und Griechisch, die für das Verständnis biblischer Texte wichtig sind. Die Religionslehre spielt sowohl als Studieninhalt als auch als berufliche Perspektive, etwa im Lehramt an Schulen, eine zentrale Rolle.

Interessiert sich jemand fürs Pfarramt in der evangelischen Kirche ist der Weg in die Landeskirche oft klarer vorgegeben. Ein Theologiestudent geht an die Universität oder an eine Hochschule mit staatlicher Förderung, macht seinen Abschluss in Theologie und wird Pfarrer.

Was aber wenn du Pastor oder Pastorin einer Freikirche werden möchtest oder nicht einverstanden bist mit der Theologie, die an Universitäten gelehrt wird? Dann ist in der Regel die Uni schnell aus dem Rennen oder der Pfarrberuf keine Option. Hier kommt IGW ins Spiel.

IGW bietet dir ein Studium in praktischer Theologie mit wissenschaftlichen Anspruch, praktischem Bezug zur realen Welt der Kirchen und Gemeinden und natürlich einem Fokus auf deine persönliche Entwicklung.

Hier 6 Wege ein Studium der Theologie zu finanziell möglich zu machen.

Gestapelte Centmünzen – Symbol für Studienfinanzierung

 

Einführung: Warum Theologie studieren?

Das Theologiestudium ist weit mehr als nur die Vorbereitung auf einen kirchlichen Beruf – es ist ein faszinierendes Studienfach, das dir die Möglichkeit gibt, die Welt der Bibel in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken. An Universitäten und Hochschulen in Deutschland, Schweiz oder Österreich kannst du im Theologiestudium tief in die Entstehung und Entwicklung von Religionen eintauchen, ihre Traditionen erforschen und ihre Rolle in der Gesellschaft kritisch hinterfragen. Dabei lernst du nicht nur, wie das Christentum die Geschichte und Kultur geprägt haben, sondern auch, welche Bedeutung sie heute für das Leben von Menschen auf der ganzen Welt haben.

Ob du dich für die wissenschaftliche Auslegung der Bibel interessierst, die gesellschaftliche Wirkung von Religionen analysieren möchtest oder einfach mehr über die Grundlagen des Glaubens erfahren willst – das Theologiestudium bietet für alle Interessierten spannende Optionen. Es eröffnet dir neue Perspektiven auf die großen Fragen des Lebens und bereitet dich darauf vor, in verschiedenen Berufsfeldern Verantwortung zu übernehmen. Studierende der Theologie profitieren von einem breiten Spektrum an Studiengängen, die an Universitäten und Hochschulen angeboten werden, und können sich gezielt auf ihre Interessen und Ziele spezialisieren.

Evangelische Theologie als Studienfach

Die evangelische Theologie nimmt im Theologiestudium eine zentrale Rolle ein und eröffnet dir zahlreiche Möglichkeiten, dich mit den Grundlagen, Traditionen und aktuellen Herausforderungen der evangelischen Kirche auseinanderzusetzen. An Universitäten und Hochschulen in Deutschland kannst du dich intensiv mit der Bibel, der Geschichte der Kirchen und den theologischen Systemen beschäftigen. Dabei lernst du nicht nur die theoretischen Grundlagen kennen, sondern auch, wie diese in der Gemeindepraxis und im gesellschaftlichen Leben angewendet werden.

Ein besonderer Schwerpunkt bei IGW liegt auf der Praktischen Theologie, die dir zeigt, wie du dein Wissen in der Gemeindearbeit, in der Seelsorge oder in der Bildungsarbeit einsetzen kannst. Die praktische Theologie ist ein lebendiges Studienfach, das dir die Möglichkeit gibt, dich aktiv an der Weiterentwicklung von Gemeinden zu beteiligen und neue Wege für die Vermittlung des Glaubens zu finden. Studierende profitieren von einem engen Austausch mit Lehrenden und anderen Studierenden und können sich in verschiedenen Projekten und Praktika engagieren. So bietet die praktische Theologie bei IGW eine breite Palette an Möglichkeiten für Leiterschaft, Gemeindebau und persönliches Wachstum.

 

Eine junge Mitarbeiterin einer Gemeinde hält ein Schild mit ‚We’re glad you’re here!‘

1. Duales Studienkonzept: Theologie studieren und arbeiten kombinieren

IGW bietet ein duales Studium Theologie an, das es dir ermöglicht, dein Studium flexibel mit einer beruflichen Tätigkeit zu kombinieren. Das bedeutet, dass du neben deinem Studium (3 Tage pro Woche) bereits in einer Kirchengemeinde angestellt oder in deinem Beruf Teilzeit arbeiten kannst. (Sowohl innerhalb einer Kirche als auch in der Welt außerhalb von Kirche)

Das hat mehrere Vorteile:

  • Du bleibst finanziell unabhängig
  • Du sammelst wertvolle Praxiserfahrung
  • Du bleibst in der Arbeitswelt vernetzt

Viele Studierende finden es motivierend, das Gelernte direkt in der Praxis anwenden zu können. Es erfordert zwar eine gute Organisation und Disziplin, aber es ist absolut machbar. “Zeltmachertum” hat im Reich Gottes eine lange Tradition. 😉

Ein duales Studium Theologie kann zudem eine solide Grundlage bieten, um später als Lehrer für Religion oder Ethik an staatlichen oder kirchlichen Schulen tätig zu werden.

Mehr über die Vorteile eines dualen Studiums erfährst du in unserem Artikel DUALES STUDIUM THEOLOGIE: WARUM DIE KOMBINATION AUS THEORIE UND PRAXIS DEINE BESTE WAHL IST.

2. Teilzeitstudium: Weniger Stunden, weniger Kosten

Wenn ein Vollzeitstudium finanziell nicht tragbar für dich ist, könnte ein Teilzeitstudium in Theologie eine gute Alternative sein. Im Teilzeitstudium benötigst du nur etwa 10-12 Stunden pro Woche für dein Studium. Dadurch halbieren sich nicht nur die Kosten, sondern du hast auch genügend Zeit, um nebenbei zu arbeiten.

Bist du Abschluss brauchst du das eine oder andere Studienjahr länger, aber dieser Weg ist für viele eine sinnvolle und realistische Option. Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen und gleichzeitig deine finanzielle Basis sichern. Stipendien regnen nicht vom Himmel und Stiftungen nehmen nicht jeden Antrag auf Förderung an. Wichtig ist vor allem, dass du dein Ziel erreichst. Wir bieten dir gerne Beratung an, um die konkreten Fragen zu klären und dir alle infos zu geben, die du brauchst. schick uns einfach eine e mail.

Wenn du mehr über die verschiedenen Studienzeitmodelle erfahren möchtest, lies unseren Artikel Wie lange dauert ein Theologiestudium? Flexible Studiendauer bei IGW.

3. Förderung durch deine Kirche: Sei mutig und frag nach!

Ein weiterer wichtiger Schritt um den Studiengang Theologie möglich zu machen könnte sein, mit deiner Kirche über die finanzielle Seite der Ausbildung zu sprechen. Viele Kirchengemeinden sind bereit, mehr als nur ihren Gemeindebeitrag zu leisten. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viele Gemeinden die Möglichkeit haben, dich zu unterstützen. Sag nicht schon vorher für deine Gemeinde Nein.

Hier ist vor allem Mut gefragt:

  1. Sprich mit deinem Pastor oder deiner Pastorin
  2. Erkläre deine Situation und deine Berufung. Stelle alle infos zur Verfügung.
  3. Frage nach ob die Gemeinde bereit ist, neben dem Gemeindebeitrag noch einen Teil oder sogar die gesamten Studiengebühren für den Studiengang zu übernehmen

Neben der Übernahme von Studiengebühren bieten viele Kirchen verschiedene Förderungen an. Dazu zählen Zuschüsse, Stipendien und das sogenannte Büchergeld, das speziell für den Erwerb von Studienliteratur oder Fachbüchern gedacht ist. In bestimmten Fällen, etwa bei besonderem Bedarf oder individuellen Förderfällen, kann deine Gemeinde auch zusätzliche finanzielle Unterstützung gewähren, um die Studienbedingungen zu verbessern oder weitere Kosten zu decken.

Es könnte ein entscheidender Schritt in deine Berufung sein. Viele Gemeinden investieren gerne in zukünftige Leiter und Leiterinnen, besonders wenn sie sehen, dass du bereits engagiert bist und eine klare Berufung hast. Theologie ist mehr als ein Fach oder eine Wissenschaft. Es ist eine Berufung.

4. Spenderkreis aufbauen: Lerne, andere zu fragen

Eine weitere Möglichkeit, die oft unterschätzt wird, ist das Aufbauen eines Spenderkreises. Dies bedeutet, dass du Personen in deinem Umfeld darum bittest, dich finanziell zu unterstützen. Am Anfang mag das wie eine große Hürde erscheinen für dein Studienfach zu fragen, aber es ist eine wichtige Fähigkeit, die du als zukünftiger Pastor oder Pastorin benötigst: Andere für etwas zu gewinnen.

So kannst du vorgehen:

  • Beginne in deinem direkten Umfeld – Familie, Freunde, Gemeindemitglieder zu erzählen warum du Theologie studieren möchtest. Erzähle deine Geschichte!
  • Erkläre deine Berufung und deinen finanziellen Bedarf
  • Frage nach einem regelmäßige Beitrag. Auch kleine Summen helfen!

Viele werden gerne einen Beitrag leisten, um deine Ausbildung zu ermöglichen. Solltest du auch Menschen in deiner Gemeinde anfragen, sprich unbedingt vorher mit deinem Pastor darüber, damit er dein Herz dahinter versteht und du nicht nachher in Erklärungsnot gerätst.

Menschen legen betend die Hände auf eine Frau – Symbol für geistliche und finanzielle Unterstützung aus der Gemeinde

 

5. BAföG-Berechtigung: Staatliche Förderung nutzen (DE)

Unser Studiengang auf Bachelor Level ist in NRW BAföG-berechtigt! Das bedeutet, dass du staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen kannst. Das Bundesausbildungsrderungsgesetz ist eine großartige Möglichkeit, dein Theologiestudium zu finanzieren, ohne dass du dir sofort Sorgen um die Rückzahlung machen musst. Auch das Auslands-BAföG ist möglich, wenn du als Deutscher in der Schweiz studierst. Das gilt auch dann, wenn du noch in Deutschland wohnst.

Der Antrag mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, aber es lohnt sich, diesen Schritt zu gehen. Mit dieser staatlichen Förderung erhältst du eine monatliche Unterstützung, die dir hilft, deine Lebenshaltungskosten und Studiengebühren zu decken.

Wichtige Informationen zur Höhe und Dauer der Förderung findest du Online.

Die Details kannst du in der persönlichen Beratung mit uns klären oder dich direkt beim zuständigen BAföG-Amt informieren.

6. Ernsthaft beten: Vertrauen in Gottes Versorgung

Last but not least: Fang ernsthaft an zu beten. Wenn Gott dich berufen hat, Theologie zu studieren, dann wird er dir auch die Mittel und Wege öffnen, dieses Ziel zu erreichen. Oftmals führt uns Gebet zu unerwarteten Lösungen und bringt uns in Kontakt mit Menschen, die uns unterstützen können.

Vertraue darauf, dass Gott einen Plan hat und dass er dir die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen wird. Manchmal bedeutet das, dass Türen geöffnet werden, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie existieren. Stell einen mutigen Antrag bei Gott! Glauben heißt nicht einer Religion zu folgen sondern einer Person. Jesus hat Wege. Der Weg in die Theologie braucht oftmals etwas Glauben. Das lernst du nicht im Hörsaal einer Uni oder durch die Auslegung komplizierter Ansätze der Religionswissenschaft sondern schlichtweg durchs Umsetzen im Leben. Glauben lernt man durch Glaubensschritte.

Berufsperspektiven nach dem Theologiestudium

Mit einem abgeschlossenen Theologiestudium stehen dir viele Türen offen – und das nicht nur in der Kirche oder in Christlichen Werken. Absolventinnen und Absolventen des Theologiestudiums sind aufgrund ihrer fundierten Ausbildung und ihrer vielseitigen Kompetenzen in zahlreichen Berufsfeldern gefragt. Neben klassischen Tätigkeiten in der Gemeinde, wie der Arbeit als Pastor/in, kannst du auch in Bereichen wie der Sozialen Arbeit, der Erwachsenenbildung, der Kulturarbeit oder in den Medien eine Führungsposition finden.

Die im Theologiestudium erworbenen Fähigkeiten – etwa die Analyse komplexer Texte, die Vermittlung von Inhalten, die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und die Entwicklung von Lösungsstrategien – sind in vielen Berufen von großem Wert. Das Theologiestudium ist somit eine hervorragende Grundlage für eine vielseitige und erfüllenden Berufsweg, die weit über die Grenzen der Kirche hinausreicht.

Fazit: Dein Weg zum Theologie Studium ist möglich

Du siehst, es gibt viele Wege, wie du dein Theologiestudium finanzieren kannst, auch wenn es auf den ersten Blick unmöglich scheint. Egal welchen Weg du wählst, wichtig ist, dass du dranbleibst und an deine Berufung glaubst. Dein Traum, Theologie zu studieren und in den pastoralen Dienst zu gehen, muss nicht an finanziellen Hürden scheitern.

Sprich mit uns, und wir helfen dir, die für dich beste Lösung zu finden. Gemeinsam können wir Wege finden, wie du deine Berufung leben kannst, ohne dabei in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Du bist berufen, und wir sind hier, um dich auf deinem Weg zu unterstützen!

Wenn du mehr über unser Studienfach erfahren möchtest oder dich für den Unterschied zu einer Hochschule interessierst, empfehlen wir dir unseren Artikel 10 ÜBERZEUGENDE GRÜNDE, WARUM DU BEI IGW THEOLOGIE STUDIEREN SOLLTEST. Weitere Medien findest du auf unserem Blog: https://igw.edu/

Kontaktiere uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch und lass uns gemeinsam deinen Weg zum Theologiestudium planen!


Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen Theologie studieren: Hochschule oder Bibelschule? und Wie lange dauert ein Theologiestudium?.

 

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Theologie studieren: Hochschule oder Bibelschule?

Du fühlst dich berufen, Theologie zu studieren, und stehst nun vor der entscheidenden Frage: Hochschule oder Bibelschule? Diese Entscheidung ist richtungsweisend für deine theologische Ausbildung. In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile beider Optionen und zeigen dir, warum das duale Studium bei IGW vielleicht genau das Richtige für dich sein könnte.

Hochschule: Akademische Exzellenz und wissenschaftliche Tiefe

Die Vorteile einer Hochschule bzw. einer Universität für dein Theologiestudium

1. Akademische Anerkennung
Ein Theologiestudium an einer Hochschule oder Universität bringt dir in der Regel einen akademischen Grad (Bachelor oder Master) ein, der staatlich anerkannt ist. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn du später eine akademische Richtung einschlagen möchtest oder in der evangelischen Landeskirche Pfarrer werden möchtest. Das Studium evangelische Theologie an einer Universität oder Hochschule hat sicher eine hohe Anschlussfähigkeit für einen Weiteren Studiengang in den Religionswissenschaften oder der Religionspädagogik sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz oder außerhalb des deutsch sprachigen Raums.

2. Wissenschaftliche Tiefe
Hochschulen oder Universitäten legen großen Wert auf die Wissenschaft. Das bedeutet wissenschaftliche Methodik und Forschung stehen haben hier höchste Bedeutung.

Du lernst, wie man wissenschaftlich arbeitet, Texte kritisch analysiert und eigenständige Forschung betreibt. Wenn du also ein Faible für tiefgründige Studien, Details und akademische Herausforderungen hast, ist eine Hochschule vielleicht der richtige Ort für dich. Theologie als Wissenschaft wird hier groß geschrieben.

3. Breites Themenspektrum
Hochschulen bieten oft eine breite Palette an theologischen Disziplinen an, von Bibelwissenschaften über Kirchengeschichte bis hin zu Systematischer Theologie und Ethik. Das gibt dir die Möglichkeit, dich in vielen Bereichen weiterzubilden und herauszufinden, wo du deine Wurzeln in der Theologie schlagen möchtest. Ob du gerne die alten Sprachen studierst, die Bibel auslegen möchtest, oder die Geschichte der Kirche und der Religion besser verstehen möchtest. Alles stehen dir hier zur verfügung.

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Die Nachteile einer Hochschule

1. Wenig Praxisbezug
Ein häufig genannter Nachteil von Hochschulen ist der geringe Praxisbezug. Du verbringst viel Zeit mit Büchern und theoretischen Diskussionen, aber weniger Zeit in der Gemeindearbeit oder in praktischen Anwendungen deines Wissens. Du konsumierst zwar viel Inhalte und Informationen aber die Gefahr besteht, dass Charakter und persönlicher Glaube auf der Strecke bleiben.

Die Bibel und Gott werden schnell zum reinen Forschungsgegenstand, die ihre akademische Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen für Gemeinden ausbilden, die aber im praktischen Dienst oder in der Mission der Herausforderung der Praxis nicht gerecht werden. Absolventen haben dann schnell mal einen großen Kopf aber ein kleines Herz, viel Wissen aber wenig Glauben. Das ist eine echte Gefahr im Studium der Theologie.

2. Anonymität
An großen Hochschulen kann man sich leicht „verstecken“. Die Entwicklung des Studierenden ist aber gerade in diesem Studium alles entscheidend und Grundlage für den späteren Dienst. Ein Abschluss in evangelischer Theologie qualifiziert Mitarbeiter einer Kirche nicht für die Pastorale Arbeit. Vielmehr der Glaube an Gott, das tief gegründet sein im Wort Gottes und der kompetente Umgang mit Menschen und der Bibel qualifizieren für einen Dienst in der Gemeinde.

Die persönliche Betreuung und Gemeinschaft, die viele an einer Bibelschule schätzen, kann hier manchmal fehlen. Gerade im Bereich der Theologie ist das ein häufig unterschätzter Faktor, da es dich in deiner Persönlichkeit herausfordert wie kein anderes Studium.

Bibelschule: Gemeinschaft und Praxisorientierung

Die Vorteile einer Bibelschule

1. Starke Gemeinschaft
An einer Bibelschule ist die Gemeinschaft unter den Studierenden oft sehr eng und familiär. Du lernst deine Mitstudierenden und Dozenten gut kennen, und diese Beziehungen können dein geistliches Leben, und deine theologische Entwicklung stark prägen. Mit anderen Menschen eng verbunden zu sein hilft in Phase, wo deine Glaube an Gott und der Bibel hinterfragt werden. Dein kirchliche Prägung und Kultur werden dir in solchen Ausbildungsstätten und Schulen durch die Gemeinschaft vor Augen geführt.

2. Praxisorientierung
Bibelschulen legen großen Wert auf die praktische Anwendung des Gelernten. Du wirst ermutigt, das, was du lernst, direkt in die Praxis umzusetzen, sei es in deiner Gemeinde, in christlichen Werken oder in anderen praktischen Diensten. Die Umsetzung geschieht oft durch ein Praktikum in einer Kirche oder einem Werk.

3. Geistliche Vertiefung
Bibelschulen bieten oft ein intensives geistliches Programm, das dich nicht nur akademisch, sondern auch geistlich wachsen lässt. Deine Beziehung zu Gott und anderen Menschen werden in Gebetszeiten, Andachten und Seelsorge oft fest in den Alltag integriert. Es ist eine wichtige Grundlage einer solchen Ausbildung. Wort und Tat sind hier enger miteinander verknüpft.

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Die Nachteile einer Bibelschule

1. Begrenzte akademische Anerkennung
Die Abschlüsse von Bibelschulen und ähnlichen Ausbildungsstätten sind nicht immer staatlich anerkannt. Wenn du also vorhast eine akademische Laufbahn einzuschlagen oder weiterführende Studien anzustreben, könnte dies ein Hindernis sein. Auch eine Anstellung als Pfarrer der evangelischen Landeskirche ist damit nicht ohne Hindernisse gegeben. Meist erhalten Absolventen ein Zertifikat zu ihrem Ausbildungslehrgang, der oftmals äquivalent zu einem Bachelor oder Master Abschluss zu deuten ist.

2. Weniger wissenschaftliche Tiefe
Bibelschulen bieten oft eine praxisorientierte Ausbildung, was bedeutet, dass die wissenschaftliche Tiefe manchmal zu kurz kommt. Wenn du also stark wissenschaftlich interessiert bist, könnte dir dies fehlen. Wenn man Vollzeit im Reich Gottes arbeiten möchte geht damit viel Verantwortung einher. Es werden Kompetenzen in verschiedenen Bereichen gefordert, die über die reine Auslegung der Bibel hinausgehen.

Wie viel hier studierende für den haupt- und nebenberuflichen Dienst vorbereiten werden hängt oftmals von der Geschichte, der Kultur und der Mission der jew. Einrichtungen ab.

IGW: Das Beste aus beiden Systemen für dein Theologiestudium

Und hier kommt IGW ins Spiel! Wir bieten ein duales Studium der praktischen Theologie an, das die Vorteile beider Systeme vereint. Bei uns bekommst du akademische Exzellenz und wissenschaftliche Tiefe, kombiniert mit der Praxisorientierung und Gemeinschaft einer Bibelschule. IGW ist eine Ausbildungsstätte, die es sich auf die Fahne geschrieben hat Leiter und Leiterinnen für die Gemeinden auszubilden. Die Ausbildung wird sowohl in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten.

Unsere Studiengänge

1. Bachelor- und Master-Level Studiengänge
Unsere Studiengänge sind durch die European Council for Theological Education (ECTE) akkreditiert, was bedeutet, dass unsere Ausbildung akademisch fundiert und in der freikirchlichen Welt sehr gut anerkannt ist. Obwohl unsere Abschlüsse nicht staatlich anerkannt sind, bieten sie dir hervorragende Möglichkeiten im freikirchlichen Bereich. Eine fundierte Theologie als Grundlage ist ein zentraler Teil der Ausbildung. IGW konzentriert sich auf die praktische Theologie.

Wenn du lieber Religionspädagogik studieren möchtest empfehlen wir dir den Studiengang Theologie und Pädagogik vom Theologischen Seminar Chrischona.

2. Praxisorientierung
Parallel zu deinem Theologiestudium sammelst du praktische Erfahrungen in einer Kirchengemeinde oder in deinem Berufsfeld. Diese Kombination aus Theorie und Praxis bereitet dich optimal auf deine zukünftigen Aufgaben vor. Bei IGW häufst du nicht nur Informationen an, sondern erlernst Kompetenzen. Praktika von ein paar Wochen sind oftmals gute Ausflüge in die Praxis, die aber Menschen nicht ausreichend für die Arbeit in der Gemeinde vorbereitet.

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass alles Wissen letztendlich zu Kompetenz werden soll und kann. Wir sind keine Schule, die Menschen zu Vollzeit Theoretikern machen möchte. Gemeinden brauchen Pastoren und Pastorinnen, die die PS ihrer Theologie auf die Straße des Gemeindealltags bringen können. Dies praktische Seite des Studium sollte man nicht unterstützen. Egal ob du Kinder- und Jugendreferent oder Vollzeit Pastor/in werden möchte: Gesunde Theologie und echte Kompetenz brauche jede gute Ausbildung im Reich Gottes.

3. Persönliches und gemeinschaftliches Setting
Bei IGW legen wir großen Wert auf Gemeinschaft und persönliche Betreuung. Theologie wird am besten im korrektiv der Gemeinschaft studiert. Unsere Studierenden sind keine Nummern, sondern Individuen, die wir auf ihrem Weg von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen begleiten und unterstützt werden. Bei uns wirst du als Person herausgefordert, dich immer wieder weiterzuentwickeln. Unsere Studiencenter sind ein Ort, um Theologie zu erleben und in tiefer Gemeinschaft sich echten Fragen zu stellen. Auf der einen Seite versteht IGW sich als Erwachsenenbildung mit viel Eigenverantwortung und Selbstführung auf der anderen Seite legen wir viel Wert auf Gemeinschaft und miteinander.

foto duales studium igw

 

Warum IGW die ideale Wahl für ein duales Theologiestudium ist

1. Flexibilität
Unser duales Studium der Theologie gibt dir die Möglichkeit, dein Studium flexibel zu gestalten. Du kannst arbeiten und studieren gleichzeitig, was dir finanzielle Unabhängigkeit und praktische Erfahrungen bringt. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel über die Dauer eines Theologiestudiums bei IGW.

2. Persönliche Begleitung
Neben der akademischen und praktischen Ausbildung investieren wir uns persönlich in deine Entwicklung, um dich auch geistlich zu unterstützen und zu fördern. Diese individuelle Betreuung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer theologischen Ausbildung. Wir betreiben keine abstrakte Religionswissenschaft sondern ein Studium, dass dich Kompetenz für den geistlichen Dienst macht.

3. Vernetzung und Anerkennung
In der freikirchlichen Welt sind wir sehr gut vernetzt und anerkannt. Das öffnet dir alle Türen in freikirchlichen Gemeinden und Einrichtungen weltweit. Wenn du mehr über die Karrieremöglichkeiten erfahren möchtest, lies unseren Artikel zum Thema Pastor werden: Der komplette Karriereweg mit IGW.

Fazit: Die beste Entscheidung für deine Zukunft

Egal, ob du dich eher zur akademischen Tiefe einer Hochschule oder zur praxisorientierten Gemeinschaft einer Bibelschule hingezogen fühlst – bei IGW kannst du beides haben. Wir bieten dir eine Balance, um deine Berufung zu leben und gleichzeitig gut für die Zukunft ausgerüstet zu sein.

Wenn du mehr über unser duales Theologiestudium erfahren möchtest, kannst du uns hier kontaktieren. Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Dein Traum, Theologie zu studieren, muss kein Entweder-oder sein. Mit IGW kannst du beides haben!

Wenn du lieber ein klassisches Studium mit hohem akademischen Anspruch und gleichzeitig das persönliche und prägende Umfeld bevorzugst, wie man es an Bibelschulen findet, dann empfehlen wir dir das Theologische Seminar Chrischona.

Interessierst du dich für die finanziellen Aspekte eines Theologiestudiums? In unserem Artikel Theologie studieren ohne finanzielle Sorgen findest du wertvolle Tipps zur Finanzierung deines Studiums.

 


 

Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen Duales Studium Theologie und Warum bei IGW Theologie studieren.

 

 

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Akademisch vs Praxisorientiert

Theologie studieren: Akademisch oder praxisorientiert?

Vielleicht fragst du dich, ob du lieber an eine traditionelle Universität gehen oder ein duales Studium bei uns am IGW machen solltest. Ich verstehe dich – diese Entscheidung ist nicht einfach. Aber keine Sorge, wir sind hier, um dir zu helfen, Klarheit zu gewinnen.

 

Die Qual der Wahl: Akademisch oder praxisorientiert?

Wenn man an ein Theologiestudium denkt, hat man oft das Bild von großen Bibliotheken, dicken Büchern und endlosen Vorlesungen im Kopf. Und ja, das ist auch ein Teil davon. Aber es gibt noch eine andere Seite: die Praxis. Die Frage ist also, willst du dich auf die akademische Seite konzentrieren oder lieber praxisorientiert lernen?

foto bibliothek einerseits und gruppendiskussion andererseits

 

Akademische Theologie: Die Tiefe der Wissenschaft

An einer Universität wirst du tief in die Theologie eintauchen. Du wirst lernen, alte Texte zu analysieren, komplexe Theorien zu verstehen und kritische Fragen zu stellen. Das ist großartig. Besonders wenn du gerne liest, nachdenkst und intellektuelle Herausforderungen liebst. Die akademische Theologie bietet dir eine fundierte Basis und schärft deinen Verstand. Du wirst lernen, die Bibel und andere religiöse Texte auf einem sehr hohen Niveau zu interpretieren und historische, kulturelle und philosophische Kontexte zu verstehen.

Praxisorientierte Theologie: Der Glaube im Alltag

Auf der anderen Seite steht das praxisorientierte Theologiestudium. Hier geht es darum, den Glauben in den Alltag zu integrieren und aktiv zu leben. Du lernst, wie du in Gemeinden arbeitest, wie du Menschen begleitest und wie du das, was du glaubst, auch umsetzt. Es geht darum, praktische Fähigkeiten zu entwickeln, die dir helfen, direkt in den Dienst zu gehen und einen Unterschied in der Welt zu machen.

Warum nicht beides?

Und jetzt kommt das Beste: Bei IGW musst du dich nicht zwischen akademischer und praxisorientierter Theologie entscheiden. Wir bieten dir beides! Unsere Studiengänge sind so konzipiert, dass du eine solide akademische Ausbildung erhältst und gleichzeitig die Möglichkeit hast, das Gelernte in der Praxis anzuwenden.

ECTE-Akkreditierung: Akademische Exzellenz

Unsere Studiengänge sind von der European Council for Theological Education (ECTE) akkreditiert. Das bedeutet, dass du bei uns Abschlüsse auf BA- und MA-Niveau erwerben kannst, die international anerkannt sind. Du bekommst also eine erstklassige akademische Ausbildung, die dich tief in die Theologie führt und dir die Werkzeuge an die Hand gibt, um komplexe theologische Fragen zu durchdringen. Unsere Abschlüsse sind zwar nicht staatlich anerkannt, aber wenn du in einer Freikirche arbeiten möchtest, ist das kein Thema. In der gesamten evangelikalen Welt freuen wir uns über eine lückenlose Anerkennung.

screenshot ecte akkreditierung

 

Praxisorientierung: Kompetenzen für den Dienst

grafik kompetenzbereiche

Du wirst in Gemeinden, christlichen Werken und anderen Kontexten aktiv sein und so wichtige Kompetenzen für deinen geistlichen Dienst entwickeln. Diese Praxisorientierung ist zentral für unser Konzept, weil wir glauben, dass Theologie nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen und in den Händen stattfinden muss. Mehr zu unseren Kompetenzbereichen erfährst du in unserem Studienkompass.

Gleichzeitig legen wir großen Wert auf die Praxis. Während deines Studiums wirst du nicht nur theoretisch lernen, sondern auch praktisch arbeiten. 

Die Synergie von Theorie und Praxis

Eine der größten Stärken unseres Ansatzes bei IGW ist die Synergie von Theorie und Praxis. Die akademische Arbeit wird durch die Praxis relevanter. Du wirst nicht nur abstrakte Theorien lernen, sondern diese auch auf reale und aktuelle Fragen anwenden können. Das macht das Lernen lebendiger und motivierender.

Auf der anderen Seite wird deine praktische Arbeit durch das akademische Studium vertieft. Du wirst die Möglichkeit haben, deine Erfahrungen zu reflektieren und besser zu verstehen, warum bestimmte Dinge so sind, wie sie sind. Diese Reflexion hilft dir, ein tieferes Verständnis zu entwickeln und in deiner Praxis fundierter und effektiver zu werden.

Lernen im Kontext

Ein weiterer Vorteil unseres dualen Ansatzes ist, dass du in einem realen Kontext lernst. Du wirst in echten Gemeinden oder christlichen Werken arbeiten und dabei wichtige Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen helfen dir, das Gelernte besser zu verstehen und anzuwenden. Du wirst nicht nur Theorien kennen, sondern auch wissen, wie sie in der Praxis funktionieren.

Gemeinschaft und Mentoring

Bei IGW bist du nicht allein. Du wirst Teil einer lebendigen Gemeinschaft von Studierenden, Dozenten und Praxisbegleitern. Diese Gemeinschaft unterstützt dich, fordert dich heraus und hilft dir, zu wachsen. Durch persönliche Begleitung bekommst du individuelle Unterstützung auf deinem Weg. Das ist besonders wertvoll, weil du jemanden an deiner Seite hast, der dich versteht und dir hilft, deine Ziele zu erreichen.

foto gemeinsam losgehen

 

Das Beste aus beiden Welten

Also, warum solltest du dich zwischen akademischer und praxisorientierter Theologie entscheiden, wenn du beides haben kannst? Bei IGW bekommst du eine fundierte akademische Ausbildung auf BA- und MA-Niveau und gleichzeitig eine starke Praxisorientierung, die dir hilft, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Du wirst nicht nur deinen Verstand, sondern auch dein Herz und deine Hände formen.

 

Dein Weg beginnt hier

Wenn du bereit bist, diesen spannenden und herausfordernden Weg zu gehen, dann ist IGW der richtige Ort für dich. Melde dich bei uns, finde heraus, wie unser Studium aufgebaut ist und werde Teil einer Gemeinschaft, die sowohl akademisch als auch praxisorientiert arbeitet. Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten und zu sehen, wie du wächst und dich entwickelst.

Du bist dir noch nicht sicher, welchen Plan Gott für dich hat und ob es tatsächlich ein Theologiestudium sein soll? Lass es uns herausfinden! In unserem kostenlosen Entdeckungskurs gehen wir gemeinsam auf eine Reise: 30 Tage lang, 30 Minuten im Gebet und in der Stille mit Gott – Gebets- und Reflexionsübungen inklusive. Du kannst dich jederzeit kostenlos hier anmelden.

Du bist dir nicht sicher, ob es vielleicht doch eher eine Bibelschule sein soll? IN DIESEM ARTIKEL gehen wir der Frage nach, was ein Theologiestudium von einer Bibelschule unterscheidet.

Du möchtest noch stöbern? Auf unserer Website findest du alle Infos, die du brauchst – und wenn nicht, dann frag uns einfach! Dein Abenteuer Theologie beginnt hier!

Kontaktiere uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch und lass uns gemeinsam deinen Weg zum Theologiestudium planen!


Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen Theologie Studium ohne finanzielle Sorgen: 6 bewährte Finanzierungswege für dein Studium und Wie lange dauert ein Theologiestudium?.

 

 

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Das Studium der Theologie: Perspektiven und Möglichkeiten entdecken

Spielst du mit dem Gedanken, Theologie zu studieren? Möchtest du deinen Glauben vertiefen – mit Kopf, Herz und Hand? Möchtest du die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um eine Leitungsfunktion im Gemeindekontext oder einem christlichen Werk wahrzunehmen? Dann bist du hier goldrichtig! Seit 1991 stattet IGW Macherinnen und Macher mit Kompetenzen aus, die Menschen und die christlichen Werke, in denen sie arbeiten, in Bewegung setzen. Gerne möchten wir dir aus diesem Erfahrungsschatz eine erste Orientierungshilfe bei deinen Überlegungen bieten und dir helfen, erste Antworten auf deine Fragen zu finden.   

Warum Theologie studieren? 

Braucht man Theologie eigentlich, um die Bibel zu verstehen und eine Kirche zu leiten? In Interessentengesprächen werde ich oft gefragt: Reichen leidenschaftlicher Glaube und gesunder Menschenverstand nicht aus? Tatsächlich ist ein leidenschaftlicher Glaube eine sehr gute Ausgangslage für ein Theologiestudium, denn leidenschaftlicher Glaube möchte sich weiterentwickeln, reifen und Wirkung entfalten.   Genau dazu leistet ein Theologiestudium einen wesentlichen Beitrag. Es fördert deine analytischen Fähigkeiten: Du lernst, genau hinzuschauen, wahrzunehmen und die offenen Fragen, Chancen und Herausforderungen in deiner Situation zu erkennen. Echter Glaube lebt in der Wirklichkeit und nicht in einer Scheinwelt. Zudem entwickelst du durch dein Studium die Fähigkeit zu kritischem Denken. Glaube schwimmt nicht einfach mit dem Strom und plappert nach, was alle anderen sagen. Gottes heilvoller Mission verpflichtet und in der Bibel gegründet, sucht Glaube Gottes Gegenwart und sein Handeln immer wieder neu zu erkennen und zu bezeugen. Und so folgt aus dieser kritischen Reflexion ein überlegtes Handeln. Wir sind davon überzeugt, dass Glaube Gestalt gewinnen und wirksam werden sollte. Bei IGW ist deshalb das regelmäßige Engagement in einer Gemeinde oder einem christlichen Werk ein grundlegender Baustein deines Studiums. Indem du während deines Studiums also deine persönliche Entwicklung vorantreibst, analytische Fähigkeiten, kritisches Denken und Kommunikations- sowie Leadership-Skills schärfst, entwickelst du grundlegende Fähigkeiten für den Dienst in Gottes Reich.  Ein weiterer großer Vorteil eines Theologiestudiums ist die internationale und interkulturelle Vernetzungsmöglichkeit. Gottes Familie spricht unzählige Sprachen. Und so führt ein Theologiestudium immer wieder dazu, die eigenen Denk- und Erlebenswelten aus einer anderen Perspektive zu betrachten und die Schätze von anderen christlichen Traditionen in ihrer ganzen ökumenischen Vielfalt kennenzulernen. IGW versteht sich bewusst als international aufgestellte, überdenominationelle Ausbildungsstätte. Das heißt, wir sind keiner einzelnen Gemeinde oder Denomination angeschlossen, sondern bilden Leitungspersonen für verschiedene Gemeindetraditionen (großmehrheitlich im freikirchlichen Kontext) in der Schweiz, Deutschland und Österreich aus.   Vielleicht hast du auch schon darüber nachgedacht, ob die Ausbildung an einer Bibelschule vielleicht passender für dich ist. In unserem Artikel HOCHSCHULE ODER BIBELSCHULE gehen wir auf die entsprechenden Argumente näher ein.  

Studienabschlüsse und Studiengänge 

Wir pflegen aktiven Kontakt mit zwei südafrikanischen Universitäten. Deren Perspektive und Art und Weise, in ihrem eigenen Kontext Theologie zu betreiben und Gemeinde zu gestalten, kennenzulernen und uns von ihnen herausfordern zu lassen, erleben wir als enorme Bereicherung. Deshalb freuen wir uns darüber, dass aus dieser Kooperation auch die Möglichkeit entstanden ist, dass unsere Alumni an der University of Pretoria im Fernstudienmodus zum MTh und PhD (Dr. Titel) weiterstudieren können, um neben der Theologie an sich auch die interkulturellen Fähigkeiten noch weiter zu vertiefen.  Damit sind wir bereits bei den möglichen Abschlüssen eines Theologiestudiums angelangt. Bei IGW bilden wir unsere Studierenden auf Bachelor- und Master-Level aus. Wir sind keine staatlich anerkannte Hochschule und können als sog. «alternative provider of theological education» deshalb keine Hochschulabschlüsse verleihen, die ein direktes Weiterstudieren an einer deutschen oder Schweizerischen Hochschule ermöglichen würden.   Allerdings sind wir bei ECTE (European Council for Theological Education) akkreditiert, was bestätigt, dass unsere Studienangebote vollumfänglich den Standards von Bachelor- und Masterstudiengängen entsprechen. Ein Studium bei IGW kann zu folgenden Abschlüssen führen:   Auf Bachelor-Level:  

  •  Bachelor of Arts in Praktischer Theologie (in der Schweiz) – 180 Credits (gemäß ECTS) 
  •  Studium Praktische Theologie (in Deutschland) – 180 Credits 

   Auf Master-Level: 

  •  Master of Advanced Studies (MAS) in Missionalem Gemeindebau – 84 Credits 
  • Master of Advanced Studies (MAS) in Theologie im Fernstudium – 60 Credits 

Abgesehen von der Möglichkeit eines Weiterstudiums an der University of Pretoria (bis zur Promotion möglich) nach einem MAS bei IGW bietet ein solcher Abschluss vielfältige berufliche Anschlussmöglichkeiten. Sie reichen von Kinder- und Jugendarbeit über Gemeindereferendariat und Pastorendienst in christlichen Freikirchen bis zu Journalismus und Entwicklungszusammenarbeit, Missionsdienst oder Gemeindegründung.   

Voraussetzungen für das Theologiestudium 

Um bei IGW zum Studium auf Bachelor-Level zugelassen zu werden, benötigst du die Hochschulreife (Matura, Abitur) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Zum Studium auf Master-Level bist du dann zugelassen, wenn du über einen Abschluss auf Bachelor-Level verfügst. Wenn du bereits einen theologischen Unterbau mitbringst, kannst du auf Master-Level die Quereinstiegsanteile überspringen.   Für reifere Persönlichkeiten mit längerer Berufserfahrung im Gemeindekontext besteht die Möglichkeit einer SurDossier-Aufnahme im Rahmen eines Assessments, falls der vorausgesetzte Abschluss nicht vorhanden ist.  Dies sind die formellen Voraussetzungen. Gerade für ein Theologiestudium sind noch einige persönliche Faktoren für die Ausbildung sehr wichtig, um den Herausforderungen der pastoralen Arbeit gewachsen zu sein. z.B.:  

  • Ein persönlicher und gelebter Glaube an Jesus Christus 
  • Eine aktive Teilnahme und Mitarbeit in einer Kirche (Das Gelernte soll angewendet werden können) 
  • Ein solider Charakter und eine vorbildliche Lebensführung 
  • Eine emotional belastbare Persönlichkeit 
  • Eine Bereitschaft nicht nur Wissen anzueignen, sondern Fertigkeiten zu erlernen und an der eigenen Person zu arbeiten 

bild theologie studieren

Für welche Theologie steht IGW?  

IGW ist v.a. im freikirchlichen Kontext verankert und genießt dort eine hohe Anerkennung. Die Theologie ist wesentlich evangelisch geprägt – mit einer klaren missionalen Zuspitzung. Das bedeutet, dass IGW in der protestantischen Tradition steht, für die Jesus als Gottes Sohn das Zentrum und die Bibel als Gottes Wort die entscheidende Grundlage bildet. So verankert und ausgerichtet pflegen wir eine theologische Weite und suchen im gemeinsamen Dialog Gottes Gegenwart und Wirken durch seinen Geist in der Welt zu erkennen, zu bezeugen und uns in seine Dienste zu stellen.   

Inhalte und Fächer des Theologie-Studiums 

Während viele theologische Fakultäten ihr Studienangebot an den klassischen Disziplinen (Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Praktische Theologie und Missiologie bzw. Religionswissenschaft) ausrichten, sind die Lehrveranstaltungen am IGW stärker gemäß den Kernkompetenzen, die für Führungsaufgaben im Gemeindekontext notwendig sind, strukturiert:  

  • Selbstkompetenz: sich selbst leiten, Beziehungen ausgewogen pflegen, … 
  • Spiritualität: Jüngerschaft leben, spirituelle Praxis pflegen, … 
  • Wahrnehmen: recherchieren, Bibel auslegen, den eigenen Kontext analysieren, empirisch forschen, … 
  • Theologisch reflektieren: missional, biblisch-theologisch, historisch-theologisch, systematisch-theologisch sowie praktisch-theologisch denken 
  • Kommunizieren und führen: nachvollziehbar argumentieren, interkulturell kommunizieren, Menschen inspirieren, Lernprozesse gestalten, Teams leiten, Projekte realisieren, Veränderungsprozesse durchführen, … 

Diese Kurzübersicht macht deutlich, dass auch bei IGW die klassischen Fächer durchaus enthalten sind (auch die biblischen Sprachen können belegt werden), aber eine eigene, auf das Studienziel in der Praxis hin ausgerichtete, Anordnung erhalten. Mehr Information dazu unter: www.igw.edu   

Berufsaussichten 

Nach einem Studium bei IGW stehen dir eine Vielzahl von beruflichen Möglichkeiten offen, wie beispielsweise:   

  • Pastor oder Pastorin in einer Kirchengemeinde 
  • Gemeindegründung 
  • Jugend- und Gemeindearbeit 
  • Missionsdienst im In- und Ausland 
  • Entwicklungszusammenarbeit 
  • Tätigkeit in einem christlichen Werk 

Durch den aktuellen Pastorenmangel hat man (vorausgesetzt der persönlichen Qualifikation) sehr gute Chancen, eine Anstellung in einer Freikirche oder einem christlichen Werk zu finden. In den Landeskirchen wird meist ein Studium an einer Universität verlangt, sodass eine Anstellung zum landeskirchlichen Pfarrer oder Pfarrerin in der evangelischen oder reformierten Kirche bzw. Priester in der katholischen Kirche nicht direkt gegeben ist. Bei IGW haben wir uns dafür entschieden, ein praxisorientiertes Studium mit einer bibeltreuen Theologie als Alternative zur Universität anzubieten. Diese Form der Ausbildung wird in allen Freikirchen sehr geschätzt. Wer also das Berufsziel hat, in einer freien Gemeinde oder einem entsprechenden Werk zu arbeiten, kann mit dem Studium am IGW eine exzellente Grundlage erwerben.    

Wo kann ich studieren und welche StudIenprogramme gibt es? 

Wenn du dich für ein Theologiestudium interessierst, aber noch nicht sicher bist, ob es an deinem Ort oder in deiner Situation möglich ist, dann wirst du von einer großen Stärke des IGW profitieren: den flexiblen Studienmöglichkeiten, die sich an dein Leben anpassen. Du kannst zwischen Präsenzstudium an verschiedenen Standorten in Deutschland und der Schweiz oder einem Fernstudium wählen.  Studienstandorte in Deutschland: 

  • Berlin: Gemeinde auf dem Weg, Waidmannsluster Damm 7c-e, 13507 Berlin​ 
  • Braunschweig: Spatz21! (gegenüber Friedenskirche), Kälberwiese 1, 38118 Braunschweig​ 
  • Hamburg: Elim Kirche, Bostelreihe 7-9, 22083 Hamburg​ 
  • Essen: Lighthouse Essen, Liebigstraße 7, 45145 Essen​ 

  Studienstandorte in der Schweiz: 

  • Burgdorf: BewegungPlus Burgdorf, Lyssachstraße 33, 3400 Burgdorf​ 
  • Zürich: Equippers Zürich, Hirschengraben 52, 8001 Zürich​ 

 

Flexibilität durch Fernstudium: 

Mit IGW bist du nicht an einen bestimmten Standort gebunden. Du kannst auch von deinem eigenen Standort aus im Fernstudium studieren und jedes Jahr neu planen, ob du deinen Standort wechselst oder ins Fernstudium wechselst.​ Durch diese flexible Gestaltung ermöglicht dir IGW ein Theologiestudium, das sich optimal an dein Leben anpasst und dir erlaubt, deine Berufung zu verfolgen.  bild fernstudium theologie  

Wie kann ich mich immatrikulieren? 

Um dich bei IGW zu immatrikulieren, meldest du dich zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch an. Dort wirst du beraten und hast die Möglichkeit, all deine Fragen zu klären. Uns ist die persönliche Beratung wichtig. Denn es ist uns ein Anliegen, dass unsere Studierenden möglichst direkt das für sie passende Studium finden! Hier werden also alle Fragen rund um Eignung zum Studium geklärt. Danach erhält man den Anmeldelink, mit dem man sich bei IGW immatrikulieren kann. Sie ist die tatsächliche Einschreibung in den Studiengang, mit der man den Studienplatz wirklich annimmt. Das Studium auf Bachelor-Level beginnt jeweils mit den Start-Up-Tagen Ende August. Im Fernstudium ist ein Einstieg hingegen jederzeit möglich. Ebenso kannst du auf Master-Level jederzeit mit dem Studium loslegen.   

FAQs zum Theologiestudium 

Wie lange dauert ein Theologiestudium?  Die Regelstudienzeit für ein Studium der Theologie auf Bachelor-Level sind 4 Jahre. Für ein Studium auf Master-Level sind es 2 Jahre. Die Studienzeit kann jedoch individuell verkürzt oder verlängert werden. Das kommt darauf an, ob du Teilzeit oder Vollzeit studieren möchtest.   Was kostet ein Theologiestudium?  Das unterscheidet sich je nach Studiengang. In den Bachelor Studiengängen unterscheiden wir zwischen Studiengebühren und einem Gemeindebeitrag. Durch das Duale Studium beteiligt sich die Ausbildungsgemeinde an den Kosten des Studiums.   Bei Master Studiengängen sind es Paketpreise, die man monatlich in Raten zahlen kann. Mehr Infos unter: www.igw.edu  Gibt es einen Numerus Clausus (NC) für das Theologiestudium?  Nein, wir verlangen keinen Numerus Clausus.   Welchen theologischen Ansatz hat IGW?   Wir sind fasziniert vom Reich Gottes, überzeugt von der Wichtigkeit der Kirche und der Bibel verpflichtet. IGW kann in erster Linie in der Breite des freikirchlichen Raums und der Evangelischen Allianz verortet werden kann. Wir sind keiner einzelnen Denomination und deren Philosophie oder Lehre unterstellt, sondern verstehen uns als Bildungsraum, in dem die Mitarbeitenden, Dozierenden und Studierenden ihre unterschiedlichen Ansichten einbringen und miteinander lernen können. Unsere theologischen Grundsätze kannst du hier einsehen: Unsere theologischen Grundsätze  In dieser großen Breite ist IGW stark von der jungen Tradition der Missionalen Theologie geprägt. Diese begründet die Theologie zum einen im missionarischen Wesen und Handeln Gottes in Welt und Geschichte. Zum anderen betont sie, dass jede Theologie von ihrem Kontext abhängt.  Was für Abschlüsse verleiht IGW und wie ist ihre Anerkennung?  IGW bildet Leitungspersonen für Kirchen und kirchennahe Organisationen auf Bachelor- und Master-Level aus und weiter. Unsere Abschlüsse genießen – besonders unter Freikirchen – breite Anerkennung. Als «alternativer» (d.h. nicht-staatlicher) Anbieter von theologischer Bildung sind wir keine staatlich anerkannte Hochschule und verleihen deshalb keine akademischen Abschlüsse, die ein Weiterstudium an einer europäischen Hochschule garantieren würden. Jedoch sind wir vom European Council for Theological Education zertifiziert. Dessen Zertifikat bestätigt offiziell, dass unsere Abschlüsse den Standards der Stufe 6 (Bachelor-Level) und 7 (Master-Level) gemäss Europäischem Qualifikationsrahmen entsprechen.  Bietet IGW auch ein Fernstudium an?   Ja, uns ist besonders wichtig, dass das Studium auf deine Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Auf Bachelorlevel kannst du das komplette Programm als Fernstudium absolvieren. Ein Wechsel in Präsenz ist möglich.   Auf Masterlevel kannst du dein Studium in Absprache mit deinem Studienleiter sogar noch flexibler gestalten. Wir bieten viele Kurse entweder als Präsenzvorlesung, als Hybridversion (wo du per Videozuschaltung an einer Vorlesung teilnehmen kannst) oder als Fernstudium an.   Kontaktiere uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch und lass uns gemeinsam deinen Weg zum Theologiestudium planen!


Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe über theologische Ausbildungsmöglichkeiten. Entdecke auch unsere weiteren Artikel zu den Themen 10 gute Gründe, warum du bei IGW Theologie studieren solltest und Wie lange dauert ein Theologiestudium?.  

Abschlussarbeit Judith Stahl „Autonomie stärken und Glaube fördern“

Abschlussarbeit von Judith Stahl – 2024

Viele evangelisch freikirchliche Eltern stecken im Dilemma: Einerseits möchten sie ihre Kinder durch eine autoritativ-partizipative Erziehung zu Autonomie und Eigenverantwortung erziehen. Andererseits ist ihr oberstes Erziehungsziel, dass die Kinder ihren Glauben übernehmen. Die Glaubenserziehung erfolgt oft autoritär, im Widerspruch zum sonstigen Erziehungsstil. Eine Studie von 2013 zeigt, dass christliche Ratgeber eher autoritäre Erziehungsstile empfehlen. Neue Ratgeber verbinden inzwischen eine autoritativ-partizipative Erziehung mit der Glaubensvermittlung. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen das Potenzial, aber auch die Schwachstellen und Grenzen des autoritativ-partizipativen Erziehungsstils für die Kommunikation des Evangeliums in der Familie aufzeigen. Damit verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, betroffenen Eltern in ihrem Dilemma eine Orientierung zu geben.

 

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Abschlussarbeit Rebecca Wallmeroth „Umgang mit religiöser Vielfalt in der Kita“

Abschlussarbeit von Rebecca Wallmeroth – 2024

Die aktuell vorzufindende und zunehmende religiöse Vielfalt in Kindertagesstätten in Deutschland stellt die dortigen pädagogischen Fachkräfte vor Herausforderungen. Wie können pädagogische Fachkräfte in der Kita gelungen mit religiöser Vielfalt umgehen und was brauchen sie dafür? – lautet die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit. Im Rahmen einer literarischen Untersuchung wird zunächst der Ist-Zustand in Kitas bestimmt. Daraufhin erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der religiösen Bildung. Abschließend werden konkrete Vorschläge für die religionspädagogische Praxis in Kitas erarbeitet.

 

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Tobias Frick „Die pietistischen Allversöhner“

Abschlussarbeit von Tobias Frick – 2024

Der Begriff „Pietismus“ wird heute meist mit der Wiedergeburt, in Form eines Bekehrungserlebnisses, und persönlicher Heiligung verbunden. Dieser bedeutsame Teil pietistischer Frömmigkeit scheint im Verständnis neupietistischer Bewegungen widersprüchlich zu Konzeptionen einer Allversöhnung zu stehen, so dass der Pietismus-Begriff vor allem in Abgrenzung zu entdualisierten, heilsuniversalistischen Positionen gebraucht wird. Die vorliegende Arbeit ist eine Untersuchung der Schriften pietistischer Theologen mit universalistischen Tendenzen auf ihre inhaltliche Kontinuität hin.

 

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Eine Entdeckungsreise zur Vertiefung deiner Gottesbeziehung

In einer hektischen Welt, in der Zeit oft als kostbarstes Gut betrachtet wird, suchen viele Menschen nach Wegen zu mehr Stille. Sie möchten durch geistliche Übungen ihre Gottesbeziehung vertiefen und Gottes Gegenwart erleben. Ein Weg, der sich dabei als besonders wertvoll erwiesen hat, sind die ignatianischen Exerzitien im Alltag (EiA). Diese bieten eine strukturierte und dennoch flexible Möglichkeit, den Glauben ins tägliche Leben zu integrieren und zu vertiefen. 

 

GLAUBE IM ALLTAG: Was sind ignatianische Exerzitien? 

Die EiA wurden ursprünglich von Ignatius von Loyola im 16. Jahrhundert entwickelt. Sie setzen sich zusammen aus Gebet und Kontemplation der Bibel – verbunden mit der Wahrnehmung und Reflexion seiner selbst. Während die traditionellen Exerzitien oft in einem Kloster oder einem Rückzugsort stattfinden, bieten die EiA eine Möglichkeit, diese tiefgehenden spirituellen Übungen in den normalen Tagesablauf zu integrieren. 

 

Der Wert der ignatianischen Exerzitien im Alltag 

Die EiA bieten zahlreiche Vorteile für diejenigen, die ihre Spiritualität vertiefen möchten. Drei ganz wichtige sind: 

  • Integration in den Alltag: Anstatt sich für eine bestimmte Zeit aus dem Alltag zurückzuziehen, sind diese spirituellen Übungen in den täglichen Ablauf integriert. Dies fördert eine kontinuierliche und nachhaltige geistliche Praxis – auch über die Exerzitien hinaus. 
  • Persönliche Reflexion: Die Exerzitien sind ein hilfreicher Rahmen für die persönliche Reflexion und das Gebet. Sie helfen dadurch, eine tiefere Verbindung zu Gott zu entwickeln und die eigene Spiritualität zu stärken. 
  • Flexibilität: Die Übungen können an die individuellen Bedürfnisse und den Zeitplan angepasst werden. Dies macht sie besonders geeignet für Menschen mit einem vollen Terminkalender. 

 

Der Entdeckungskurs: Konkretes Übungsmaterial von IGW 

Für diejenigen, die an EiA interessiert sind, bietet der Entdeckungskurs von IGW eine hervorragende Möglichkeit, diese Form von geistlichen Übungen innerhalb von fünf Wochen kennenzulernen. Er basiert auf den Prinzipien der ignatianischen Spiritualität.  

  • Wöchentlich erhalten die Teilnehmenden eine kurze Videoeinführung mit praktischen Tipps und Empfehlungen zur Kontemplation. 
  • Für jeden Tag wird ein konkretes Übungsangebot zugesendet, das jeweils aus einer biblischen Passage aus dem Lukasevangelium und unterstützenden Fragen zur Meditation sowie Reflexion besteht. 

 

Wie kann ich am Entdeckungskurs teilnehmen? 

Du kannst Dich ganz einfach selbst über diesen Link für den Entdeckungskurs bei IGW anmelden. Das Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei IGW träumen wir davon, dass Gottes Reich in seiner ganzen Vielfalt sichtbar wird, und zwar durch Menschen, die ihre Berufung hier und jetzt leben. 

 

Du willst mehr?

Willst du noch tiefer einsteigen? Dann ist unser Theologie Studium vielleicht genau das Richtige für Dich! Buche jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Fritz Peyer-Müller „Der beste Job der Welt“

Fritz Peyer-Müller (Herausgeber) — Der beste Job der Welt — #editionigw

Theologen, Pfarrer und Pastoren über ihre Berufung

 

Pfarrerinnen und Pfarrer üben einen faszinierenden Beruf aus. Er ist vielfältig, herausfordernd und immer dicht am Menschen.

25 Männer und Frauen aus unterschiedlichsten Gemeinden berichten in diesem Buch ehrlich und persönlich von ihrer Motivation, dieser besonderen Berufung nachzugehen, von ihrem beruflichen Werdegang sowie über Freuden und Herausforderungen ihres Alltags im Dienst für Gott.

Herausgekommen ist dabei ein Ermutigungsbuch – und eine spannende Lektüre für Theologiestudierende und Gemeindemitglieder, aber natürlich auch für Pastoren aller Denominationen.

Mit einem Vorwort von Johannes Reimer sowie Beiträgen von Florian Bärtsch, Steffen Beck, Leo Bigger, Andreas Blaser, Martin Bühlmann, Michael Dufner, Tobias Faix, Nicole Fiausch, Markus Giger, Freimut Haverkamp, Sören Koch, Ralph Kunz, Reiner Lorenz, Sabrina Müller, Esther Müller-Vocke, Marc Nussbaumer, Hans-Peter Pache, Markus Schär, Martin Scharnowski, Birgit Schindler, Gabi Schranz, Artur Siegert, Debora Cornelia Sommer, Erika Urech, Matthias Wenk und Johannes Wirth.

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Wo ist Jesus

Wo ist Jesus?

„Wo ist Jesus?“ klinkt wie eine einfache Frage, aber wenn man genauer hinschaut führt sie uns tief in die Geheimnisse Gottes. Eine Frage, die es sich lohnt, theologisch zu reflektieren.

 

Jesus ist hier?

Oft hören wir, dass Jesus in unserem Herzen lebt. Aber ist das wirklich so? Die Antwort ist sowohl Ja als auch Nein, denn hier spielt die Dreieinigkeit eine zentrale Rolle.

Jesus, Gott der Sohn, wurde Mensch. Er lebte unter uns, starb für unsere Sünden am Kreuz und ist auferstanden. An diesem Punkt ist es wichtig, innezuhalten und nachzudenken: Wer ist der Auferstandene?

Der Auferstandene: Mensch und Gott

Nach seiner Auferstehung war Jesus nicht nur ein Geist. Er war und ist immer noch Mensch. Im Lukasevangelium 24,37-43 lesen wir, wie Jesus den Jüngern erschien und zeigte ihnen, dass er Fleisch und Knochen hat. Er aß sogar Fisch vor ihren Augen, um zu beweisen, dass er kein Geist ist. Jesus ist also auch heute immer noch auch ein Mensch. Er hat seine menschliche Natur nicht abgelegt und wird auch in Ewigkeit Mensch bleiben – nur in verherrlichter Gestalt, so wie wir eines Tages im Himmel sein werden.

Wo ist Jesus jetzt?

Nach seiner Auferstehung fuhr Jesus in den Himmel auf. Er sitzt zur Rechten Gottes, wie Stephanus in Apostelgeschichte 7,56 bezeugt. Aber was bedeutet das für uns hier und jetzt?

Pfingsten: Der Heilige Geist kommt

An Pfingsten kam der Heilige Geist auf die Jünger herab. Jesus ist im Himmel, aber der Heilige Geist ist hier bei uns und in uns. Der Heilige Geist ist der Geist Jesu und des Vaters. Er ist Gott. Es ist also nicht falsch zu sagen, „Jesus ist hier“, denn der Heilige Geist, der in uns wohnt, ist untrennbar mit Jesus und dem Vater verbunden. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass Jesus als Mensch im Himmel ist und der Heilige Geist auf der Erde wirkt.

Die Jünger verbrachten drei Jahre mit Jesus, doch erst nach Pfingsten wurden sie wirklich transformiert. Sie wurden mutig, stark und voller Glauben. Die große Transformation kam nicht, weil Christus unter ihnen war, sondern weil der Geist in ihnen war. Der Heilige Geist machte aus den furchtsamen Jüngern mutige Zeugen.

Jesus versprach seinen Jüngern: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20). Aber danach ging er! (Christi Himmelfahrt) Dies erfüllt sich also durch den Heiligen Geist, der in uns lebt. Der Heilige Geist ist nicht einfach eine Kraft, sondern eine Person – Gott selbst. Er hat Gedanken und Gefühle und verdient unsere Liebe und Hingabe genauso wie der Vater und der Sohn.

Herausforderung: Den Heiligen Geist lieben und vertrauen

Vielleicht fällt es dir leicht zu sagen, dass du Jesus liebst. Aber kannst du das auch vom Heiligen Geist sagen? „Heiliger Geist ich liebe dich!“ Angst oder Misstrauen dem Heiligen Geist gegenüber ist letztlich Angst oder Misstrauen gegenüber Gott.

Erst wenn wir sagen können: „Ich habe mein Leben ganz dem Heiligen Geist hingegeben“, können wir sagen, dass wir unser Leben ganz Gott hingegeben haben.

Das Wichtigste Gebot heißt Gott zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und ganzer Hingabe. Das schließt den Heiligen Geist mit ein.

Liebst du den Heiligen Geist von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und ganzer Hingabe? Wenn nicht, dann lieben wir Gott nicht vollständig, denn sie sind eins.

Was tun?

Es ist wichtig, den Heiligen Geist zu lieben, zu wertschätzen und mit ihm zu sprechen. Suche ihn, frage ihn und achte ihn. Wenn du ihn gering geschätzt hast, tue Buße und ändere dein Denken (anders gesagt: ändere deine Theologie). Der Heilige Geist ist Gott, der in dir wohnt und dich leitet.

 

Eine Antwort mit Auswirkungen

Die Frage „Wo ist Jesus?“ ist keine Theologische Spitzfindigkeit, sondern führt uns zu einem tieferen Verständnis der Dreieinigkeit und unserer Beziehung zu Gott. Jesus ist im Himmel, aber der Heilige Geist ist hier bei uns und damit natürlich Gott als Ganzes (Vater, Sohn und Heiliger Geist). Indem wir den Heiligen Geist lieben und vertrauen, ehren wir ihn als Person des dreieinigen Gottes. Liebe den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und ganzer Hingabe.

Möchtest du gerne tiefer gehen in deiner Beziehung zu Gott? Wir haben einen kostenlosen Entdeckerkurs.

Dort haben wir Inhalte für dich aufbereitet um dich tiefer mit deiner Gottesbeziehung und Theologie zu befassen. Solltest du noch weiter gehen wollen bieten wir Studiengänge auf Bachelor-und Masterlevel an. Wir freuen uns sehr mit dir ins Gespräch zu kommen. Melde dich doch direkt für ein kostenloses Beratungsgespräch bei uns!

 

Kontaktformular

 

Autor: Daniel Janzen

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Wer ist dieser Jesus Christus

Wer ist dieser Jesus Christus? – Missionale Christologie

Wenn wir uns die Frage stellen: „Wer ist dieser Jesus Christus?“ dann betreten wir das Feld der Christologie. Christologie ist die Lehre von der Person und dem Werk Jesu Christi. Es geht darum, zu verstehen, wer Jesus war und ist, was er gelehrt hat und welche Bedeutung sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung für die Menschheit haben. Die missionale Christologie erweitert dieses Verständnis, indem sie Jesus‘ Leben und Werk aus der Perspektive der Sendung Gottes in die Welt interpretiert.

 

These 1: Die zentrale Frage

Jede Generation muss sich neu fragen: Wer ist Jesus Christus und was ist seine Mission? Daraus folgt: Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus für uns heute?

Auch wir stehen vor der Herausforderung, Jesus und seine Mission neu zu verstehen und zu interpretieren. Dies bedeutet, dass wir uns kontinuierlich mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie ein Leben im Einklang mit Jesus‘ Lehren heute aussieht. Dies ist kein statischer Prozess, sondern eine dynamische Auseinandersetzung, die sich an den Veränderungen in der Welt und unseren eigenen Erfahrungen orientiert.

These 2: Erneuerung der Dogmatik

Die Dogmatik, also die systematische Theologie, muss von der Perspektive der Sendung Jesu Christi aus neu gedacht werden. Das bedeutet, dass traditionelle Glaubenslehren im Licht der missionarischen Tätigkeit Jesu überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Eine missionale Christologie fordert uns auf, unsere theologischen Konzepte und Strukturen ständig zu hinterfragen und zu erneuern.

These 3: Kontextuelle Verankerung

Missionale Christologie begreift alttestamentliche Verheißung und göttliche Sendung, das irdische Leben Jesu Christi, sein Wirken, Leiden, Sterben und Auferstehen in ihrem spezifischen kulturellen Kontext.

Jesus Christus muss in seinem historischen und kulturellen Kontext verstanden werden. Dies bedeutet, dass wir die alttestamentlichen Verheißungen und die göttliche Sendung Jesu in die Welt in den Vordergrund stellen. Es geht darum, die Bedeutung seines Lebens und Wirkens in der spezifischen Zeit und Kultur, in der er lebte, zu erfassen.

These 4: Verbindung von Schöpfung und Eschatologie

Missionale Christologie verbindet Schöpfungstheologie und Eschatologie. Sie spannt den Bogen der Geschichte Gottes mit der Welt von der Schöpfung bis zur Neuschöpfung.

Die missionale Christologie verbindet den Anfang und das Ende der Geschichte. Sie sieht Jesus als zentrale Figur, die die Schöpfung und die endgültige Neuschöpfung miteinander verknüpft. Durch Jesus verstehen wir die gesamte Geschichte Gottes mit der Welt – von der Schöpfung bis zur Verheißung einer neuen Schöpfung.

These 5: Messianische Deutung der Weltgeschichte

Missionale Christologie versteht die Geschichte der Welt und der Menschheit messianisch. Das bedeutet, dass sie die Wirklichkeit im Blick auf den kommenden, sich erbarmenden Gott deutet und seinen verheißenen Schalom als universalen Frieden in Gerechtigkeit.

Die Weltgeschichte wird aus einer messianischen Perspektive interpretiert. Das bedeutet, dass die Ereignisse der Welt im Lichte der kommenden Herrschaft Gottes gesehen werden. Diese Perspektive sieht den Schalom – Frieden in Gerechtigkeit – als letztendliches Ziel.

These 6: Enttäuschung populärer Erwartungen

Missionale Christologie folgt dem eigensinnigen Entschluss Jesu, populäre Messias-Erwartungen zu enttäuschen und den Anbruch der befreienden Herrschaft Gottes in seiner Selbsthingabe und dem Leiden an, mit und für die Welt zu erwarten.

Jesus enttäuschte die populären Erwartungen seiner Zeit, indem er nicht der politische Befreier war, den viele erwartet hatten. Stattdessen zeigte er durch seine Selbsthingabe und sein Leiden einen anderen Weg zur Befreiung. Diese Hingabe für die Welt ist zentral für das Verständnis seiner Mission.

These 7: Licht der alttestamentlichen Botschaft

Missionale Christologie versteht das Leben, Sterben und die Auferstehung Jesu im Anschluss an die ersten Christen im Licht der Botschaft des Alten Testaments. In Jesus, dem Sohn Gottes, erkannten die ersten Christen sowohl den geschichtlichen Messias als auch die menschgewordene Schöpferweisheit Gottes.

Die ersten Christen interpretierten Jesus im Kontext der alttestamentlichen Prophezeiungen. Sie sahen in ihm sowohl den erwarteten Messias als auch die menschgewordene Weisheit Gottes. Dieses Verständnis ist für die missionale Christologie grundlegend.

These 8: Sendung als Leitmotiv

Die Mission des Sohnes (Missio Filii) wird zum Leitmotiv der Theologie.

Die Sendung des Sohnes Gottes, Jesus Christus, ist das zentrale Motiv der Theologie. Die missionale Christologie sieht die Sendung Jesu als Ausgangspunkt und Leitmotiv für alle theologischen Überlegungen und Handlungen.

These 9: Kontextuelle Theologie

Missionale Christologie fordert eine kontextuelle Theologie, die sich den Herausforderungen und Fragen der heutigen Welt stellt.

Theologie muss immer im Kontext der aktuellen Welt und ihrer Herausforderungen gedacht werden. Eine missionale Christologie bedeutet, dass wir die Botschaft Jesu in unsere heutige Zeit und Kultur übersetzen und anwenden.

These 10: Gemeinschaft und Sendung

Die Gemeinschaft der Gläubigen ist eine gesandte Gemeinschaft.

Die Kirche und die Gemeinschaft der Gläubigen sind gesandt, um Jesu Mission in der Welt fortzusetzen. Dies bedeutet, dass jede christliche Gemeinschaft einen missionarischen Auftrag hat, der sich in ihrem Leben und Handeln widerspiegeln muss.

These 11: Praktische Anwendung

Missionale Christologie muss praktisch gelebt und erfahren werden.

Theologie darf nicht nur theoretisch bleiben, sie muss im Leben der Gläubigen sichtbar und erfahrbar sein. Eine missionale Christologie fordert uns auf, Jesu Lehren in die Praxis umzusetzen und seine Mission aktiv weiterzuführen.

These 12: Transformation durch Christus

Die Begegnung mit Jesus Christus führt zu einer tiefgreifenden Transformation des Lebens und Denkens der Gläubigen.

Die Begegnung mit Jesus Christus verändert unser Leben grundlegend. Diese Transformation betrifft nicht nur unser persönliches Leben, sondern auch unser Denken und Handeln in der Welt. Eine missionale Christologie betont diese transformative Kraft Jesu.

 

Einladung zur Diskussion

Die vorliegenden Thesen zur missionalen Christologie laden uns ein, tiefer über die Person und Mission Jesu Christi nachzudenken und zu diskutieren. Sie ermutigen uns, die Botschaft Jesu in unsere heutige Welt zu tragen und seine Mission fortzuführen. Wir laden Sie ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen und gemeinsam zu entdecken, was es bedeutet, heute in der Nachfolge Jesu zu leben.

Auf unseren Blog findest du weitere spannende Artikel und Referate.

Interesse tiefer einzusteigen? Wir beraten dich gerne:

 

Kontaktformular

 

"Columbans Revolution. Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können" von Peter R. Müller. Theologisches Buch

Peter R. Müller — Columbans Revolution — #editionigw

Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können

 

„Dieses Buch, das sich mit der Mission eines heidnischen Europas mit christlichen Restbeständen befasst, kann Hoffnung wecken – selbst wenn diese Geschichte schon viele Jahrhunderte alt ist.

Die keltischen Mönche um Columbanus mussten den Germanen in Mitteleuropa erst einmal plausibel machen, warum sie um des Evangeliums willen ihre Götter und Traditionen zurücklassen sollten. Die Denkanstöße, die Peter R. Müller hier gibt, reichen von Fragen der kirchlichen Struktur über das Verhältnis von Glaube und Kultur hin zu Überlegungen, dass langfristiges Denken, Planen und Agieren wichtiger ist als überdrehter Aktionismus.

Wir können uns davon inspirieren lassen für einen beherzten und kreativen Ansatz christlicher Gemeinschaftsbildung in unserer Zeit rasender Veränderung und üppiger Vielfalt der Weltanschauungen und Lebenskonzepte.“

Dr. Peter Aschoff im Vorwort

"Gott in der Welt feiern" von Johannes Reimer. Buch über die geistliche Gottesdienst-Leitung

Johannes Reimer — Gott in der Welt feiern — #editionigw

Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst

 

„Stell dir vor, es ist Gottesdienst und alle wollen hin!“

 

Immer weniger Menschen besuchen die sonntäglichen Veranstaltungen der Kirchen und Gemeinden. Ein Dutzend Gottesdienstbesucher verlieren sich im gewaltigen Schiff einer evangelischen Kirche in Hamburg-Altona. Und in den meisten Baptistengemeinden der Stadt erscheint weniger als die Hälfte der Mitglieder zum Gottesdienst. Nicht viel anders sieht es in Berlin aus oder in Düsseldorf, in Köln, Zürich oder Wien.

Warum besuchen die Menschen keinen Gottesdienst mehr, obwohl sie sich zur Kirche zählen? Vielleicht weil die meisten Gottesdienste mit Gott selbst nur noch am Rande zu tun haben? Doch wen wundert es, dass die Krise des westlichen Christentums – die wesentlich eine Krise ihres Missionsverständnisses ist –, eine Gottesdienstkrise nach sich gezogen hat?

Dies ist ein Buch über geistliche Gottesdienst-Leitung. Denn diese Fähigkeit fehlt in vielen Gemeinden. Und oftmals ist längst aus dem Blick geraten, was Gottesdienst eigentlich bedeutet. Die Theologie dieses Buches zielt auf die Praxis und hilft, beides zu klären: das Wesen des Gottesdienstes und Prinzipien gottesdienstlicher Leitung.

Wie leitet man Menschen dorthin, wo Gott ihnen dient? Wie führt man sie dahin, dass sie selbst beginnen, Gott zu dienen? Und wie wird der Gottesdienst zu einem missionalen Ereignis (denn Kirche ist missionarisch von ihrem Wesen her)?

Roland Hardmeier „Geliebte Welt“

Roland Hardmeier — Geliebte Welt — #editionigw

Gott liebt diese Welt leidenschaftlich

– keine Frage. Doch woran zeigt sich, dass seine Liebe mehr ist als ein Gefühl? Und wie lebt Gemeinde im 21. Jahrhundert, die Gottes Liebesbotschafter sein möchte?

 

Evangelikale Kirchen befinden sich in einem Paradigmenwechsel: Das koloniale Missionsparadigma mit Europa im Zentrum gehört der Vergangenheit an. Am Horizont kündigt sich ein neues Verständnis von Kirche und Mission an – in dem die Kirche sich mit Leidenschaft in Gottes geliebte Welt senden lässt.

Roland Hardmeier beschreibt diesen Paradigmenwechsel und begründet ihn theologisch. Dabei beleuchtet er auch die biblische Sicht von Gerechtigkeit und Heil sowie die Bedeutung sozialer Verantwortung.

Dieses Buch ist die Fortsetzung des Bandes Kirche ist Mission, der 2009 mit dem Peters-Preis des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie ausgezeichnet wurde. Gemeinsam begründen beide Bücher ein missionales Verständnis von der Aufgabe der Kirche in der Welt.

"Geist Gottes - Quelle des Lebens" von Heinrich Christian Rust. Grundlagen einer missionalen Pneumatologie

Heinrich Christian Rust — Geist Gottes – Quelle des Lebens — #editionigw

Grundlagen einer missionalen Pneumatologie

 

Warum ist trotz der charismatischen Bewegungen und Aufbrüche der letzten Jahrzehnte nicht mehr geistliche Frucht sichtbar? Liegt es vielleicht daran, dass charismatische Erfahrungen und charismatisch geprägte Theologie nicht ausreichend in einer fundierten Lehre vom Heiligen Geist verankert sind?

Heinrich Christian Rust, bekannt für biblisch begründete Positionen und eine lebendige Mischung aus Nüchternheit und Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes, greift dieses zentrale Thema neu auf. Er bietet eine gut verständliche Orientierung und fordert heraus, das umfassende Wirken des Heiligen Geistes in dieser Welt, in der Gemeinde Jesu Christi und in jedem einzelnen Menschen neu wahrzunehmen.

"Hereinspaziert" von Johannes Reimer. Buch zum Thema Willkommenskultur und Evangelisation

Johannes Reimer — Hereinspaziert! — #editionigw

Willkommenskultur und Evangelisation

 

Ein Buch für alle, die erleben möchten, wie Gott heute Menschen verändert.

 

 

„Ich komme gerne in diese Gemeinde – hier fühle ich mich willkommen.“

 

Johannes Reimer weiß: Dieser Satz wird gerne gehört, aber selten gesagt. Denn die christliche Gemeinde hat an vielen Stellen den Kontakt zu den Menschen in ihrem Umfeld verloren. Sicher, an evangelistischen Bemühungen und Aufwand fehlt es nicht, doch der Ertrag ist mager. Gottes außergewöhnliche Botschaft kommt ungewöhnlich schlecht an. Wieso? Stimmt etwas nicht mit unserer Theologie? Sind unsere Methoden verkehrt? Oder hat der moderne Mensch einfach kein Interesse mehr an Religion?

Reimer stellt (noch) eine ganz andere Frage: Könnte es sein, dass Christen und ihre Gemeinden als Fremdkörper in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden? Dann kann Evangelisation nicht gelingen. Denn die gute Nachricht von Hoffnung und Gnade gehört mitten hinein in das Leben der Menschen. Sie muss die Menschen erreichen, sie buchstäblich berühren.

Deshalb fordert der Autor die christliche Gemeinde heraus: Heißt die Menschen endlich willkommen, mit Wort und Tat, mit Raum und Zeit. Lasst euch ein auf die Kultur der Menschen, mit denen ihr unterwegs sein möchtet. Folgt Jesus.

Dieses Buch bietet eine Fülle von Ideen und praktischen Hilfen, um die eigene Gemeindekultur zu entdecken und zu entwickeln. Johannes Reimer ist überzeugt: Unsere Gemeinden können etwas bewirken, wenn sie das Potenzial ihrer Glieder erwecken und Gottes Reich mit einer Kultur der Liebe, der Annahme und der Teilhabe bauen. Herzlich willkommen auf diesem Weg!

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Was ist Kirche

Kirche? Was ist das überhaupt?

heute möchten wir mit dir über ein Thema sprechen, das uns alle irgendwie betrifft, aber oft für Verwirrung sorgt: die Kirche. Was ist das eigentlich, diese „Kirche“? Ist es das alte Gebäude mit den hohen Türmen, die sonntägliche Messe oder vielleicht etwas ganz anderes? Lasst uns gemeinsam einen Blick darauf werfen.

Als IGW haben wir 15 Thesen zum Wesen der Kirche entwickelt (missionale Ekklesiologie). Diese Thesen bieten eine tiefere Einsicht in das Wesen und die Sendung der Kirche und sind das Ergebnis intensiver Diskussionen und theologischer Reflexionen. Aber keine Sorge, wir werden sie hier so verständlich wie möglich erklären.

1. Die Schöpfung und die Gemeinschaft

Die erste These erinnert uns daran, dass die gesamte Schöpfung zur Verherrlichung Gottes geschaffen wurde und der Mensch als Ebenbild Gottes berufen ist, in Gemeinschaft mit ihm und den Mitmenschen zu leben. Das bedeutet, dass die Kirche mehr ist als nur ein Gebäude – sie ist eine lebendige Gemeinschaft, die Gottes Gegenwart in der Welt widerspiegelt und darauf hinweist, dass Gott seine Schöpfung liebt und transformieren will.

2. Offenbarung Gottes durch die Kirche

Durch die Kirche offenbart Gott sein Wesen in der Welt. Trotz ihrer Unvollkommenheit zeigt sich in der Kirche Gottes Barmherzigkeit und lebensschaffende Kraft. Sie ist ein Ort der Annahme und Veränderung, wo wir sowohl die Höhen als auch die Tiefen des Lebens gemeinsam erleben.

3. Tempel des Heiligen Geistes

Die Kirche ist nicht nur eine Gemeinschaft, sondern auch der Tempel des Heiligen Geistes. Er gibt uns die Gaben und die Führung, um im Sinne der „Missio Dei“ – der Sendung Gottes – zu leben. Das bedeutet, dass wir als Kirche gesandt sind, um in der Welt zu wirken und Gottes Liebe und Gerechtigkeit sichtbar zu machen.

4. Die Gemeinschaft der Dreieinigkeit

Die Kirche ist die Kirche des dreieinigen Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Diese Gemeinschaft ist unser Vorbild. In der Kirche erfahren wir Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit, die Liebe Jesu Christi und die befreiende Kraft des Heiligen Geistes. Das hilft uns, eine ausgeglichene und umfassende Perspektive auf unser Glaubensleben zu bewahren.

5. Inkarnation Jesu Christi

Die Kirche verkörpert die Liebe, Barmherzigkeit und Zuwendung Gottes zur Welt. In ihr wird die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus sichtbar. Das bedeutet, dass die Kirche in ihrer Essenz dazu berufen ist, Gottes Liebe in konkreten Taten der Nächstenliebe und Gerechtigkeit zu leben und zu demonstrieren.

6. Gehorsam und Sendung

Genauso wie Jesus sich im Gehorsam dem Vater hingab und sein Leben verschenkte, so ist auch die Kirche dazu berufen, sich zu verschenken und sich senden zu lassen, um das Werk Jesu fortzuführen. Dieser Gehorsam ist nicht blind, sondern ein Ausdruck der Liebe und Hingabe an Gottes Plan für die Welt.

7. Sauerteig in der Kultur

Die Kirche ist sowohl Gott als auch der Welt zugewandt. Sie ist wie ein Sauerteig, der die Kultur um sie herum beeinflusst, ohne sich in ihr aufzulösen. Das bedeutet, dass die Kirche aktiv in der Gesellschaft mitwirkt, um positive Veränderungen zu bewirken, während sie gleichzeitig ihre eigene Identität und Werte bewahrt.

8. Manifestation von Gottes Herrschaft

Die Kirche ist dazu berufen, Gottes erlösende und transformierende Herrschaft in der Welt zu demonstrieren. Das geschieht durch Verkündigung, soziales Engagement und geistliche Zeichen. Die Kirche soll ein Ort sein, an dem Gottes Reich sichtbar und erfahrbar wird – hier und jetzt, aber auch in der Zukunft.

9. Ganzes Evangelium für die ganze Welt

Die Kirche hat den Auftrag, das gesamte Evangelium der ganzen Welt zu verkünden. Das beinhaltet nicht nur Worte, sondern auch Taten. Jüngerschaft ist ein zentraler Aspekt, bei dem Menschen in die Nachfolge Christi gerufen werden und in allen Kulturen und Kontexten leben.

10. Lebens- und Lerngemeinschaft

Die Kirche ist eine Gemeinschaft, in der Menschen in ihrer Beziehung zu Gott wachsen können. Dies betrifft alle Lebensbereiche und zeigt sich in der Fürsorge für Mitmenschen, der Mitgestaltung der Gesellschaft und der Bewahrung der Schöpfung.

11. Bibellesen und Beten

Die Kirche ist eine bibellesende und betende Gemeinschaft. Sie schöpft Kraft aus dem Gebet und der Anbetung und fördert das Beten in allen Lebenslagen. Dadurch werden Menschen befähigt, ihren Alltag in der Kraft des Heiligen Geistes zu gestalten.

12. Miteinander und Vielfalt

Die missionale Kirche lebt vom Miteinander und dem geistgewirkten Dienst Vieler. Die Leitung der Kirche fördert die Mündigkeit der Gläubigen durch Zusammenarbeit und den Austausch von Impulsen aus verschiedenen Kulturen.

13. Jüngerschaft und Gemeinschaft

Biblische Jüngerschaft ist nur in einer geistbegabten und liebenden Gemeinschaft möglich. Neue Gemeinschaften zu gründen und die Kultur der Zielgruppe zu verstehen, ist ein wesentlicher Teil der Mission.

14. Botschaft und Zeugnis

Die Kirche hat eine lebendige Botschaft, die sie in ihrem Friedenszeugnis und ihrem Anderssein verkörpert und verkündet. Sie lebt diese Botschaft in der Welt und zeigt durch ihr Handeln, dass sie für die Welt da ist.

15. Hoffnung und Zukunft

Die Kirche lebt aus der Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu und die Vollendung der neuen Schöpfung. Diese Hoffnung prägt ihr Handeln und gibt ihr die Kraft, in der Welt einen Unterschied zu machen.

Fazit

Die Kirche ist viel mehr als nur ein Gebäude oder eine Institution. Sie ist eine lebendige Gemeinschaft, die gesandt ist, Gottes Liebe und Gerechtigkeit in der Welt sichtbar zu machen. Sie verkörpert die Mission Gottes und lebt aus der Hoffnung auf die kommende Vollendung. Lassen wir uns von dieser Vision inspirieren!

 

Dieser Blogartikel basiert auf den „15 Thesen zur missionalen Ekklesiologie“ von IGW und soll euch einen leicht verständlichen, aber tiefgehenden Einblick in das Wesen und die Sendung der Kirche geben. Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare!

 

Solltest du mehr über ein Theologiestudium bei IGW wissen wollen, dann melde dich gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch bei uns! Wir freuen uns, dich kennenzulernen!

 

 

Buch: Kirche ist Mission

Neufeld-Verlag

 

"Vision und Wirklichkeit" von Fritz Peyer-Müller. Buch zum Thema Kirche mit Zukunft

Fritz Peyer-Müller (Herausgeber) – Vision und Wirklichkeit

Kirche ist die Hoffnung der Welt. Doch wie sieht ihre Zukunft aus?

 

In diesem Buch stellen Kirchen und Gemeinden aus der Schweiz, Deutschland und Österreich ihre Vision vor, die sich in der Wirklichkeit stets neu bewähren muss. Kleine Gemeinden und größere, Landes- und Freikirchen, Jugend- und Kommunitätskirche: sie alle verbindet, dass sie mitten im Alltag der Menschen leben.

Ihre Vielfalt und die spürbare Ehrlichkeit, mit der die Autoren jeweils Kontext, Vision, aber auch Herausforderungen benennen, wecken neu Lust auf Gemeinde. Sie machen Mut, die eigenen Pfade zu verlassen und neue Wege zu wagen.

Mit einer Einführung von Roland Hardmeier sowie Beiträgen von Mike Bischoff, Walter Bösch, Paul Bruderer, Andreas Eyl, Heiko Barthelmeß, Dave Ferguson, Tammy Melchien, Eric Flury-Dasen, Johannes Gerber, Christian Jaggi, Joël Sommer, Martin Kaltenrieder, Tillmann Krüger, Christian Kuhn, Lisa Matusche, Marcus Rose, Reto Pelli, Heinrich Christian Rust, Artur Siegert, Sönke Stiller, Tim Sukowski, Rico Trottmann, Beat Ungricht und Friedhelm Zwahlen.

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Missionale Theologie

Missionale Theologie – Was ist das eigentlich?

Hey du! Ja, genau du, der du gerade darüber nachdenkst, Theologie zu studieren. Vielleicht bist du auf der Suche nach einer Richtung, die deinen Glauben und deine Leidenschaft für die Welt um dich herum zusammenbringt. Wenn das so ist, könnte missionale Theologie genau die Perspektive geben, die du suchst. Lass uns gemeinsam herausfinden, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und warum er für uns bei IGW so zentral ist.

 

Missionale Theologie – Eine Herzensangelegenheit

Missionale Theologie klingt erst einmal kompliziert, oder? Aber eigentlich ist es ganz einfach. Es geht darum, den Glauben nicht nur zu studieren, sondern auch zu leben – und zwar inmitten der Welt. Während traditionell Theologie oft im stillen Kämmerlein betrieben wird, geht es bei der missionalen Theologie darum, den Glauben aktiv in den Alltag zu integrieren und die Botschaft von Jesus Christus in die Gesellschaft zu tragen.

Gott ist auf Mission

Ein zentraler Gedanke der missionalen Theologie ist, dass Gott selbst auf Mission ist (Der Fachbegriff lautet Missio Dei). Von der Schöpfung bis zur Offenbarung zieht sich ein roter Faden: Gott ist beständig dabei, die Welt mit sich zu versöhnen. Er sendet Propheten, schließlich seinen eigenen Sohn, und dann die Jünger – und damit auch uns. Wenn wir also von missionaler Theologie sprechen, geht es darum, Gottes Herz für Menschen zu verstehen und daran teilzuhaben.

Missional ist nicht gleich missionarisch

Wichtig ist, dass wir missional nicht mit missionarisch gleichsetzen. Natürlich gehört die Verkündigung des Evangeliums dazu, aber missional zu sein bedeutet noch mehr. Es heißt, das Evangelium zu leben und in jeder Hinsicht auf das Wohl unserer Mitmenschen bedacht zu sein. Es geht darum, das Reich Gottes durch Taten, Beziehungen und die Art und Weise, wie wir unseren Alltag gestalten, sichtbar zu machen.

Jede Gemeinde kann missional sein

Ein häufiger Irrtum ist, dass nur bestimmte Gemeindeformen missional sein können – so zum Beispiel Hipster-Cafés, trendige Hauskirchen oder soziale Projekte. Aber das ist nicht wahr. Jede Gemeinde, unabhängig von ihrer Struktur oder Tradition, kann und sollte missional leben. Jede Gemeinde ist eingeladen, darüber nachzudenken, wie sie Teil von Gottes Mission in ihrer spezifischen Umgebung sein kann.

Praxis statt Theorie

Ein weiteres Merkmal der missionalen Theologie ist ihre Praxisorientierung. Theologische Erkenntnis ist gut und wichtig, aber sie muss sich auch in unserer Alltags-Mission niederschlagen. Das bedeutet, dass Missionale Theologie nicht bloße Theorien wälzen, sondern immer fragt: Was tut Gott gerade und wie kann ich mich daran beteiligen?

Lernen und Wachsen bei IGW

Wenn du dich für ein Studium bei IGW entscheidest, wirst du tief in die missionale Theologie eintauchen. Wir bieten dir nicht nur eine fundierte akademische Ausbildung, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten, deine Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Ob in deinem Praktikum, in Projekten oder durch persönliche Mentoren – du wirst herausgefordert, deinen Glauben aktiv zu leben und dabei zu wachsen.

Die Welt braucht dich

Die Welt braucht Menschen, die nicht nur glauben, sondern diesen Glauben auch in die Tat umsetzen. Menschen, die bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen und einen Unterschied zu machen. Vielleicht hast du eine Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit, für Umweltfragen oder für die Arbeit mit Jugendlichen. Was auch immer dein Herz bewegt – missionale Theologie hilft dir, diese Leidenschaft mit deinem Glauben zu verbinden und in die Welt zu tragen.

Werde Teil der Bewegung

Bei IGW verstehen wir uns als Teil einer weltweiten Bewegung. Wir sind überzeugt, dass Gott auch heute noch am Werk ist und seine Kirche gebraucht, um die Welt zu verändern. Und wir glauben, dass du ein Teil davon sein kannst. Dein Studium bei uns wird nicht nur deinen Kopf, sondern auch dein Herz und deine Hände formen.

Komm und sieh

Wenn dich das anspricht, dann komm und sieh es dir selbst an. Unsere Studiengänge sind so konzipiert, dass sie sich gut in dein Leben integrieren lassen – ob du nun Vollzeit studieren möchtest oder neben deinem Beruf. Und das Beste: Du wirst Teil einer Gemeinschaft von Menschen, die ebenfalls auf der Suche sind, die fragen, zweifeln und gemeinsam Antworten finden.

 

Ein Fazit

Missionale Theologie ist keine trockene Wissenschaft, sondern ein Lebensstil. Es geht darum, die Welt durch die Augen Gottes zu sehen und zu handeln. Es geht darum, deinen Glauben lebendig werden zu lassen – nicht nur in der Theorie, sondern in deinem Alltag. Wenn du bereit bist, diesen Weg zu gehen, dann freuen wir uns darauf, dich bei IGW willkommen zu heißen. Lass uns gemeinsam entdecken, wie wir Teil von Gottes Mission in dieser Welt sein können.

Also, worauf wartest du noch? Melde dich bei uns und finde heraus, was missionale Theologie für dich bedeuten kann. Wir freuen uns auf dich!

 

Wenn du mehr über missionale Theologie und ihre Anwendung erfahren möchtest, lade ich dich ein, weiter in dieses spannende Thema einzutauchen: Lade dir hier unser Thesenpapier herunter oder schau dir unser Modul auf Youtube an und lass uns gerne wissen, was du daraus mitnehmen konntest. Schreib uns einfach eine Mail an hallo@igw.edu

Thesenpapier Missionale Theologie

Modul Missionale Theologie auf Youtube

 

 

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Missionale Theologie kurz erklärt

Herzlich willkommen auf dem Blog der IGW! Heute möchten wir uns mit einem Thema befassen, das sowohl für theologisch Interessierte als auch für Praktiker in Gemeinden von großer Bedeutung ist: die missionale Theologie. Falls dir der Begriff „missional“ noch nicht geläufig ist, keine Sorge – wir erklären ihn gleich zu Beginn.

 

Was bedeutet „missional“?

„Missional“ ist ein Begriff, der eine Denk- und Handlungsweise beschreibt, die tief verwurzelt im missionarischen Wesen und Handeln Gottes in dieser Welt ist. Es geht darum, dass alles, was wir als Christen tun und denken, von der Mission Gottes durchdrungen ist – eine Mission, die die ganze Schöpfung und Geschichte umfasst. Missionale Theologie bedeutet also, dass unsere gesamte Theologie, unser Reden und Lehren über Gott, in erster Linie von Gottes missionarischem Wesen bestimmt werden.

Die Grundlage der missionalen Theologie

Die missonale Theologie hat eine umfassende biblische Grundlage. Sie gründet auf dem Leben und Werk von Jesus Christus, dem Missionsbefehl (Mt 10, Mt 28, Mk 16, Lk 24, Apg 1) und auch auf dem Alten Testament. Diese Basis zeigt uns, dass Mission nicht nur eine Aktivität der Kirche ist, sondern tief in der gesamten biblischen Geschichte verwurzelt ist.

Aktive Teilnahme an Gottes Handeln

Eine der zentralen Thesen der missionalen Theologie ist, dass sie uns zur aktiven Teilnahme an Gottes Schöpfungs- und Erlösungshandeln auffordert. Um in einer leidenden Welt relevant zu bleiben, muss die Kirche auf die aktuellen Fragen und Nöte ihres Umfeldes eingehen. Das bedeutet, dass wir als Christen nicht passiv bleiben dürfen, sondern aktiv auf das Leid und die Bedürfnisse unserer Mitmenschen reagieren sollen.

Gottes umfassende Liebe und Erlösung

Missionale Theologie nimmt die Tatsache ernst, dass Gott die Welt liebt und ihre umfassende Erlösung und Wiederherstellung zum Ziel hat. Johannes 3,16 betont diese Liebe Gottes für die Welt, und die missonale Theologie verpflichtet sich dem Rettungshandeln Gottes. Durch die Verbindung zu Jesus Christus sollen Menschen in die ursprüngliche Schöpfungsordnung geführt werden, wo sie die Fülle des Lebens finden können.

Bibeltreue als umfassendes Konzept

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Verständnis der Bibeltreue. Für die missionale Theologie bedeutet dies, ein Gleichgewicht zwischen Wort und Tat anzustreben (Orthodoxie und Orthopraxis). Die Treue zur Bibel wird nicht nur am Festhalten an der Wahrheit gemessen, sondern auch an der Fähigkeit, das Evangelium in der Welt zu verkörpern.

Lernbereitschaft und Anbetung

Missionale Theologie setzt eine grenzüberschreitende Lernbereitschaft voraus. Sie hört auf die Stimmen aus verschiedenen Kulturen und Kontexten, besonders aus der sogenannten Zweidrittelwelt, die oft eine ganzheitlichere Denkweise vorweisen. Außerdem dient missionale Theologie der Anbetung Gottes – sie geschieht, weil Gott noch nicht überall angebetet wird und wird weitergeführt bis zur Wiederkunft Jesu und der endgültigen Aufrichtung der Herrschaft Gottes.

Jesus Christus im Zentrum

Zentral für die missionale Theologie ist Jesus Christus, der das Zentrum der Heiligen Schrift bildet. Seine Person und sein Wirken sind maßgebend für eine missionale Theologie, die christliche Lebensführung, das Leben der Kirche und ihre Mission in der Welt. In der Kraft des Heiligen Geistes wird das Evangelium von Jesus Christus verkündet und Menschen werden zur Würde verholfen.

Die Kirche als Manifestation des Reiches Gottes

Eine Kirche, die für das 21. Jahrhundert relevant sein will, muss sich als Manifestation des Reiches Gottes verstehen und entsprechend handeln. Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes und seinem gekreuzigten und auferstandenen König Jesus. Dies ist ein heilsgeschichtliches Muss und umfasst sowohl Wort als auch Tat.

Frieden und Gerechtigkeit

Ein weiteres Merkmal des Reiches Gottes ist Frieden und Gerechtigkeit. Diese sollten sich auch in der Kirche abbilden. Darum gehört der Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit zum Auftrag der Kirche. Die Kirche sollte sich als Alternative zu lebenszerstörerischen Tendenzen in der Gesellschaft verstehen und göttliches Heilshandeln veranschaulichen und zugänglich machen.

Wir hoffen, dieser kurze Überblick zur missionalen Theologie hat dein Interesse geweckt. Auf unserer Website und unserem Blog findest du weitere Ressourcen und Möglichkeiten zur Diskussion. Lass uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir Gottes missionarischen Auftrag in unserer Welt leben können!

 

Bis zum nächsten Mal und Gottes Segen,

Dein IGW-Team

Wenn du mehr über missionale Theologie und ihre Anwendung erfahren möchtest, lade ich dich ein, weiter in dieses spannende Thema einzutauchen: Lade dir hier unser Thesenpapier herunter und lass uns gerne wissen, was du daraus mitnehmen konntest. Schreib uns einfach eine Mail an hallo@igw.edu

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Missionale Hermeneutik

Wie kann man die Bibel auslegen? – Missionale Hermeneutik

IGW steht für eine missionale Hermeneutik, aber was genau steckt dahinter? In diesem Blogartikel findest du 9 Facts die dir das Ganze erklären.

Stell dir vor, du liest einen, faszinierenden Bibeltext und fragst dich, wie man diesen Text heute verstehen und anwenden kann. Genau hier setzt die missionale Hermeneutik an. Hermeneutik ist die Kunst die Bibel auszulegen bzw. zu interpretieren. Es geht darum, die Bibel so zu lesen und zu verstehen, dass sie uns nicht nur intellektuell anspricht, sondern uns auch in unserer Lebenswirklichkeit berührt und transformiert. Die missionale Hermeneutik ist also ein Ansatz, der die Begegnung mit Gott durch das Studium der Schrift ermöglicht und uns zu Teilhabern an seiner Mission, der missio Dei, macht.

 

1. Begegnung mit Gott durch die Schrift

Die Grundlage der missionalen Hermeneutik ist die Überzeugung, dass Gott die Begegnung mit allen Menschen sucht. Dies geschieht durch seine Selbstoffenbarung in Jesus Christus, wie sie in der Bibel bezeugt wird. Die Bibel ist mehr als ein historisches Dokument; sie ist ein lebendiges Zeugnis von Gottes Handeln in der Welt. Wenn wir die Bibel lesen, begegnen wir nicht nur alten Geschichten, sondern Gott selbst, der uns durch seinen Geist bewegt und verändert.

2. Die Bibel als inspirierte Quelle

Unter Inspiration versteht die missionale Hermeneutik das Wirken Gottes, das Menschen in Bewegung versetzt und seinen Willen verwirklicht. Die Schrift ist inspiriert, weil sie sowohl das Ergebnis dieser göttlichen Bewegung ist als auch diese Bewegung in uns auslöst. Das bedeutet, dass die Bibel einzigartig und normativ ist, wenn es darum geht, Gottes Willen zu erkennen und in unserem Leben umzusetzen.

3. Wissenschaftliche und affektive Zugänge

Missionale Hermeneutik kombiniert wissenschaftliche Exegese mit einer affektiven Dimension. Es geht nicht nur darum, den Text kognitiv zu verstehen, sondern ihn auch emotional und spirituell zu erfassen. Verschiedene Zugänge zum Text, wie historisch-kritische Methoden, literarische Analysen oder auch meditative Lektüre, tragen dazu bei, dass die Bibel zu einer Quelle ganzheitlicher Transformation wird.

4. Kontextuelle Relevanz

Ein zentraler Aspekt der missionalen Hermeneutik ist die Berücksichtigung des historischen und kulturellen Kontextes der biblischen Texte. Diese Texte sind in bestimmten Situationen entstanden und müssen in ihrem ursprünglichen Kontext verstanden werden. Gleichzeitig schlägt die missionale Hermeneutik eine Brücke zu unseren heutigen Lebenswelten, damit die alten Texte auch in der Gegenwart relevant und wirksam bleiben.

5. Die Bibel als Geschichte der missio Die (Mission Gottes)

Die Bibel wird als große Erzählung von Gottes Mission mit seiner Schöpfung gelesen. Sie erzählt von Gottes Absichten und seinem Handeln in der Welt. Diese Geschichte schließt uns als Leser ein und weist uns unseren Platz in Gottes Mission zu. Durch diese Perspektive werden wir zu aktiven Teilnehmern an der missio Dei.

6. Gemeinschaftliche Auslegung

Missionale Hermeneutik ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Sie findet ihren Ort in der Kirche, der Gemeinschaft der Gläubigen. Gemeinsam hören, lesen und diskutieren wir die biblischen Texte, beten darüber und lassen uns von ihnen inspirieren. Dieser gemeinschaftliche Prozess bereichert unser Verständnis und vertieft unsere Beziehung zu Gott.

7. Demütiger Dialog

Jede Interpretation ist durch ihren Kontext geprägt und daher begrenzt. Durch demütigen und lernbereiten Dialog mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten und Traditionen kann unser Verständnis der Schrift erweitert und vertieft werden. Diese Offenheit ermöglicht es uns, die Weite und Tiefe der biblischen Botschaft besser zu erfassen.

8. Ständige Weiterentwicklung

Missionale Hermeneutik ist ein dynamischer Prozess. Sie entwickelt sich ständig weiter durch das fortwährende Studium der Schrift, den Dialog mit theologischen Traditionen und die gelebte Solidarität mit den Menschen, zu denen wir gesandt sind. Diese kontinuierliche Entwicklung hilft uns, die erlösenden Absichten Gottes immer besser zu verstehen und zu erfahren.

9. Die Liebe als Ziel

Das ultimative Ziel jeder Schriftinterpretation ist die Liebe – Liebe zu Gott und Liebe zu den Mitmenschen. Eine missional hermeneutische Lektüre der Bibel soll uns zu Menschen machen, die aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben handeln.

 

Was bedeutet das für uns?

Die missionale Hermeneutik ist ein spannender und bereichernder Ansatz, die Bibel zu lesen und zu verstehen. Sie lädt uns ein, die Bibel als lebendiges Zeugnis von Gottes Handeln zu entdecken, das uns in unserer heutigen Lebenswirklichkeit berührt und verändert. Wenn du darüber nachdenkst, Theologie zu studieren oder als Pastor eine Weiterbildung zu machen, könnte dieser Ansatz dir neue Perspektiven und tiefere Einsichten bieten.

Interessiert? Besuche uns auf http://www.igw.edu und finde heraus, wie du Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft werden kannst. Wir freuen uns darauf, dich auf deiner theologischen Reise zu begleiten und gemeinsam die Bibel neu zu entdecken!

 

 

Wenn du mehr über missionale Hermeneutik und ihre Anwendung erfahren möchtest, lade ich dich ein, weiter in dieses spannende Thema einzutauchen: Lade dir hier unser Thesenpapier herunter und lass uns gerne wissen, was du daraus mitnehmen konntest. Schreib uns einfach eine Mail an hallo@igw.edu

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Missionale Ethik

Missionale Ethik: Was bedeutet das?

Die Frage, was „missionale Ethik“ bedeutet, beschäftigt viele Christen und Theologen. Vielleicht hast du auch schon darüber nachgedacht, wie man Ethik und Mission in Einklang bringen kann. Dieser Blogartikel soll dir einen Einblick geben, was missionale Ethik ist und warum sie für uns als Christen wichtig ist.

Grundlage der missionalen Ethik

Missionale Ethik gründet auf dem Leben und Werk von Jesus Christus und ist der gesamten biblischen Grundlage verpflichtet, bestehend aus Altem und Neuem Testament. Das bedeutet, dass unser ethisches Handeln immer im Kontext der Bibel und ihrer Lehre stehen muss.

Kontextbewusstsein

Missionale Ethik findet stets in einem konkreten Kontext statt und ist sich der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit bewusst. Das heißt, wir müssen die spezifischen Umstände und Herausforderungen, in denen wir leben und handeln, erkennen und berücksichtigen.

Geschöpflichkeit und Gebrochenheit

Missionale Ethik hat unsere eigene Geschöpflichkeit und die damit einhergehende Gebrochenheit im Blick. Sie ist angewiesen auf die Bevollmächtigung und Führung durch Gottes Geist und die Ergänzung und Korrektur des Einzelnen durch Gemeinschaft. Das bedeutet, dass unser Urteil stets korrigierbar bleibt und wir auf die Gemeinschaft angewiesen sind.

Ziel: Versöhnung der Welt

Gott wirkt auf eine letztliche Versöhnung der Welt hin (Missio Dei). Eine missionale Ethik, die sich an der Missio Dei orientiert, hat deshalb eine versöhnte Gemeinschaft zwischen dem Schöpfer und allen Menschen bzw. der gesamten Schöpfung zum Ziel. Das bedeutet, dass unser Handeln immer auf Versöhnung und Gemeinschaft ausgerichtet sein sollte.

Marginalisierte einbeziehen

Der Prozess missional-ethischer Entscheidungsfindung hat selbst eine vorläufige Verkörperung der verheissenen versöhnten Gemeinschaft zu sein. Dies verlangt u.a., dass insbesondere den marginalisierten Betroffenen eine Stimme gegeben wird. Das bedeutet, dass wir uns aktiv für diejenigen einsetzen müssen, die oft übersehen oder unterdrückt werden.

Suche nach Gottes Willen

Missionale Ethik ist die bewusste Suche einer Gemeinschaft nach Gottes Willen in einer fraglichen Situation. Sie fragt nach einer möglichen Verkörperung von Gottes Reich in der konkreten Gegenwart. Das bedeutet, dass wir stets nach Gottes Willen suchen und unser Handeln danach ausrichten sollten.

Spiritualität entwickeln

Missionale Ethik fördert die Gestaltung und Prägung des Lebens durch Gottes Geist durch die Entwicklung einer diesem Ziel dienenden Spiritualität. Das bedeutet, dass unsere Ethik aus einer tiefen spirituellen Beziehung zu Gott heraus entstehen muss.

Zwei Zyklen der Urteilsbildung

Um auf der Basis der biblischen Botschaft angemessen auf die Komplexität einer ethischen Frage reagieren zu können und dabei auch die eigene Begrenzung zu berücksichtigen, findet der Prozess der ethischen Urteilsbildung in der fortlaufenden Aneinanderreihung zweier Zyklen statt:

1. Zyklus: Orientierung

  • Missionale Ethik speist sich aus der lebenslangen gemeinschaftlichen Auseinandersetzung mit der biblischen Botschaft und deren Auslegung in der weltweiten Kirche.
  • Sie setzt die moralische Fragestellung in ihrer konkreten Situation in Bezug zur biblischen Botschaft und deren Auslegung.
  • Auf dieser Basis entwirft sie immer wieder neu eine Vision der Gegenwart von Gottes Reich in der fraglichen Situation.

2. Zyklus: Zuwendung

  • Missionale Ethik erweitert ihre beschränkte Wahrnehmung um die Perspektiven anderer (z.B. Betroffene, Vertreter aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie Psychologie, Soziologie, Geschichte, Rechtswissenschaft).
  • Sie begibt sich selbst in die fragliche Situation und verlangt nach einer empathischen Zuwendung zu den Betroffenen.
  • Ihre Wahrnehmungen werden formuliert und dem Zyklus der Orientierung zugänglich gemacht.

Zusammengefasst ist missionale Ethik ein fortlaufender Prozess der Reflexion und Handlung, der stets auf Gottes Willen ausgerichtet ist und die Komplexität und Vielschichtigkeit unserer Welt berücksichtigt. Sie ruft uns dazu auf, in Gemeinschaft mit anderen und in ständiger Abhängigkeit von Gottes Geist zu handeln, um eine versöhnte und gerechte Welt zu fördern.

Was bedeutet das für uns?

Missionale Ethik ist keine statische Theorie, sondern eine dynamische Praxis, die sich ständig weiterentwickelt. Sie fordert uns heraus, aktiv nach Gottes Willen zu suchen, unsere eigenen Begrenzungen anzuerkennen und uns für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einzusetzen. Indem wir uns auf diese Weise engagieren, können wir dazu beitragen, Gottes Reich hier und jetzt zu verwirklichen.

Wenn du mehr über missionale Ethik und ihre Anwendung erfahren möchtest, lade ich dich ein, weiter in dieses spannende Thema einzutauchen: Lade dir hier unser Thesenpapier herunter und lass uns gerne wissen, was du daraus mitnehmen konntest. Schreib uns einfach eine Mail an hallo@igw.edu

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"Kirche ist Mission" von Roland Hardmeier. Buch für ganzheitliches Missionsverständnis

Roland Hardmeier — Kirche ist Mission — #editionigw

Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis

 

Vor unseren Augen vollzieht sich ein dramatischer Wandel – durch Globalisierung und Postmoderne –, der nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, sondern auch die Christenheit betrifft. Was bedeutet es, in dieser Welt den Auftrag zu erfüllen, den Jesus Christus der Kirche gegeben hat?

Roland Hardmeier beschreibt in diesem Buch den gegenwärtigen Wandel evangelikaler Missionstheologie hin zur Ganzheitlichkeit des Evangeliums und der Transformation der Welt. Diese radikale Anstiftung bedeutet, dass die Kirche sich neu auf ihre missionarische Aufgabe besinnt und zugleich ihre soziale Verantwortung wahrnimmt – und so zur Heilung der Welt beiträgt.

Der Autor liefert eine umfassende biblische Begründung für ein transformatorisches Missionsverständnis. Durch die Aufarbeitung der missiologischen Entwicklungen in der Zwei-Drittel-Welt, die konsequente Einbeziehung des Alten Testaments und den Blick auf Jesus als Mensch und Prophet vermittelt Roland Hardmeier eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Sicht von Kirche und Mission.

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Leben wir in der Endzeit

Leben wir in der Endzeit? – Missionale Eschatologie

Willkommen zu einem weiteren spannenden Thema auf IGW.edu! Heute tauchen wir ein in die Welt der „Missionale Eschatologie“. Dieser Begriff mag zunächst komplex klingen, doch dahinter verbirgt sich eine faszinierende Perspektive auf die Endzeit – eine, die sowohl Theologen als auch solche, die es werden wollen, inspirieren und herausfordern kann.

 

Was bedeutet Eschatologie?

Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen. Sie umfasst Themen wie die Wiederkunft Christi, das Endgericht, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Aber was passiert, wenn wir diese Lehre durch eine missionale Linse betrachten? Missionale Eschatologie verbindet die Hoffnung auf die Vollendung mit der aktiven Teilnahme am Heilsplan Gottes. Es geht nicht nur darum, was am Ende passiert, sondern auch, wie wir hier und jetzt leben und wirken sollen.

 

1. Der Bogen der Heilsgeschichte

Missionale Eschatologie spannt den Bogen von der Schöpfung über den Fall und die Erlösung bis hin zur Erneuerung und Vollendung der Welt. Dieser große Erzählbogen zeigt uns, dass Gottes Handeln von Anfang an auf Erneuerung und Heil ausgerichtet ist. Unsere Beteiligung daran ist nicht passiv; wir sind aktiv in diese Geschichte eingebunden. Gott lädt uns ein, seine Partner im Werk der Erneuerung zu sein.

2. Jesus Christus im Zentrum

Im Mittelpunkt steht Jesus Christus. Sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung markieren den Beginn des Reiches Gottes. Seine Wiederkunft wird dieses Reich vollenden. Jesus ist das Vorbild für unser Leben, unser Leiden und unsere Hoffnung. Er zeigt uns, dass die neue Schöpfung bereits begonnen hat und wir jetzt schon in dieser Hoffnung leben können.

3. Kontextuelle Interpretation

Wenn wir eschatologische Texte lesen, ist es wichtig, sie im Kontext ihrer Zeit zu verstehen. Diese Texte sind oft in einer symbolischen Sprache verfasst und reflektieren die historischen und kulturellen Bedingungen ihrer Entstehungszeit. Daher sollten wir vorsichtig sein mit modernen Spekulationen und uns vielmehr auf die grundlegenden Botschaften konzentrieren, die uns diese Texte vermitteln.

4. Demut und Hoffnung

Missionale Eschatologie erkennt die Grenzen unserer Erkenntnis an. Es gibt viele Theorien und Interpretationen, und wir sollten demütig bleiben, wenn es um eschatologische Fragen geht. Die Hoffnung, dass Christus wiederkommt und das Böse endgültig besiegt, ist zentral. Diese Hoffnung gibt uns Kraft und Mut, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben.

5. Leben im Hier und Jetzt

Diese Eschatologie ist weder eine Vertröstung auf das Jenseits noch eine Verherrlichung des Diesseits. Es geht um die Vorfreude auf die kommende Herrschaft Gottes und die Bereitschaft, diese bereits jetzt zu leben. Das bedeutet, dass wir als Christen unser Leben an den Werten des Reiches Gottes ausrichten: Gerechtigkeit, Frieden und Liebe.

6. Gemeinde im Licht der Eschatologie

Die Vorstellung von der Vollendung prägt das Denken und Handeln der Gemeinde. Eine missionale Eschatologie zielt auf die Teilhabe am gegenwärtigen und zukünftigen Heil Gottes ab. Diese Hoffnung bewahrt uns vor übertriebenen Erwartungen an die Gegenwart und setzt gleichzeitig Energie frei, um im Geist der neuen Welt zu handeln.

7. Zeichen der neuen Welt

Der Same der neuen Welt wird bereits jetzt gesät. Unser missionales Handeln weist nicht nur auf die kommende Welt hin, sondern bringt sie auch schon jetzt hervor. Das bedeutet, dass wir in Partnerschaft mit Gott arbeiten und dabei helfen, Zeichen des kommenden Reiches sichtbar zu machen.

8. Leid und Hoffnung

Missionales Handeln wird oft mit Leid verbunden sein. Wir stehen im Widerstand gegen das Böse, leiden mit einer noch unerlösten Schöpfung und erkennen unsere eigene Unzulänglichkeit. Doch wie bei Jesus ist das Leiden Teil der Überwindung des Bösen und somit der Verbreitung der Herrschaft Gottes.

9. Gericht als Hoffnung und Warnung

Für Christen und Nichtchristen ist die Botschaft vom Gericht Gottes entweder eine Hoffnung für die Leidenden oder eine Warnung und ein Ruf zur Umkehr an jene, die Ungerechtigkeit fördern. Das Gericht Gottes ist ein heilbringendes Ereignis, das bereits heute antizipiert werden kann und soll.

10. Das Gericht als Durchgang

Das kommende Gericht ist der Durchgang zur neuen Welt. Es geht nicht um Strafe, sondern um die Überwindung des Bösen. Das Gericht bringt Unrecht zur Sprache, konfrontiert mit eigener Schuld und stellt Gerechtigkeit für die Opfer her. Nur auf dieser Grundlage ist umfassende Versöhnung möglich.

11. Wiederherstellung des Lebens

Die Vollendung des Erlösungswerks Gottes bedeutet die Wiederherstellung des gemeinsamen Lebens des Menschen mit seinem Schöpfer, seinen Mitmenschen und der gesamten Schöpfung. Diese Zukunft soll bereits heute in Form von versöhntem gemeinschaftlichem Leben vorweggenommen werden.

12. Lebendige Hoffnung

Die Bibel beschreibt die erhoffte Vollendung mit verschiedenen Bildern: neuer Himmel, neue Erde, Wiederkunft Christi, Gott wohnt bei den Menschen. Diese Bilder drücken die lebendige Hoffnung aus, dass Gott das Böse endgültig überwinden und die Schöpfung erlösen wird.

 

Fazit

Leben wir in der Endzeit? Die missionale Eschatologie sagt uns, dass wir in einem Zwischenstadium leben – zwischen dem ersten Kommen Christi und seiner Wiederkunft. Also Ja, es ist das letzte große Kapitel in Gottes Heilsgeschichte. Die Endzeit. Unsere Aufgabe ist es, in dieser Zeit aktiv das Reich Gottes zu verkünden und zu leben. Dies gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft, sondern auch eine klare Mission für die Gegenwart. Lassen wir uns von dieser Hoffnung und Aufgabe inspirieren und ermutigen, heute schon Zeugen der kommenden Welt zu sein!

 

Du möchtest in einem Theologiestudium genau dafür ausgebildet werden? Dann freuen wir uns sehr auf deine Nachricht. Mach ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns damit wir mit dir schauen können, wie dein Weg bei IGW aussehen kann.

 

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"Missionale Theologie" von Roland Hardmeier. Buch mit Theologischen Grundlagen

Roland Hardmeier — Missionale Theologie — #editionigw

50 Jahre nach dem Kongress für Weltevangelisation in Lausanne (1974)

 

Missionale Theologie ist mit Schlagworten wie „Ganzheitlichkeit“ und „Gesellschaftsrelevanz“ in aller Munde. Doch was ist missionale Theologie? Aus welchen Quellen speist sie sich?

Der Missionswissenschaftler Dr. Roland Hardmeier beschreibt in diesem Buch die geschichtlichen Meilensteine und die theologischen Eckpunkte der missionalen Theologie. Er stellt insbesondere die Entwicklung im evangelikalen Bereich dar und berücksichtigt dabei auch Dokumente und Autoren, die bisher auf Deutsch nicht zugänglich waren. Resultat ist eine umfassende und dennoch leicht verständliche Darstellung der missionalen Theologie.

Dieses Buch ist in der Edition IGW erschienen, die vom IGW herausgegeben wird.

Diese Reihe macht Forschungsergebnisse von Studierenden und Lehrenden bei IGW einer breiten Leserschaft zugänglich und leistet damit einen Beitrag, den aktuellen gemeindebaulich-missionarischen Herausforderungen in Europa zu begegnen.

 

Hier eine Übersicht der bisher erschienenen Titel:

 

  • Band 1: Peter R. Müller, Columbans Revolution: Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können
  • Band 2: Roland Hardmeier, Kirche ist Mission: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis
  • Band 3: Johannes Reimer, Gott in der Welt feiern: Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst
  • Band 4: Roland Hardmeier, Geliebte Welt: Auf dem Weg zu einem neuen missionarischen Paradigma
  • Band 5: Heinrich Christian Rust, Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie
  • Band 6: Johannes Reimer, Hereinspaziert! Willkommenskultur und Evangelisation
  • Band 7: Roland Hardmeier, Missionale Theologie: Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung
  • Band 8: Fritz Peyer-Müller (Hg.), Der beste Job der Welt: Theologen, Pfarrer und Pastoren über ihre Berufung
  • Band 9: Fritz Peyer-Müller (Hg.), Vision und Wirklichkeit: Kirche mit Zukunft – mitten in der Welt
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Kirche in einer fluiden Gesellschaft

Herausforderungen und Chancen

In diesem Blogartikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die acht zentralen Thesen von IGW zur Rolle der Kirche in einer fluiden Gesellschaft und was das für angehende Theologiestudierende und Pastoren bzw. Pastorinnen bedeutet.

 

Was bedeutet „fluide Gesellschaft“?

Der Begriff „fluide Gesellschaft“ stammt von dem Soziologen Zygmunt Bauman und beschreibt eine Gesellschaft, in der sich soziale Strukturen und Werte ständig ändern. Sicherheit und Gemeinschaft stehen im Spannungsfeld zu Autonomie und Individualität. Diese Gegensätze beeinflussen, wie sich Menschen in Gruppen organisieren und wie stabil oder flexibel diese Gruppen sind. Für Kirchen bedeutet dies, dass sie ihre Gemeinschaftsformen und Strukturen immer wieder neu definieren müssen.

Die Herausforderungen der Fluidität

In einer fluiden Gesellschaft stehen Kirchen vor zwei wesentlichen Aufgaben: die Entwicklungen aufmerksam wahrzunehmen und konstruktiv darauf zu reagieren. Dies erfordert eine Balance zwischen Tradition und Innovation. Kirchen müssen offen für Veränderungen sein, ohne ihre Identität und ihren Kernauftrag zu verlieren. Sie müssen erkennen, dass sowohl Autonomie als auch Gemeinschaft wertvoll sind und es gilt, diese Werte in Einklang zu bringen. Dies erfordert eine Balance zwischen Tradition und Innovation. Kirchen müssen offen für Veränderungen sein, ohne ihre Identität und ihren Kernauftrag zu verlieren. Sie müssen erkennen, dass sowohl Autonomie als auch Gemeinschaft wertvoll sind und es gilt, diese Werte in Einklang zu bringen.

These 1: Spannung zwischen Sicherheit und Autonomie

Die erste These betont, dass die Fluidität von Gruppen im Spannungsfeld zwischen Sicherheit/Gemeinschaft und Autonomie/Individualität zu verstehen ist. Keine dieser Werte ist ohne den anderen attraktiv: Autonomie ohne Sicherheit führt zu Unsicherheit, während Sicherheit ohne Autonomie erstarrt. Kirchen müssen daher ein Gleichgewicht finden, um beide Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu erfüllen.

These 2: Globale Vernetzung und Gemeinschaftsformen

Die zunehmende globale Vernetzung führt dazu, dass Gemeinschaftsformen optionaler und flexibler werden. Dies bedeutet, dass Kirchen ihre Gemeinschaftsformen ständig neu bestimmen müssen, um relevant zu bleiben. Traditionelle, ortsgebundene Strukturen werden zunehmend durch dynamische Beziehungsnetze ersetzt.

These 3: Markt und Staat als Normensysteme

Die Logik des Marktes drängt zur Konsumorientierung, was bedeutet, dass auch religiöse Angebote konsumierbar und austauschbar werden können. Kirchen müssen darauf achten, dass sie nicht zu „Dienstleistern“ werden, die nur auf Nachfrage reagieren. Gleichzeitig müssen sie sich aber auch mit den Anforderungen des Staates auseinandersetzen, der oft rechtliche und organisatorische Stabilität fordert. Eine Kirche, die in dieser Spannung navigiert, muss kreativ sein und Wege finden, authentische Gemeinschaft zu fördern, ohne sich komplett den Marktkräften oder staatlichen Vorgaben zu unterwerfen.

These 4: Die Kirche als tatsächliche Gemeinschaft

Eine flexible Struktur kann bedeuten, dass sich Kirchen weniger auf feste Mitgliedschaften und mehr auf aktive Teilnahme und Engagement konzentrieren. Gemeinschaften können durch kleine Gruppen, Projektteams oder temporäre Initiativen gebildet werden, die sich um spezifische Interessen oder Bedürfnisse kümmern. Dies erfordert eine Kultur der Offenheit und Anpassungsfähigkeit, die es den Mitgliedern ermöglicht, sich je nach Lebenssituation und Bedürfnissen zu engagieren.

These 5: Einfluss neuer Medien auf die Kirche

Social Media, Streaming-Dienste und andere digitale Plattformen haben die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und Gemeinschaft erleben, revolutioniert. Kirchen können diese Technologien nutzen, um Menschen zu erreichen, die sie sonst vielleicht nicht erreichen würden. Gleichzeitig müssen sie darauf achten, dass diese digitalen Gemeinschaften nicht nur oberflächlich bleiben, sondern echte, tiefgehende Verbindungen ermöglichen.

These 6: Die Bedeutung von Ritualen und Traditionen

Rituale und Traditionen sind wichtige Ankerpunkte im Leben einer Glaubensgemeinschaft. Sie bieten nicht nur eine Verbindung zur Vergangenheit, sondern auch eine Möglichkeit, Glauben und Werte im Alltag zu leben. Kirchen sollten daher darauf achten, bedeutungsvolle Rituale zu pflegen und sie gleichzeitig so zu gestalten, dass sie auch in einer sich schnell verändernden Gesellschaft relevant bleiben.

These 7: Pluralität und Vielfalt als Chance

In einer pluralistischen Gesellschaft kommen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Überzeugungen zusammen. Kirchen können diese Vielfalt als Bereicherung ansehen und Plattformen bieten, auf denen unterschiedliche Stimmen gehört und respektiert werden. Dies fördert nicht nur das gegenseitige Verständnis, sondern auch eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Glauben.

These 8: Die Rolle der Kirche in der Öffentlichkeit

Die Kirche hat in einer fluiden Gesellschaft die Aufgabe, eine prophetische Stimme zu sein, die auf Ungerechtigkeiten hinweist und sich für die Schwachen einsetzt. Sie sollte sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einbringen und Orientierung bieten.
Die Kirche hat die Verantwortung, gesellschaftliche Missstände anzusprechen und sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Eine Kirche, die mutig ihre Stimme erhebt und sich für das Gemeinwohl einsetzt, kann einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Chancen in der fluiden Gesellschaft

Neben den Herausforderungen bietet die fluide Gesellschaft auch zahlreiche Chancen für die Kirche. Flexibilität kann zu innovativen Gemeinschaftsformen führen, die besser auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Hier sind einige Möglichkeiten:

Kreative Vorwegnahme der versöhnten Gemeinschaft

Kirchen können sich als kreative Vorwegnahme der versöhnten Gemeinschaft in Gottes Reich verstehen. Dies bedeutet, dass sie Freiheit und Wirksamkeit durch liebevolle Bindung und Hingabe an den Nächsten fördern. In dieser Freiheit verwirklicht sich die Kirche in der Gemeinschaft und Sendung.

Dynamische Strukturen und flache Hierarchien

Anstelle starrer Gebäude und Hierarchien sollten Kirchen dynamische Strukturen und flache Hierarchien fördern. Dies schafft Raum für Initiative und ermöglicht es, Verantwortung zu übernehmen und zu wachsen. Eine Kultur des Vertrauens, der Transparenz und des Dialogs ist hierbei essenziell.

Neue Gestaltung und Gewohnheiten

Eine neue Gestaltung könnte Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und eine offene Haltung gegenüber Veränderungen umfassen. Kirchen könnten Workshops oder Seminare anbieten, die diese Fähigkeiten fördern. Darüber hinaus sollten sie eine Kultur des lebenslangen Lernens fördern, in der Mitglieder ermutigt werden, sich ständig weiterzubilden und neue Wege zu finden, ihren Glauben in die Praxis umzusetzen.

Die Zukunft der Kirche in einer fluiden Gesellschaft

Die Kirche in einer fluiden Gesellschaft zu führen, erfordert Mut, Flexibilität und eine klare Vision. Für angehende Theologiestudierende oder Pastoren bzw. Pastorinnen bietet dies sowohl Herausforderungen als auch spannende Chancen. Es geht darum, alte Formen loszulassen, neue Ideen zu umarmen und Veränderungen zuzulassen, um das Evangelium auf zeitgemäße Weise zu verkünden.

Kirchen, die den Mut aufbringen, sich den Gegebenheiten einer fluiden Gesellschaft anzupassen, können nicht nur ihre Relevanz bewahren, sondern auch neue, lebendige Gemeinschaften schaffen, die den Menschen in ihrer Zeit gerecht werden. Die Thesen zur Kirche in einer fluiden Gesellschaft bieten hierfür wertvolle Impulse und laden zum Mitdenken, Selberdenken und Weiterdenken ein.

Wenn du mehr über missionale Hermeneutik und ihre Anwendung erfahren möchtest, lade ich dich ein, weiter in dieses spannende Thema einzutauchen: Lade dir hier unser Thesenpapier herunter und lass uns gerne wissen, was du daraus mitnehmen konntest. Schreib uns einfach eine Mail an hallo@igw.edu

Thesenpapier zur Kirche in einer fluiden Gesellschaft

 

Interessiert? Besuche uns auf www.igw.edu und finde heraus, was dein Platz in der Kirche von Morgen sein kann. Wir freuen uns darauf, dich auf deiner theologischen Reise zu begleiten und dich vielleicht auf deinem Weg in ein Theologiestudium zu beraten.

Vision und Wirklichkeit

 

 

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Wer ist eigentlich dieser Heilige Geist? Dreizehn Thesen der missionalen Pneumatologie

Wenn du dich fragst, was es bedeutet, den Heiligen Geist in der Theologie zu erforschen, und wie dies dein Studium oder deine Weiterbildung am IGW beeinflussen könnte, bist du hier genau richtig. Die Pneumatologie, die Lehre vom Heiligen Geist, ist ein faszinierender und tiefgründiger Bereich der Theologie, der unser Verständnis von Gottes Wirken in der Welt erheblich bereichern kann. Anhand von dreizehn Fakten erfährst du, was missionale Pneumatologie bedeutet und warum sie für dein theologisches Studium bei IGW so relevant ist.

 

1. Offenheit für den Heiligen Geist

Der Heilige Geist als Thema der Theologie verlangt eine Offenheit für sein Reden und Wirken. Diese Offenheit führt zu Erfahrungen und neuen Erkenntnissen, welche die gesamte theologische Arbeit beeinflussen und verändern. Ohne diese Offenheit riskieren wir, in unseren theologischen Betrachtungen einseitig zu werden. Stellen wir uns die Frage: Sind wir bereit, den Heiligen Geist in unser theologisches Denken einzubeziehen und seine Führung zuzulassen?

2. Der Heilige Geist in der Dreieinigkeit

Der Heilige Geist ist als dritte Person der Dreieinigkeit ebenso aktiv handelnd und göttlich wie der Vater und der Sohn. Diese ständige Bewegung und gegenseitige Durchdringung innerhalb der Dreieinigkeit nimmt auch uns Menschen in diese dynamische Gemeinschaft auf. Dies bedeutet, dass unser theologisches Verständnis und unser geistliches Leben immer auch durch das Wirken des Heiligen Geistes geprägt sein sollten.

3. Der Heilige Geist als Heilsereignis

Das Kommen des Geistes ist ein Heilsereignis Gottes, ähnlich wie das Kommen Jesu Christi. Der Heilige Geist führt das Werk Jesu weiter und ermöglicht uns eine tiefere Beziehung zu Gott. Ohne den Geist wäre der Messias undenkbar, da der Geist das Wirken und die Mission Jesu Christi fortführt.

4. Offenbarung durch den Geist

Der Geist Gottes offenbart das Wesen und Werk Gottes. Ohne den Heiligen Geist ist keine tiefe Christuserkenntnis möglich. Er hilft uns, das Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen Jesu sowie sein Kommen richtig zu deuten. Dies zeigt uns, wie unverzichtbar der Heilige Geist für unser theologisches Verständnis ist.

5. Der Geist und die Missio Dei

Der Heilige Geist ist die treibende Kraft innerhalb der Missio Dei. Er offenbart uns die Realität des gegenwärtigen Reiches Gottes und zeigt uns, wie wir uns daran beteiligen können. Der Geist gibt uns die Kraft und die Weisheit, um Gottes Mission in der Welt zu unterstützen und voranzutreiben.

6. Der Geist in der Schöpfung

Das Wirken des Geistes führt uns in die Schöpfung hinein und zeigt sich in der kreativen, schöpferischen Kraft des Heiligen Geistes. Diese Kraft will überall entdeckt und in unser Leben integriert werden, selbst an scheinbar „gottlosen“ Orten. Dies fordert uns heraus, Gottes Gegenwart in allen Aspekten unseres Lebens und unserer Umwelt zu erkennen und zu würdigen.

7. Die missionale Kirche und der Geist

In der Ausrichtung auf den sendenden Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist, gewinnt die missionale Kirche immer wieder neu ihre Identität und Kraft. Der Heilige Geist hilft der Kirche, ihre Rolle als Dienerin und Partnerin Gottes in der Welt zu verstehen und auszufüllen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Heiligen Geistes für die missionale Ausrichtung und das Wachstum der Kirche.

8. Gemeinschaft durch den Geist

Der Geist Gottes führt Menschen in der weltweiten Kirche zusammen und schafft Gemeinschaft von Ungleichen. Er überwindet Trennungen und fördert eine versöhnte Gemeinschaft der Glaubenden. Diese Einheit in der Vielfalt wird zu einer transformierenden Kraft in der Gesellschaft, die zeigt, wie der Heilige Geist Barrieren überwinden und echte Gemeinschaft schaffen kann.

9. Mutiges Zeugnis durch den Geist

Von jeher bewirkt der Geist ein mutiges und für die jeweilige Kultur verständliches Zeugnis des Auferstandenen. Er drängt uns zu intensiven Beziehungen zu Menschen und öffnet unser Herz für ihre Nöte. Der Heilige Geist befreit uns von Egoismus und bevollmächtigt uns zur Selbsthingabe an Gott und seine Mission.

10. Kraft des Geistes in der Kirche

Christus autorisiert die Kirche, in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben, zu reden und zu handeln. In dieser Kraft geschehen Vergebung, Taufe, Abendmahl, gemeinschaftliches Leben und Mission. Dies zeigt, wie zentral der Heilige Geist für das Leben und die Praxis der Kirche ist.

11. Der Geist in der Welt

Die Wirkung des Heiligen Geistes ist nicht auf die Präsenz der Kirche beschränkt. Die Gaben und Früchte des Geistes haben sowohl in der Kirche als auch in der Welt eine missionale Wirkung. Der Geist wirkt überall und zeigt uns, wie wir uns in Gottes Mission einbringen können.

12. Der Geist wirkt an allen Menschen

Der Heilige Geist wirkt an und durch alle Menschen, schafft die Voraussetzungen für eine Begegnung mit Gott und zielt auf eine neue Schöpfung. Dies bedeutet, dass der Geist überall am Werk ist und uns dazu einlädt, uns seiner Mission anzuschließen.

13. Eschatologische Hoffnung durch den Geist

Der Geist Gottes wirkt auf die Vollendung des Reiches Gottes hin und offenbart dessen Konturen bereits heute. Unsere Mission als Kirche geschieht im Einklang mit diesem Wirken des Geistes und orientiert sich an der eschatologischen Hoffnung, die uns ein Leben aus Hoffnung ermöglicht.

 

Zusammenfassung

Die missionale Pneumatologie zeigt uns, wie der Heilige Geist in allen Aspekten unseres theologischen Denkens und Handelns präsent und aktiv ist.

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Thesenpapier Missionale Pneumatologie

 

Bei IGW lernen wir, diese Dimension in unser Studium und unsere Praxis zu integrieren, um eine tiefere und umfassendere Theologie zu entwickeln. In unserem Studium der Theologie erleben und erforschen wir intenisv die Rolle des Heiligen Geistes in der Mission Gottes.

Du hast Interesse an einem Studium oder einer Weiterbildung bei IGW? In diesem Artikel haben wir alle Infos rund um unser Studium zusammengestellt. Buche noch heute eine unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf dich!

Buch: „Geist Gottes Quelle des Lebens“

 

 

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Missionale Soteriologie: Die Erlösung des Menschen

Missionale Soteriologie? In diesem Artikel entschlüsseln wir den komplexen Begriff und zeigen, wie die Lehre von der Erlösung durch Jesus Christus nicht nur eine persönliche Erfahrung ist, sondern auch eine umfassende Mission, die alle Aspekte des Lebens und der Schöpfung umfasst. Von der biblischen Heilsgeschichte bis hin zu den Prinzipien des Schalom im Alten Testament – erfahre, wie Gottes Heilshandeln uns dazu aufruft, das Heil in all seinen Facetten zu verstehen und weiterzugeben. Lass dich inspirieren und tauche ein in die tiefen Wahrheiten der biblischen Heilsgeschichte!

 

Was bedeutet Soteriologie?

Zunächst einmal: Was ist Soteriologie? Der Begriff stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus „sotēría“ (Rettung, Erlösung, Heil) und „lógos“ (Wort, Lehre) zusammen. Soteriologie ist also die Lehre von der Erlösung oder dem Heil des Menschen. In der christlichen Theologie bezieht sich diese Lehre auf das Heilshandeln Gottes durch Jesus Christus, das uns von Sünde und Tod befreit und zu einem neuen Leben führt.

 

Was ist Missionale Soteriologie?

Nun zum zweiten Teil des Begriffs: „missional“. Dies bedeutet, dass diese Lehre durch und durch von Gottes sendendem Wesen und Handeln in der Welt geprägt ist. Missonal betont, dass Gottes Heilshandeln nicht nur ein innerlicher, persönlicher Akt ist, sondern eine umfassende Mission, die alle Aspekte des Lebens und der Schöpfung einschließt.

Missionale Soteriologie ist also die Interpretation des Heilshandelns Gottes aus der Perspektive seiner Sendung. Es geht darum, das Heil Gottes in all seinen Facetten zu verstehen und weiterzugeben – sowohl auf persönlicher als auch auf sozialer und kosmischer Ebene.

Missionalen Soteriologie in zwölf Punkten.

Lass uns nun anhand von zwölf Punkten die Missionale Soteriologie näher betrachten, um ein tieferes Verständnis zu gewinnen:

 

1: Die umfassende Geschichte des Heils

Die biblischen Schriften beschreiben den Weg der Erlösung als eine Liebesgeschichte Gottes mit der Welt – von der Schöpfung bis zur Vollendung aller Dinge. In dieser Geschichte werden Heil und Versöhnung sichtbar und erfahrbar. Gott arbeitet unermüdlich daran, die gesamte Schöpfung zu versöhnen und wiederherzustellen.

2: Schalom im Alten Testament

Im Alten Testament ist Gottes Heilshandeln auf den irdischen Schalom des Volkes Israel ausgerichtet. Dieser Schalom umfasst politische Freiheit, wirtschaftliches Wohlergehen, soziale Gerechtigkeit und eine enge Gottesbeziehung. Ein Beispiel hierfür ist die Befreiung Israels aus Ägypten, die als Modell für göttliches Heilshandeln verstanden wird.

3: Ewiger Schalom im Neuen Testament

Im Neuen Testament erweitert sich der Heilsaspekt um den ewigen Schalom: die Befreiung der ganzen Schöpfung zu einem Leben in Fülle. Dieses Heilshandeln beginnt mit dem Kommen Jesu und wird in der kommenden Gottesherrschaft vollendet. Die Botschaft von Jesus Christus betont das Königreich Gottes, das schon jetzt beginnt und in Zukunft vollendet wird.

4: Das Kreuz und Leiden Christi

Das Kreuz ist der Höhepunkt des Konflikts zwischen den lebensfeindlichen Mächten und Gottes lebensbejahender Mission. Durch den erlösenden Tod Christi versöhnt Gott die Welt mit sich selbst und bietet einen Neuanfang an, der alle lebensfeindlichen Machtverhältnisse aufhebt. Das Kreuz ist sowohl ein Zeichen der Niederlage des Bösen als auch des Sieges der Liebe.

5: Heil als Wiederherstellung

Heil bedeutet Wiederherstellung. Es überwindet die zerstörerischen Folgen der Trennung von Gott und zielt auf die Vollendung der Schöpfung. Dies schließt auch Gottes Gericht über Unrecht ein. Gottes Gerechtigkeit wird letztlich alles wiederherstellen und in Einklang bringen.

6: Ganzheitlichkeit des Heils

Das biblische Verständnis von Heil ist ganzheitlich: Es umfasst persönliche, soziale und kosmische Dimensionen. Dabei sind diese Dimensionen untrennbar miteinander verbunden. Das Heil Gottes betrifft alle Lebensbereiche und strebt danach, alle Aspekte des Lebens zu erneuern und zu heiligen.

7: Christus als Vermittler des Heils

Jesus Christus ist der Mittler des Heils. Durch seine Person, sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung eröffnet er den Zugang zum Heil. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. In ihm wird das Heil Gottes konkret und greifbar.

8: Das Wirken des Heiligen Geistes

Der Heilige Geist wirkt das Heil in uns. Er erneuert, verwandelt und befähigt uns, in der Nachfolge Jesu zu leben. Der Geist Gottes ist es, der das Heilshandeln Gottes in uns und durch uns zur Entfaltung bringt. Er ist die Kraftquelle und der Tröster, der uns auf dem Weg des Heils begleitet.

9: Die Kirche als Gemeinschaft des Heils

Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die das Heil erfahren haben und es in der Welt bezeugen. Sie ist berufen, ein Zeichen und Werkzeug des Heils zu sein. In der Gemeinschaft der Gläubigen wird das Heil Gottes sichtbar und erfahrbar. Die Kirche lebt aus der Gnade Gottes und gibt diese Gnade weiter.

10: Heil für die ganze Welt

Das Heil ist nicht exklusiv, sondern inklusiv. Es ist für die ganze Welt bestimmt. Gottes Heilshandeln zielt auf die Rettung aller Menschen und die Erneuerung der gesamten Schöpfung. Die Kirche ist berufen, diese universale Dimension des Heils zu verkünden und zu leben.

11: Heil als Prozess und Ziel

Heil ist sowohl ein gegenwärtiger Prozess als auch ein zukünftiges Ziel. Es beginnt mit der Bekehrung und führt zur Vollendung in der neuen Schöpfung. Dieser Prozess des Heils umfasst Wachstum, Reifung und Transformation in allen Lebensbereichen.

12: Hoffnung auf die Vollendung

Die missionale Soteriologie lebt aus der Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu und die Vollendung der neuen Schöpfung. Diese Hoffnung prägt unser Handeln und gibt uns die Kraft, in der Welt einen Unterschied zu machen. Wir leben im Hier und Jetzt in der Vorfreude auf das Kommende

 

Was bedeutet das für uns?

Missionale Soteriologie fordert uns heraus, das Heil Gottes nicht nur als eine persönliche Erfahrung zu verstehen, sondern als eine umfassende Mission, die alle Lebensbereiche und die gesamte Schöpfung betrifft. Es geht darum, Gottes Liebe und Versöhnung in der Welt sichtbar und erfahrbar zu machen – durch unser Handeln, unsere Beziehungen und unsere Haltung gegenüber der Schöpfung.

In diesem Sinne ist die missionale Soteriologie nicht nur ein theologisches Konzept, sondern eine Lebensweise, die uns alle dazu einlädt, aktiv an Gottes Heilshandeln teilzunehmen und es in die Welt hinauszutragen. Lass uns gemeinsam diesen Weg gehen und die Fülle des Heils erfahren und verkünden!

Wenn du dich genau dafür aktiv ausbilden lassen möchtest, komm gerne auf uns zu. Ob auf Bachelor- oder Masterlevel. Der Start in dein Theologiestudium ist nur ein Call entfernt. Buche am besten gleich ein kostenloses Beratungsgepräch bei uns.

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Thesenpapier Missionale Soteriologie

 

Abschlussarbeit Matthias Kern „Welche Kirchen braucht Hamburg noch“

Abschlussarbeit von Mathias Kern – 2023

In der Diversität Hamburgs tummeln sich verschiedene Lebenswelten, die gemeinsam ein buntes Stadtbild prägen. Diese Arbeit ist der Frage nachgegangen, inwiefern die unterschiedlichen Lebenswelten in Berührung mit Kirche stehen. Wo fällt Kirche der Zugang leicht? Oder auch besonders schwer? Und wo kann die kirchliche Landschaft Hamburgs vielleicht durch gezielte Gemeindegründungsinitiativen bereichert werden? Um diese Fragen zu beantworten, wurde die Hansestadt und das Netzwerk «Gemeinsam für Hamburg» (GfH) mithilfe von sozialwissenschaftlichen Werkzeugen untersucht.

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Abschlussarbeit Jan-Justus Manhard „Wie Jugendliche glauben“

Abschlussarbeit von Jan-Justus Manhard – 2023

Der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands beschreibt in der Handreichung Kirche und Jugend. Lebenslagen Begegnungsfelder, Perspektiven die gegenwärtige Situation des Verhältnisses zwischen der Kirche und der Jugend. Hierbei wird betont, dass das Jugendalter für die Ausbildung einer Haltung zu Religion und Kirche eine besondere Bedeutung hat. Jugendliche sind mehr und mehr in der Lage, sich „selbstständig mit ihrem Glauben, der Religion und der Zugehörigkeit zur Kirche auseinanderzusetzen. Wie sich das auf Jugenarbeit auswirkt behandelt diese Arbeit.

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Abschlussarbeit Raphael Walzer „Wenn die Liebe zum Gebot wird“

Abschlussarbeit von Raphael Walzer – 2023

Es ist und bleibt eine grosse Herausforderung für einzelne Gemeinden aber auch auf gemeindeübergreifender Ebene, konstruktiv mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen. Die Vielfalt der Meinungen wird immer grösser.Genau deshalb ist der liebende Umgang im Kontext unterschiedlicher Meinungen hoch relevant für Ortsgemeinden, ihre einzelnen Gemeindeglieder, die weltweite christliche Gemeinde und die Gesellschaft im Allgemeinen.

 

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Abschlussarbeit Anna-Sophie Kuper „Jugendliche im Spannungsfeld Kirche und Stadt“

Abschlussarbeit von Anna-Sophie Kuper — 2023

Jugendliche im Spannungsfeld Kirche und Stadt

Die großen Transformationsprozesse, die sich in der Gesellschaft vollziehen, wirken sich insbesondere auf die junge Generation, die Generation Z aus. Immer häufiger wird festgestellt, dass die altbewährten Konzepte für christliche Jugendarbeit nicht mehr tragfähig sind und es eine Anpassung benötigt.

 

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Abschlussarbeit Joel Rosenfelder „Warum ich glaube:“

Abschlussarbeit von Joel Rosenfelder – 2023

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit als Regionalreferent der Hochschul-SMD hat Joel miterleben dürfen, wie Studierende zum christlichen Glauben gefunden haben. Diesem nicht ganz alltäglichen Ereignis geht er in seiner qualitativ-empirischen Abschlussarbeit auf die Spur, indem er sieben Personen zu ihrem persönlichen Erleben bei diesem Ereignis interviewt. Dieser empirische Befund wird anschließend theologisch reflektiert. Daraus werden hilfreiche Schlüsse gezogen für die zukünftige Arbeit der SMD-Hochschulgruppen wie auch der gemeindlichen Jugendarbeit.

 

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Abschlussarbeit: Das bleiben in Jesus

Abschlussarbeit von Konstantin Pfitzinger – 2023

Konstantin legt in seiner Abschlussarbeit die Weinstockrede in Joh 15,1-8 auf methodisch vorbildliche Weise aus. Seine Leitfrage dabei lautet: Welche Bedeutung hat diese Rede Jesu in der Frage nach der praktischen Gestaltung von Jüngerschaft?  Mittels abschließender Vorschläge zur gemeindlichen Umsetzung zeigt er, wie aus historischem Verstehen biblischer Texte Wegweisung für heute gewonnen werden kann.

 

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